HirnTumor-Forum

Autor Thema: Glioblastombefund im September 14 erhalten-- Vorstellung yvonne1977 (Betroffene)  (Gelesen 5278 mal)

Offline yvonne1977

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Bei mir ist es erst der anfang bin im September einfach ohne vorwahrnung zusammengeklappt.Dann 2 Wochen Kranken haus und die scheiss unheilbare Diagnose ... Man schiebt panik schuat in Forums rum was leute schreiben doch bei jedem ist es halt anderst man kann 6 Wochen aber auch 20 jahre damit leben... man darf die Hoffnung ned aufgeben bin 37 hab n Kind mit 13



Beitrag abgetrennt und Überschrift editiert Mod
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 15:11:56 von fips2 »

Offline KaSy

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Liebe Yvonne,
Du hast eine Diagnose, die Dich zu Recht in Panik versetzt.
Du hast aber auch die Kraft, in Internetforen zu lesen.
Und Du hast Dein Kind, das Du weiter aufwachsen sehen möchtest, das Du in sein Leben begleiten wirst.
Ja, Du wirst es in sein Leben begleiten!
Denn es gibt Dir Kraft und Mut, dieser verdammten Krankheit zu widerstehen!
Und hier, in diesem Forum, werden Dir viele Menschen hilfreich zur Seite stehen, wenn Dich Dein Mut, Deine Kraft zu verlassen drohen.
Lass das nicht zu!
Gib nicht auf!
Jeder Tag, den Du gewinnst, ist ein Tag LEBEN für Dich und für Dein Kind.
Und an jedem Tag, den Du weiter leben wirst, werden neue Forschungsergebnisse gewonnen, die Dir helfen.

Auch ich war 37, als mich die Diagnose Hirntumor traf. Meine drei Kinder waren 10, 12 und 14 Jahre jung. Sie geben mir die Kraft, nicht aufzugeben, immer wieder. Ich habe sie in ihr Leben begleiten dürfen und jetzt, fast 20 Jahre später, habe ich drei Enkelchen, die ich auch aufwachsen sehen möchte. Aufgeben? Ja, es gibt die Gedanken daran. Aber schon bald zeigt sich das Leben wieder mit seinen kleinen schönen Seiten, auf die ich und Du nicht verzichten wollen. Und so leben wir weiter, für uns, für unsere Kinder ...

KaSy
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 19:56:09 von KaSy »
Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.

Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

Offline Lara

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Liebe Ivonne,

Mein Mann war auch 37 unsere Kinder 6,8, und 14 Jahre. Jetzt ist er 43  Jahre alt.
Mit so etwas rechnet man in dem Alter nicht.
Aber du informierst dich..., dass ist gut. Als Patient muss man leider immer mitdenken und sich ständig informieren. Deshalb stell ruhig ein paar Fragen. Nicht jede Erfahrung muss man selber machen.  ;)
Ich denke hier findet sich immer jemand der ein ähnliches Problem hatte und kann dir Tipps geben.
Ich hoffe du hast Freunde oder Familie die dich unterstützen können.
Auch psychoonkologische Hilfe  ist evtl. hilfreich.
Ich wünsche dir und deinem Sohn viel viel Glück.
LG

Lara
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 19:55:00 von Lara »

Offline Eva

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Liebe Yvonne,

willkommen im Forum auch wenn der Anlass sehr bescheiden ist. Ich will dir mit meiner Geschichte Mut machen. Meine Diagnose war 2004 und es geht mir gut. Wenn du Fragen hast, schreibe sie und wir werden versuchen, dir zu helfen. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und liebe Grüße

Eva
« Letzte Änderung: 04. November 2014, 15:12:44 von fips2 »
Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.

Vergiss die Frage, was das Morgen bringen wird, und zähle jeden Tag, den das Schicksal dir gönnt, zu deinem Gewinn dazu.                                                                Horaz

Mein Erfahrungsbericht: http://www.langzeitueberlebende-glioblastom.de

Offline leonidas

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Hallo Yvonne,
wir hätten uns wohl besser unter anderen Umständen kennenlernen sollen,
aber so ist leider das Leben.
Meine Glioblastomdiagnose war Juli 2011, da war ich 31 Jahre alt
Und nachdem ich noch da bin, sage ich dir im Brustton der Überzeugung:
Auch während dieser blöden Zeit gibt es sehr schöne und intensive Momente.
Lerne diese Momente zu sehen und die täglichen Wunder die dir am Wegrand begegnen.
Gib auf keinen Fall auf, aber wie du schon schreibst hast du mit deinem Kind  allen Grund zu kämpfen.
Es ist auf jeden Fall gut, das du dich informierst,denn als GIMP (=gut informierter mitdenkender Patient)
fühlt man sich nicht ganz so ausgeliefert und hilflos.
Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr viel Kraft und auch Glück.
LG
Leonidas

Offline krimi

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Hallo Yvonne,

du schreibst, dass ein Glioblastom bei dir gefunden wurde.
Magst du noch erzählen welche Behandlung die Ärzte mit dir besprochen haben?
OP, Chemo, Bestrahlung?

Wie KaSy gehöre ich zu den Meningeombetroffenen. Die Prognose bei uns ist eine andere.
Aber der Schock ist trotzdem erst einmal da.

Wir haben hier einen Thread zu Langzeitüberlebende - eine Mutmachliste.
Außerdem findest du auf der Website der Deutschen Hirntumorhilfe ebenfalls Erfahrungsberichte von Hirntumorpatienten. https://www.hirntumorhilfe.de/service/erfahrungsberichte/

Ich wünsche dir viel Kraft diesem Feind in deinem Kopf entgegenzutreten.

LG krimi
Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

Offline yvonne1977

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Liebe Yvonne,
Du hast eine Diagnose, die Dich zu Recht in Panik versetzt.
Du hast aber auch die Kraft, in Internetforen zu lesen.
Und Du hast Dein Kind, das Du weiter aufwachsen sehen möchtest, das Du in sein Leben begleiten wirst.
Ja, Du wirst es in sein Leben begleiten!
Denn es gibt Dir Kraft und Mut, dieser verdammten Krankheit zu widerstehen!
Und hier, in diesem Forum, werden Dir viele Menschen hilfreich zur Seite stehen, wenn Dich Dein Mut, Deine Kraft zu verlassen drohen.
Lass das nicht zu!
Gib nicht auf!
Jeder Tag, den Du gewinnst, ist ein Tag LEBEN für Dich und für Dein Kind.
Und an jedem Tag, den Du weiter leben wirst, werden neue Forschungsergebnisse gewonnen, die Dir helfen.

Auch ich war 37, als mich die Diagnose Hirntumor traf. Meine drei Kinder waren 10, 12 und 14 Jahre jung. Sie geben mir die Kraft, nicht aufzugeben, immer wieder. Ich habe sie in ihr Leben begleiten dürfen und jetzt, fast 20 Jahre später, habe ich drei Enkelchen, die ich auch aufwachsen sehen möchte. Aufgeben? Ja, es gibt die Gedanken daran. Aber schon bald zeigt sich das Leben wieder mit seinen kleinen schönen Seiten, auf die ich und Du nicht verzichten wollen. Und so leben wir weiter, für uns, für unsere Kinder ...

KaSy

Offline yvonne1977

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Ich habe seit heute pause bis 18.11 dann hab ich ein Gespräch anscheinend kann man das ergebniss nicht festellen da die Bestrahlung und chemo noch anhält, ich bin in Regensburg bei den Barmherzigen Brüdern will mir aber ne 2meinung einholen
Frage ist es normal das man oft müde ist von den Medikamenten oder nen druck im KOpf hat.Bei mir wuede ne probe entnommen da es am Kleinhirn sitz wird nicht operiert kann der kopfdruck davon sein?
Ich nehme nen saft gegen Epilepsie da ich so große Tabletten nicht schlucken kann
dann hab ich im Moment noch cortison 4mg und Tabletten für den magen
finde dieses Forum gut denn es gibt menschen die zeigen das man diese scheisse auch überleben kann in anderen foren sterben sie dir von den füßen weg
denke auch das es normal ist wenn man erstmal in ein loch fällt
bin auch den ganzen tag allein mein mann arbeitet13std am tag und die kleine ist in der schule.Hab noch nen kleinen Hund der baut mich etwas auf ..Danke für eure worte wir werden das zusammen schon irgendwie schaffen

Offline Eva

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Liebe Yvonne,

was hältst du davon, eine Zweitmeinung in der Uniklinik Regensburg Prof. Bogdan einzuholen? http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Medizin/Neurologie/index.html
Müdigkeit von der Chemo und der Bestrahlung ist normal. Wegen dem Kopfdruck würde ich aber den Arzt ansprechen, vielleicht erhöht er das Cortison. 

LG Eva
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