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+  HirnTumor Diskussionsforum
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Autor Thema: Tumor am Gleichgewichtsnerv - Vestibularisschwamnom links  (Gelesen 10557 mal)
rhoenpaulus
Gast
« am: 12. August 2009, 14:25:08 »

Nun hats mich auch erwischt. Diagnose Hirntumor.
Im einzelnen. Ich leide schon seit Geburt an einer vererbten hochgradigen, an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit. Hab deshalb links ein HörgerĂ€t getragen. Seit etwa 2 Jahren war ein stetige Verschlechterung der VerstĂ€ndigung festzustellen. Ebenfalls gab es immer mal leichte Schwindelprobleme. Dies fĂŒhrte dazu, dass ich Anfang dieses Jahres des HörgerĂ€t am rechten, noch etwas schlechteren Ohr tragen musste. Es sollte nun links ein Cochlear-implantat eingesetzt werden. Bei der Untersuchung mit MRT wurde nun ein Tumor am Hör-, Gleichgewichts- und Gesichtsnerv festgestellt. Derzeit ca. 6 cm lang und 1cm breit. Es soll nun der Tumor in einer OP durch das Ohr entfernt werden.
Woher kann der Arzt eigentlich sicher sein, dass der Tumor gutartig ist. Laut Arzt entwickelt sich ein derartiger Tumor aus eine Art HĂŒlle um den Gleichgewichtsnerv. Erfolgsquote einer derartigen Operation bei 90 %. Alternaive wĂ€re Bestrahlung, die das Wachstum des Tumors beenden soll. Erfolgsquote hier 50 zu 50. Hat jemand schon mit einer derartigen OP zu tun gehabt oder weiß davon.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2009, 11:32:41 von Ciconia » Gespeichert
Ciconia
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Am Ende ist alles gut-sonst ist es nicht zuende!


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« Antworten #1 am: 12. August 2009, 15:40:35 »

Hallo und herzlich willkommen hier.

Diese Art von Tumoren ist sehr selten. Allerdings kannst du hier Betroffene mit Akustikusneurinomen finden, deren Tumore aus dem Hörnerv wachsen und an vergleichbarer Stelle.
Neurinome sind fast immer gutartig.

Diegeplante Entfernung durch das Ohr wundert mich etwas, da so nur sehr kleine Tumore entfernt werden - normalerweise.

Auf jeden Fall laß den Kopf nicht hĂ€ngen, irgendwie hast du GlĂŒck im UnglĂŒck bei dieser schlimmen Sache.
Wichtig ist ein guter Neurochirurg.

LG
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rhoenpaulus
Gast
« Antworten #2 am: 12. August 2009, 22:51:37 »

Erst mal Danke fĂŒr das Verschieben. Ich weiß eigentlich noch nicht, ob es wirklich ein Akustikusneurinom ist. Der Tumor liegt, nach dem Bild welches mir am PC gezeigt wurde, ziemlich weit im Gehirn. Etwa 1/4 - 1/3 des Kopfdurchmessers vom Ohr entfernt. Die Stelle wĂ€re durch das Ohr am besten erreichbar. Ansonsten mĂŒsste ĂŒber dem Ohr der Knochen aufgesĂ€gt werden und dann bestimmte Gehirnteile noch angehoben werden, um an den Tumor ran zu kommen. Das OP-Risiko wĂ€re dudurch erheblich höher. Es soll die nĂ€chste Zeit noch ein Befund an meinen Hausarzt kommen, den ich mir mal anschauen werde. Melde mich danach wieder.
gruss rhönpaulus
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Ciconia
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« Antworten #3 am: 14. August 2009, 11:30:33 »

Ja, ist schon klar, das es ein anderer Nervertumor sein wird - kein AN.
Aber aufgrund der Lage des Tumors  und der Art (Nerventumor) findest du hier Leute mit Ă€hnlichen Problemen vor und nach der OP.
Zitat
Ansonsten mĂŒsste ĂŒber dem Ohr der Knochen aufgesĂ€gt werden und dann bestimmte Gehirnteile noch angehoben werden, um an den Tumor ran zu kommen. Das OP-Risiko wĂ€re dudurch erheblich höher.
So werden normalerweise Tumore an dieser Stelle im Kopf operiert, wie AN oder auch Meningeome. Nur ausnahmsweise durch das Ohr.
Ich bin bereits 2mal so operiert worden an einem Meningeom im KleinhirnbrĂŒckenwinkel, das ist ein anderer Tumor an vergleichbarer STelle.

Hol dir am besten mind. 2 Meinungen ein, bevor du dich zur OP entscheidest.

LG
Ciconia
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rhoenpaulus
Gast
« Antworten #4 am: 14. August 2009, 21:50:52 »

Schönen Dank fĂŒr die Antwort.
Habe jetzt das Schreiben ĂŒber den Befund erhalten.
eigentlich genau wie bei Dir
Zitat
Meningeom im KleinhirnbrĂŒckenwinkel, das ist ein anderer Tumor an vergleichbarer STelle.
GrĂ¶ĂŸe ĂŒbrigens 15 x 15 x 30 mm.
Nur was ist das nun: Meningeom oder Neurinom ? Laut Arzt (ĂŒbrigens HNO-Professor an einer Uniklinik) wĂ€re der Tumor aus der HĂŒlle des Gleichgewichtsnervs entstanden. das wĂ€re wohl ein Neurinom. Im Befund steht aber Menigeom, der nach einigen Links hier wohl aus der Hirnhaut entstehen soll. Kapier das im Moment nicht. Habe sowieso noch einen Termin bei einem  Neurologen wegen einer anderen Sache. Mal sehen, was der sagt.
gruss rhönpaulus
« Letzte Änderung: 14. August 2009, 21:52:27 von rhoenpaulus » Gespeichert
Jo
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« Antworten #5 am: 15. August 2009, 11:43:00 »

Hallo,
letzlich wird man die Histologie erst wissen, wenn der Tumor beim Pathologen auf dem Tisch liegt.
Beide Tumorarten kommen an dieser Stelle vor, beide sehen im MRT sehr Àhnlich aus, beide machen bei Wachstum an dieser Stelle die gleichen Symptome.

FĂŒr dich steht egal welcher Tumor es nun letzendlich ist, die AbklĂ€rung an, welche Behandlungsart fĂŒr dich die richtige ist.
Eine Zweitmeinung wĂŒrde ich dringend empfehlen. Von der, von Dir beschriebenen Op durch das Ohr, hab ich genau wie Ciconia bisher nur bei sehr kleinen Tumoren gehört.

Du kannst hier bei den Neurinomen oder bei den Meningeomen Infos fĂŒr dich finden, die Neurochirurgen sind fĂŒr beide Tumorarten die gleichen.

Gruß, Jo
« Letzte Änderung: 15. August 2009, 19:56:41 von Jo » Gespeichert

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rhoenpaulus
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« Antworten #6 am: 17. August 2009, 17:51:07 »

Noch mal eine Frage, auch wenn sie vielleicht sinnlos erscheint. Kann man mit Pkw anreisen und, das ist die eigentliche Frage, nach Ende des Krankenhausaufenthalts wieder selbst mit dem Pkw nach Hause fahren ?
Dazu folgendes. Ich bin alleinstehender EU-Rentner und wohne mit meiner Mutter zusammen. Die Klinik ist ĂŒber 150 km vom Wohnort entfernt. Mit Bus und Bahn ĂŒber 200 km. Habe kaum die Möglichkeit jemanden zu finden, der mich 2 x fĂ€hrt.
Deshalb  die Frage, ob ich eben selbst nach Hause fahren kann.
Gruß Rhönpaulus
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Bluebird
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« Antworten #7 am: 17. August 2009, 19:41:31 »



Hallo,

lies Dir bitte diesen Thread durch zum Thema "Autofahren nach Hirnoperationen".

http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,2017.msg30880.html#msg30880

Du kannst Dich selbstverstĂ€ndlich per Pkw fahren lassen, wenn Du Dir eine lange Anreise verstĂ€ndlicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zutraust. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit eines Krankentransportes - die Kostenfrage mĂŒsste jedoch mit dem KostentrĂ€ger vorher geklĂ€rt werden.

Gruß
Bluebird
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Nicht ohne meinen Schutzengel

Tipps fĂŒr das Beantworten von BeitrĂ€gen
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,5670.0.html
rhoenpaulus
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« Antworten #8 am: 17. August 2009, 21:42:51 »

Schönen Dank an Bluebird. Bringt mir natĂŒrlich in einige Probleme, auch bei weiteren anderen Arztbesuchen. Weis noch nicht, wie ich das hinbekomme.
gruss Rhönpaulus
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Hanne
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Ich hoffe auf dieses Forum.


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« Antworten #9 am: 18. August 2009, 08:37:19 »

Hallo rhoenpaulus,
aus meiner Erfahrung möchte ich Dir nur sagen, dass Du nach der OP kein Auto fahren kannst. Ich mußte von Schwerin nach Berlin. Mit der Krankenkasse hatte ich kein Problem, denn die Fahrt zur OP und zurĂŒck wird bezahlt. Die Hinfahrt habe ich mit dem Zug gemacht und zurĂŒck konnte ich mir ein Taxi nehmen. Man muß es natĂŒrlich vorher mit der Kasse absprechen. Ich wĂŒnsche Dir alles Gute fĂŒr Deine OP.
Gruß   Hanne
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« Antworten #10 am: 19. August 2009, 13:49:15 »

Autofahren allgemein nach Kopf-OP erst nach 3 Monaten - es sein denn, dein Neurologe gibt dir frĂŒher schon grĂŒnes Licht.
Da dein Tumor jedoch wie bei mir direkt den Gleichgewichtsnerv tangiert wirst du nach der Op Gleichgewichtsprobleme haben. Das spricht zusÀtzlich gegen das Autofahren unmittelbar nach der OP.

Ich drĂŒck dir die Daumen fĂŒr die Op. Gib uns doch danach Bescheid, ob es nun ein Meningeom oder ein anderer Tumor ist. Ich werde den Thread bei Bedarf in den passenden Bereich verschieben.

Übrigens: auch in ging mit Verdacht auf AN in die Klinik und es war ein Meningeom. Ist vorher manchmal nicht genau zu bestimmen.

LG
Ciconia
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rhoenpaulus
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« Antworten #11 am: 19. August 2009, 21:26:54 »

Geht klar, ich melde mich, wenns vorbei ist. Das mit dem Autofahren habe ich mir schon abgeschminkt. Wenns nicht anders geht, muss ich halt jemanden fĂŒhrs hinfahren und holen bezahlen, auch wenns mir mit meiner Minirente schwer fĂ€llt. Wird immer noch billiger werden als mit ÖPV.
Gruss Rhönpaulus
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fips2
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Angehöriger und Ansprechp.f. Clusterkopfschmerz


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« Antworten #12 am: 20. August 2009, 06:55:26 »

Wenn dir dein Hausarzt die Transportbescheinigung ausstellt und damit begrĂŒndet.dass du alleine den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln NICHT bewĂ€ltigen kannst,Wirst du mit dem Taxi hingebracht.
der Hausarzt muss eh ein Formular ausfĂŒllen in dem er die ReisfĂ€higkeit des Patienten bescheinigt und die letzte,aktuelle Medikation angibt.
 
Du zahlst dann lediglich die Kostenpauschale von max 10Euro.
FĂŒr den RĂŒckweg gilt das Gleiche,hier muss dir aber der Klinikarzt die Transportbescheinigung ausstellen.

Gruß Fips2
« Letzte Änderung: 20. August 2009, 07:05:37 von fips2 » Gespeichert

Berichtet auch im Klinikbewertungsthread ĂŒber Eure Erfahrungen.

Infos und Forum ĂŒber Clusterkopfschmerz.
deutsche Kopfschmerzspezialisten-Klinik/Ärzteliste
rhoenpaulus
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« Antworten #13 am: 20. August 2009, 22:36:00 »

Danke fĂŒr den Hinweis. Werde ich mal probieren. Leider sind die Kassen, wie bei mir die AOK, da  ziemlich knauserig. Bin mal gespannt obs klappt.
Gruss rhönpaulus
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rhoenpaulus
Gast
« Antworten #14 am: 20. August 2009, 23:31:57 »

Nach einigem googeln bin ich auf folgende Seite gestoßen:

Link nicht mehr aktuell

Damit ist fĂŒr mich die Frage, wegen der OP durch das Ohr eigentlich beantwortet und werde der OP so auch zustimmen. Wie es aussieht, ist es wirklich das Beste um an den Nerven keinen Schaden anzurichten.
Gruss Rhönpaulus
« Letzte Änderung: 20. September 2010, 10:45:32 von Bluebird » Gespeichert
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