HirnTumor-Forum

Autor Thema: Skorpiongift als Tumormarker  (Gelesen 7777 mal)

fips2

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Skorpiongift als Tumormarker
« am: 18. November 2007, 07:48:14 »
In der Apothekenumschau fand ich einen kleinen Artikel über Skorpiongift in der Tumorchirurgie.
Hier hab ich einen ausführlicheren Bericht darüber gefunden.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/280530

Momentan wird diese Technik noch an Mäusen erprobt.

Ob es jetzt in der Hirnchirurgie der Durchbruch ist,ist die Frage.Durch die Anatomie des Gehirns wird man ,wie schon die ganze Zeit,Restgewebe zurücklassen müssen wenn man mehr schaden als gut machen würde.
Aber auf jeden Fall wird es die Arbeit des Chirurgen erleichtern,bei der OP gut von bösartigem Gewebe zu unterscheiden.

Auf jeden Fall ist es z.B. in der Brustkrebschirurgie sehr vorteilhaft,da man hier die ganze Zeit nur 2 Wege kannte.Entweder Totalbrustentfernung,oder Minimal-OP in mehreren Schritten,bis man Alles hatte.

Gruß Fips2



Offline Jo

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Re:Skorpiongift als Tumormarker
« Antwort #1 am: 18. November 2007, 09:01:29 »
Hallo,

hab nicht so ganz rausbekommen, was der Vorteil zur bisherigen Methode ( 5-ALA)  ist, die z. B. in Regensburg schon angewendet wird.


http://www.gesundheitpro.de/Fluoreszenzdiagnose-und-Mit-Farbstoff-und-Licht-Krebs-A061124GOKAP037316.html

Gruß, Jo
« Letzte Änderung: 18. November 2007, 09:02:13 von Jo »

Ulrich

  • Gast
Re:Skorpiongift als Tumormarker
« Antwort #2 am: 18. November 2007, 09:05:48 »
Die von Jo erwähnte 5-ALA-Markierungsmethode hab ich schon 2004 im Forum vorgestellt, nachdem eine Bekannte in München nach dieser Methode von ihrem GBM IV "befreit" wurde.

http://www.mc600.de/forum/index.php?board=31;action=display;threadid=1112

fips2

  • Gast
Re:Skorpiongift als Tumormarker
« Antwort #3 am: 18. November 2007, 09:37:03 »
Richtig
Nur,so weit ich das bis jetzt lese,war das "alte Medikament" synthetisch hergestellt und hatte geringe Nebenwirkungen.Das Skorpiongift soll, laut klinischen Untersuchungen, nichttoxisch auf den menschlichen Organismus wirken.Ferner wäre die Markierungsrate höher.

Wie gesagt.Es erleichtert die Arbeit des Chirurgen aber das Ei des Kolumbus wird es wohl nicht sein.

Was ich mir hierbei aber vorstellen könnte,wäre das Skorpiongift als Trägersubstanz für Nanoteilchen zu benutzen,die sie quasi huckepack in die Zellen befördern und man somit ,mittels Bestrahlung oder Magnetresonanz die Tumorzellen abtöten könnte.
Jede zusätzlich "verseuchte", von der Sicht des Tumors aus gesehene,Tumorzelle die mehr zerstört werden kann, wäre ein Gewinn.
« Letzte Änderung: 18. November 2007, 09:38:58 von fips2 »

 



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