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Autor Thema: Tumor in der Augenhöhle Verd.a. Kavernom  (Gelesen 5249 mal)

Offline Bonny23

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Tumor in der Augenhöhle Verd.a. Kavernom
« am: 11. August 2013, 21:10:22 »
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und würde gerne fragen ,wer von Euch einem Tumor in der Augenhöhle hat bzw. wer hat Erfahrung mit der Operation . Meine Neurochirurgin vermutet ein Kavernom ,es ist 1,5 cm groß .nun habe ich für den 30.8. einen OP Termin. Da ich garnicht weiss was so alles auf mich zukommt würde Ich mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen.
Herzliche Grüsse ,werdet und bleibt alle gesund
« Letzte Änderung: 30. Mai 2014, 18:01:26 von fips2 »

Offline haijaa

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #1 am: 12. August 2013, 00:35:53 »
Hallo Bonny,
ich bin nicht von einem Kavernom betroffen, möchte dir trotzdem kurz antworten-

soweit ich weiss sind Kavernome sehr gefäßreich- was sagt die NC dazu?
Wurde eine Angiographie gemacht?oder ist durch die MRT Aufnahme die Gefäßstruktur des Tumors erkennbar? Soll der Tumor vor der OP embolisiert werden? oder ist er noch so klein, dass die NC da keine Angst vor nicht beherrschbaren Blutungen hat? Könnte man auch noch  warten und das Wachstum beobachten (Kontroll MRT in 3 oder 6 Monaten)? was spricht dafür, was dagegen?
Wird der Schädel bei der OP "geöffnet" oder werden "andere" Zugänge gewählt?
http://www.clemenshospital.de/ch/med-bereiche/neurochirurgie/orbitachirurgie-und-tumoren-mit-sehnervenkompression
davon ist sicher der postoperative Verlauf abhängig- auch die Frage der AHB

das wären Fragen, die ich der NC und auch einer zweiten NC in einem anderen Krhs. stellen würde

viellt. hast du das ja auch schon alles geklärt oder du willst es nicht so genau wissen und fährst gut mit deinem Bauchgefühl mit dieser NC mit der du bisher gesprochen hast-
wäge das für dich ab-

und lass dich von dem Termin am 30.8. nicht unter Druck setzen, Termine sind auch verschiebbar

meine Erfahrung mit NC ist auch, dass  es Tumore gibt, die schwierig zu operieren sind (Herausforderung für den NC...  ) und welche die von der Lage her "einfach" sind ( Routine, tägliches Brot) ... und   sie "vergessen" dann schon mal, dass sie am "Gehirn "/ Auge (neben dem Herz glaube ich, die 2 Organe bei der Mensch sich am meisten fürchtet... bei Männern auch noch ein weiteres))  arbeiten bzw. dass der Patient etwas anderes als er/sie damit verbindet und NORMALE!!! Ängste hat ... es ist daher nicht verkehrt sie auszusprechen und solange nachzufragen bis sich Angst und Vertrauen die Waage halten... auch wenn dann kurz vor der OP die Angst wieder überwiegt ( dafür wenns geht jemand mitnehmen!-ist besser als allein)

 wünsch dir das Beste lg

Offline haijaa

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #2 am: 12. August 2013, 00:46:09 »

Offline Bonny23

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Offline Bonny23

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #4 am: 12. August 2013, 08:51:51 »
Hallo Haijaa ,
Danke für Antwort. Ich werde mir die empfohlene Linkseiten von dir genau durchlesen .
Ich habe alle Untersuchungen gemacht, MRT ,Augenarzt, HNO Arzt u. Neurologe . Habe eine Zweitmeinung, beide sind der Meinung man sollte operieren. Die erste Klinik meinte zusätzlich man könne auch 3 mon. Warten und ein weiteres MRT dann durchführen, die waren sich nicht so ganz sicher das es ein Kavernom sei. Die OP ist im Clemenshospital Münster geplant. Dort habe ich ein gutes Gefühl. Nur je länger ich auf die OP warte und Berichte von Betroffene lese bekomm ich Angst wie es mir nach der OP wohl ergeht und ob es langfristig immer wieder zu weiteren Problemen kommen könnte.ich habe Zuhause einen 86 jährige Mutter die meine Hilfe braucht ,das kommt erschwerend dazu, möchte sie natürlich unteren lange alleine lassen.
Nochmal Danke und viele Grüsse

Offline Bluebird

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #5 am: 12. August 2013, 09:41:31 »


Hallo Bonny,

ich lese Deine Beiträge, von der Angst, wie der Eingriff ausgehen wird.
Natürlich wünsche ich Dir das bestmögliche Ergebnis.
Hältst Du es für ratsam, Dir  immer wieder neue Erfahrungsberichte zu Gemüte zu führen,
immer weiter im Internet zu recherchieren? Einerseits ist es natürlich interessant, sich über die eigene Erkrankung zu informieren, andererseits kann das zur totalen Verängstigung führen.
Du kannst selbst bei ähnlich gelagerten Tumorfällen diese nicht 1:1 auf Deine Situation
umsetzen. Sprich über Deine Ängste mit den Ärzten, die Dich behandeln werden.
Sie sind diejenigen, die Deinen Tumor und Dich kennen, sich darauf einstellen und vorbereiten.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verwirrend negative Erfahrungsberichte auf einen wirken können. Deshalb ist es ratsam. sich abzulenken, sich mit Dingen zu beschäftigen, die ein gutes Gefühl vermitteln und Menschen um sich zu haben, die motivieren.

LG
Bluebird
The best time to plant a tree was 20 years ago.
The second best time is NOW.
(Chinesisches Sprichwort)

Offline Bonny23

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #6 am: 12. August 2013, 17:27:57 »
Hallo Bluebird,
Du hast vollkommen recht. Je mehr man darüber liest je unsicherer wird man. Ich denke das alle Betroffene sich erst mal Infos rein holen ,egal woher . Es tut natürlich auch gut sich mit anderen auszutauschen ,das steht außer frage. Nur sollte man die Reißleine ziehen wenn es einen runterzieht und die Angst dadurch geschürt wird.vertrauen zum behandelten Arzt und Offene Gespräche mit ihm sind sehr wichtig.auch sollte jeder sich eine Zweit- od. Drittmeinung einholen um sich sicher zu sein die richtige Entscheidung zu treffen.
Ich danke dir für deine Antwort und sende viele herzliche Grüsse . Bonny23

Offline Bonny23

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #7 am: 12. September 2013, 07:48:15 »
Hallo zusammen,
nun ist es fast 2 Wochen her ,das ich operiert wurde . Ich finde für so einen Eingriff geht es mir sehr gut. Ich war mit der Behandlung in Münster sehr zufrieden. Nun sehe ich noch aus wie ein Boxer nach verlorenem Kampf , linke Gesichtshälfte ist geschwollen ,blaues Auge ,Lidödeme .denke aber das wird verheilen. Die Histologie hat ein Kavernom ergeben ,welches restlos entfernt wurde.
Die NC war sich ja sicher das es gutartig ist aber der schriftliche Befund war dann doch die Erlösung.nun warte ich auf den Aufnahmetermin zur AHB, auf die freue ich mich schon den die benötigt man nach einer Kopf OP um wieder zu Kräften zu kommen.
Ich danke allen die an mich gedacht haben und möchte all denen die noch Ihre OP vor sich haben viel Kraft und Energie senden.
Eure Bonny 23

Offline probastel

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #8 am: 12. September 2013, 10:05:52 »
Hallo Bonny23,

gute Nachrichten sind hier immer sehr willkommen! Schön, dass die OP bei Dir so gut verlaufen ist und der Tumor vollständig entfernt  werden konnte.  Das mit dem Boxer-Gesicht gibt sich wieder.
In der AHB werden sie Dich  noch weiter zusammenbasteln und wennn Du Dich jetzt schon fit fühlst, dann kanst Du nach der AHB sicherlich fliegen!

Beste Grüße

Probastel
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

Antoine de Saint-Exupéry

Offline KaSy

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Re:Tumor in der Augenhöhle
« Antwort #9 am: 13. September 2013, 00:11:52 »
Hey, Bonny,
Du siehst nicht aus wie ein Boxer nach verorenem Kampf, sondern wie einen Boxerin nach gewonnenem Kampf! Kannste stolz drauf sein! Und wenn einer zuhause fragt, dann erzählst Du stolz von der Schlägerei, aus der Du als Siegerin hervorgegangen bist! Das macht Eindruck. ;)
Jedenfalls fand mein Sohn mein Nach-OP-blaues-Auge total cool! :D
Mit Boxer-Grüßen an Boxer-Bonny
KaSy
 
Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.

Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

 



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