Hallo zusammen,
ein Bekannter von mir hat einen Hirntumor direkt hinter der Stirn (Art ist mir nicht bekannt). Nach einjähriger Bestrahlung und Chemo erfolgte nun angeblich eine Operation durch die Nase, bei der der Tumor entfernt wurde.
Was mich dabei wundert: die OP dauerte 4 Stunden unter Vollnarkose und fand montags statt. Bereits am Sonntag war er wieder zu Hause und sieht aus, als ob nichts gewesen wäre. Keinerlei Anzeichen einer Operation, keine Schwellungen - einfach nichts. Angeblich ist alles gut verlaufen, der Tumor konnte vollständig entfernt werden. Keine Einschränkungen hinsichtlich Ernährung etc. Das Leben kann normal weitergehen ?!?!
Ist so etwas möglich, oder versucht mir da jemand einen "Bären" aufzubinden ??
Hallo,
bei einem komplikationslos verlaufenden Eingriff ohne Nachwirkung (Hirnschwellung, Nachblutung etc.) ist ein einwöchiger Klinikaufenthalt durchaus üblich. Viele Patienten haben jedoch noch einige Zeit nach Cortisongabe das sog. " Mondgesicht ", eine Aufschwemmung.
Wo ist er behandelt worden? Erfolgte keine Anschluss-Reha? Wann erfolgt die nächste MRT-Kontrolle?
Gruß
Bluebird
Die OP fand in Hannover statt. Von Reha ist bisher nicht die Rede.
Hallo,
mein Sinus-cavernosus-Meningeom wurde durch die Nase teiloperiert - in Erlangen. Mir ging es eine Woche nach der OP ziemlich gut, sogar riechen konnte ich schließlich wieder. Dann traten aber die schon erwarteten Probleme mit dem Natriumspiegel im Blut auf, weshalb ich erst 10 Tage nach dem Eingriff entlassen werden konnte, als sich diese Werte normalisiert hatten.
Von einer Reha war nicht die Rede, auch nicht davon, dass ich nicht Auto fahren dürfte, worauf ich aber in den ersten beiden Wochen verzichtete, weil ich das Gefühl hatte, nicht so schnell sehen und reagieren zu können, wie es nötig war.
Gruß Janner