HirnTumor-Forum

Autor Thema: MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)  (Gelesen 19402 mal)

Offline Nora

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Hallo an alle,

ich bin neu hier. Habe aber schon mehrmals hier reingelesen. Es geht um meine Mutter. Sie musste aufgrund von jahrelangen Beinschmerzen zum Schädel-MRT. Dort fand man oben genannte Läsionen und eine größere (2,1cm Durchmesser) und der Radiologe wusste zunächst nicht was es ist. Überweisung zum Neurologen. Daher hatte ich natürlich das ganze Internet durchforstet.
Habe dann hier mal von einem User gelesen, dass aus Gliosen Tumore werden können. Stimmt das denn so? Habe immer gedacht, das eine hätte mit dem anderen nichts zu tun. Und sind denn Läsionen = Gliose? Ich verstehe das nicht so ganz.

Jedenfalls wurde damm beim Neurologen auch auf MS getestet, welche ausgeschlossen wurde. Die Läsionen bleiben und die Schmerzen auch. Und keiner weiß warum. Es soll in einem halben Jahr ein Kontroll-MRT gemacht werden....Ich versteh das alles nicht so ganz und fänd es super, wenn mir einer meine Fragen beantworten könnte.

Ganz liebe Grüße

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« Letzte Änderung: 24. März 2013, 18:58:37 von fips2 »

Offline krimi

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #1 am: 24. März 2013, 17:46:09 »
Hallo Nora,

ich begrüße dich hier im Forum, auf deiner Suche nach Antworten.

Wenn Beschwerden, Schmerzen vorhanden sind und man keine zufriedenstellen Antworten findet oder erhält, dann hängt man wirklich in der Luft.

Hier im Forum sind wir bemüht Antworten und Tipps zu geben. Ich möchte aber auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir hier entweder Betroffene oder Angehörige sind. Unser Wissen haben wir auf Grund eigener Erfahrungen und können keine wirklich fachlichen Auskünfte geben. Wir sind halt nur LAIEN.
Ich versuche mich einmal das etwas auseinander zu puzzlen.

Du schreibst von periventrikulären Herdläsionen. An welcher Stelle im Gehirn wurden diese Läsionen festgestellt?

Periventrikulär bedeutet eine Veränderung um einen Hirnventrikel herum, z.B. Ablagerungen die sich dort ansammeln.
Das Gehirn besitzt 4 Hirnventrikel. Dies sind Hohlräume im Gehirn die mit Hirnwasser gefüllt sind.

Läsionen sind krankheits- oder verletzungsbedingte Veränderungen des Gewebes. Damit kann jede unnormale Gewebeveränderung, unabhängig von der Ursache gemeint sein.
Z.B. können im Gehirn auch Läsionen zu sehen sein, die durch kleine geplatzte Äderchen auf Grund von zu hohem, unbehandelten Bluthochdrucks entstanden sind.

Sie werden meist mittels MRT in gewissen Zeiträumen überwacht. Wie es bei euch schon vorgeschlagen wurde.

Gliazellen bilden das Stützgewebe im zentralen Nervensystem. Sind diese Zellen geschädigt, kann es zu einer Häufung veränderter Gliazellen kommen und med. wird dann von einer Gliose gesprochen. Aus geschädigten Gliazellen können Tumore entstehen.

In wieweit Gliosen und Läsionen zusammenhängen oder zusammenhängen können, solltest du besser den Neurologen oder einen Neurochirurgen fragen.

Ich konnte dir da nur die Unterschiede erklären.

Oder schau hier einmal rein.  http://www.hirntumorhilfe.de/service/

Ich wünsche dir bei der Suche nach Antworten weiteren Erfolg.

Viele Grüße

krimi
« Letzte Änderung: 24. März 2013, 18:59:00 von fips2 »
Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

Offline Nora

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #2 am: 24. März 2013, 18:29:11 »
Hallo krimi,

vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! :-)

Also zur Lokalisation der Läsionen:" multiple kleine fleckförmige hyperintense Marklagerläsionen im Flair- und T2 Wichtung li. betont. Zusätzlich ist li. okzipital in Angrenzung an das Hinterhorn des Seitenventrikels eine flächige hyperintense Läsion von ca. 2,1 cm Durchmesser auszumachen. Diese ist in der T1 Wichtung hypointens dargestellt ohne erkennbares Enhancement nach KM-Gabe"

Die Neurologen meinten im Krankenhaus, wenn sich in einem halben Jahr nichts verändert hat, könne man die Sache abhaken...
Wenn jetzt nun aus einer Gliose ein Tumor entstehen könnte, hätten die Ärzte das denn nicht sagen müssen und sollte man dann nicht häufiger kontrollieren als jetzt nur noch einmal?
Beim nächsten Termin werden wir mal fragen, ob Läsionen und Gliose zusammenhängen.

Viele Grüße
« Letzte Änderung: 24. März 2013, 18:59:20 von fips2 »

Offline Nora

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #3 am: 27. März 2013, 11:23:59 »
Noch eine Frage.
Habe jetzt noch was recherchiert und dann hab ich doch noch einiges über diese Gliose gelesen.
Das sie ja Narbengewebe ist. Das klingt jetzt nicht so schlimm. Eher normal.

Also Tumore entstehen aus "geschädigten" Gliazellen. Bei einer Gliose handelt es sich auch um eine Vermehrung von Gliazellen, aber diese nehmen hier eine Stützfunktion ein und sind nicht mit den "geschädigten" Gliazellen gleichzusetzen, aus denen Tumore entstehen. Stimmt das so, wie ich es verstanden habe?

Liebe Grüße

Offline KaSy

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #4 am: 28. März 2013, 01:25:58 »
Liebe Nora,

bitte glaube doch einfach dem Neurologen Deiner Mutter!

Deine Internetrecherche macht Dich verrückt und als Laie wirst Du alle möglichen Informationen finden, die schlimme Krankheiten beschreiben, wofür aber keine Ursache vorliegt.

Das Wort "Läsionen" bedeutet nur, dass da irgendwelche Lücken im Kopf sind. Dieses "Nichts" kann keine Schmerzen in den Beinen verursachen. Da muss woanders gesucht werden.

Von einem Tumor kann auch noch überhaupt keine Rede sein, da die Kontrastmittel("KM")-gabe keine Veränderung in den MRT-Bildern zeigte.

Da aber diese Läsionen nicht bei jedem da sind und die Ärzte sie sich nicht so richtig erklären können, wollen sie sicher gehen und kontrollieren nach einer gewissen Zeit noch einmal. Zur Zeit gehen sie davon aus, dass es eine anatomische Veränderung ist, die schon seit Ewigkeiten besteht oder durch irgendeine längst vergessene Verletzung hervorgerufen wurde. Es ist ein Befund, der bei der Ursachensuche entdeckt wurde, aber mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun hat, also ein Zufallsbefund. Eigentlich Fluch der Technik, denn nun müssen sich die Ärzte damit befassen. Aber nicht Du!

Du baust womöglich Ängste auf, die Deine Mutter spüren könnte. Das kann sie jetzt gar nicht brauchen. Für sie ist es schlimm genug, dass keine Ursache für ihre Beinschmerzen gefunden wird. Sie sollte jetzt gar nicht auf eine zweite und auch noch schlimmere "Baustelle" hingewiesen werden, die gar nicht existiert.

Ich will Dich hier keinesfalls abwimmeln, aber ich habe das Gefühl, dass Du Dich zu sehr in diesen Befund hineinsteigerst und vom Wesentlichen abkommen könntest - nämlich Deiner Mutter beizustehen. Die Ursache nicht zu kennen ist schlimm für sie. Sie wird weiter damit leben müssen. Dabei solltest Du ihr helfen, dieses Leben mit den Schmerzen lebenswert weiterleben zu können.

Ich hoffe doch, dass geeignete Schmerztherapien erfolgen?

Ich wünsche Deiner Mutti alles Gute und Dir eine Rückbesinnung auf sie und Euch beiden mehr Ruhe nach den Aufregungen durch die Untersuchungen und deren Ergebnisse. 

KaSy
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Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

Offline krimi

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #5 am: 28. März 2013, 06:21:23 »
Liebe Nora,

ich habe auch sog. Marklagerläsionen in meinem Kopf und sie bereiten keine physischen Schmerzen.

Wie KaSy dir schon schrieb, möchte ich dir dasselbe raten: Recherchiere nicht wild im Internet nach möglichen Ergebissen oder Diagnosen für die Schmerzen deiner Mutter.
Du kannst dich aus Unwissenheit nur verrennen.

Sprecht mit dem Arzt deiner Mutter noch einmal über die Beinschmerzen und die Option einer evtl. Schmerztherapie.

Das Vorgehen des Neurologen eine regelmäßige Kontrolle zu machen ist doch gut.
Habt ein wenig mehr Vertrauen zu ihm.

Alles Liebe

krimi
« Letzte Änderung: 28. März 2013, 21:00:56 von krimi »
Wer einen Platz im Herzen eines Menschen hat, ist nie allein.

fips2

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #6 am: 28. März 2013, 08:51:11 »
Hallo Nora


Die Schmerzen deiner Mutter müssen nicht mit den Gliosen zusammenhängen. Das Gehirn an sich ist schmerzfrei, weil es keine Schmerzrzeptoren besitzt.  Die Gründe können ganz anderer Art sein. Geh mal von dieser Ursache weg und schau über den Tellerrand.

Ich habe auch Läsionen im Kleinhirn und die sind durch einen leichten Schlaganfall entstanden.
Das kann bei deiner Mutter genau so gewesen sein. Mein Radiologe legte sich da auch nicht fest, welche Ursache vorliegt. Er schickte mich zum Neurochirurgen, welcher diese Erscheinungen öfter sieht. Der Neurochirurg beruhigte mich in richtung Hirntumor weitestgehend und meine Ausfälle waren glücklicherweise sehr gering. Diese Läsionen (abgestorbenes Gewebe) lässt man in Ruhe. Sie verkalken mit der Zeit und machen meist  keinerlei Beschwerden. Läsionen sind nur bemerkbar, wenn sie im Bereich der Hirnhäute, wo aktive Sinnestätigkeiten stattfinden, spürbar (Lähmungen Gedächgtnisprobleme). Schlaganfälle,welche meist Läsionen hervorrufen, muss man nicht unbedingt bemerken. Sie bleiben oft unerkannt und werden im Rahmen von andren Untersuchungen zufällig gefunden.
So wie du es schilderst betrifft die Läsionen nur das Stützgewebe des Gehirns, bei deiner Mutter.
Theoretisch könnte dieses Stützgewebe des Graus im Gehirn aus ganz normalem Körperfett bestehen. Durch seine spezielle Zellform ist es aber formstabiler als Fett. Muss so sein um die Hirnwindungen nicht zu verformen.
Vertraue in der Richtung mal dem Arzt (Neurochirurgen) der die weitere Behandlung deiner Mutter plant und im Auge behält.

Nun zu meinem Gedankengang wegen der Schmerzen.

Habt ihr schon einmal Kontakt mit einem Schmerztherapeuten gehabt?
Sprecht mal mit dem Hausarzt darüber, ob es nicht sinnvoll wäre zu einem solchen Arzt zu gehen.

Grundfrage wäre festzustellen in welchem Ursprung die Schmerzen bei deiner Mutter überhaupt erzeugt werden.
Da du schreibst, dass deine Mutter schon sehr lange diese Beinschmerzen hat, kann es durchaus sein, dass das Bein gar nicht mehr die Ursache der Schmerzen ist.
Das menschliche Gehirn hat ein Schmerzgedächtnis. Will heißen. Wenn Schmerzen über längeren Zeitraum, Schmerztherapeuten gehen von 4-8 Wochen aus, manifestiert sich der Schmerz im Gehirn, obwohl die Ursache längst nicht mehr besteht, sind die Schmerzen immer noch da.
Deine Mutter ist deswegen noch keine Simulantin. Sie hat wirklich Schmerzen, da gibt es nichts zu leugnen oder abzuerkennen.
Fatal ist, dass man in diesem Falle mit Schmerzmitteln nichts mehr ausrichten kann. Hier sind andere Medikamente und Therapien von Nöten um wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu erlangen.
Die Beinschmerzen deiner Mutter können also von einer ehemaligen Verletzung ausgelöst worden sein und wurden Schmerztherapeutisch nicht, oder nur ungenügend behandelt. Der Schmerz hat sich "eingebrannt". Diese Tatsache zieht zwangsläufig einen ganzen Rattenschwanz an Folgebeinträchtigungen nach sich. Da entstehen Fehlhaltungen, Muskelverkrampfungen usw......

 Deshalb ist es auch so wichtig Schmerzen ernst zu nehmen und rechtzeitig behandeln zu lassen.
Hier den Helden spielen und vorliegende Schmerzen dem Arzt nicht zu sagen kann sich später hinaus rächen.
Unsre Erziehung nach dem Motto  "ein Indianer kennt keinem Schmerz" sind hier sehr contraproduktiv.
Ich würde mich mal mit einem Schmerztherapeuten in Verbindung setzten und diese Ursachenforschung betreiben lassen. Im günstigsten Falle liegt die Ursache auf dem Wege der Nervensignale zwischen Bein und Gehirn. Hier kann man relativ schnell und wirkungsvoll, durch zeitweiliges Ausschalten des betreffenden Nervs eingreifen.

Bei manifestierten Schmerzen im Gehirn ist die Therapie etwas langwieriger, da man dieses Schmerzgedächtnis "löschen" muss. Dazu wir der Schmerztherapeut eine individuelle Therapie in die Wege leiten.

Wenn du Adressen brauchst, sag mir wo du wohnst und ich suche dir dann entsprechende Therapeuten heraus. Ich würde mich am Anfang auf einen Schmerztherapeuten einer Uni-Klinik (bessere Diagnostigmöglichkeiten) festlegen und nach erfolgter Differenzialdiagnose der wirklichen Ursache, an einen niedergelassenen Schmerztherapeuten wenden.
Hier einen kleine Übersicht von Adressen: http://www.schmerztherapeuten.de/pages/suche_plz.html

Gruß und viel Erfolg
Fips2


« Letzte Änderung: 28. März 2013, 13:20:47 von fips2 »

Offline TinaF

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #7 am: 28. März 2013, 08:52:45 »
Hallo Nora,

seit meinem ersten Kontroll-MRT (Januar 2010) - vielleicht auch schon länger - habe ich ebenfalls zwei Marklagerläsionen, die seitdem unverändert sind. Da ich vergangenen Herbst eine Sehnerventzündung hatte und gerade zu der Zeit mein bisheriger Neurologe im Urlaub war, so dass ich bei seiner Vertretung (und Nachfolger) gelandet bin, wurde wegen MS-Verdacht ein außerplanmäßiges MRT durchgeführt. Da es keinen Hinweis auf MS gab, möchte mein Neurologe nach einem Jahr nochmals ein MRT machen lassen. Ich finde diese Vorgehensweise gut, er behält mein Hirn im Auge ;) um auf evtl. Veränderungen reagieren zu können ohne die Pferde scheu zu machen.

Nach der ganzen Geschichte konnte ich noch mal mit meinem bisherigen Neurologen sprechen, der es nicht anders gemacht hätte als mein neuer Neurologe. Und er hat mir berichtet, dass diese Läsionen gar nicht selten sind, nur werden sie bei den wenigsten Menschen entdeckt, weil ja nun mal nicht jeder in die Röhre muss. Er sagte wörtlich: "Würde ich zehn Leute auf der Straße zum MRT schicken, dann würde man bei mindestens einem Läsionen entdecken."

Und zur Gliose: Die wird in meinen MRT-Befunden auch regelmäßig erwähnt, damit ist das Narbengewebe gemeint, das seit der OP in meinem Fall rückläufig ist.

Ich finde es gut, dass Du Dich informierst, aber alles hat seine Grenzen. Das Internet ist da oft mehr Fluch als Segen. Denk Dir mal irgendein Symptom aus, das Du gar nicht hast und dann suchst Du nach diesem Symptom im Internet und Du wirst garantiert irgendeine grässliche Krankheit finden, die dazu passt.

Der Neurologe Deiner Mutter hat ein MRT angeordnet und will in einem halben Jahr wieder kontrollieren. Das klingt für mich logisch. Wenn Dich Deine Fragen und Unsicherheiten zu sehr belasten, dann mach bei ihm einen Termin aus und stell dort alle Fragen. Er ist der Fachmann und zuverlässiger als Deine Internetrecherchen.

Was die Beinschmerzen Deiner Mutter angeht, so wünsche ich ihr, dass endlich eine Ursache gefunden wird, die gut behandelt werden kann.

LG TinaF
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Offline Nora

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #8 am: 29. März 2013, 11:49:16 »
Hallo an alle,

vielen lieben Dank für die vielen ausführlichen Antworten.
Ihr habt alle recht, wenn ihr sagt, dass ich mich nicht so in diese Sache verrennen darf. Ich habe mir auch schon oft gedacht, wie es wohl wäre, wenn ich kein Internet zur Verfügung hätte. Dann hätte ich sehr wahrscheinlich auch nicht so viele Fragen....
Trotzdem haben mich eure Antworten beruhigt. Danke dafür. Ich werde das Recherchieren jetzt mal einstellen. Ich merke ja selber, dass es dadurch nicht besser wird. Ich werde versuchen, einfach nicht zu viel darüber nachzudenken. Das ist wohl das Beste.
Mit meiner Mutter spreche ich auch nicht darüber, da ich weiß, dass sie dann womöglich noch mehr Sorgen hat. Trotzdem habt ihr recht, wenn ihr sagt, dass sie meine Ängste wohl spüren kann.

Wenn der Kontroll-Termin ist, werde ich einfach mitgehen und dem Neurologen all meine Fragen stellen.

Das war einfach etwas turbolent die letzten Monate. Mir fällt es schwer, meine Mutter unter den Schmerzen leiden zu sehen. Und als es zuerst hieß MS, waren wir natürlich auch geschockt. Und dann macht man den Fehler und recherchiert und liest diese Sache mit Gliose/Hirntumor...

Naja, aber ihr habt mich jetzt erstmal beruhigt und ich weiß, dass die Gliose nichts mit einem Tumor zu tun habt. Wie gesagt, vielen Dank dafür.

Ich wünsche Euch alles Gute und frohe Ostertage!!!

Liebe Grüße

Offline KaSy

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #9 am: 30. März 2013, 23:30:10 »
Danke, gleichfalls!

Such lieber süße Ostereier im Schnee statt bittere Infos im Internet  ;D

KaSy
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Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

Offline Meni

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #10 am: 03. Juni 2013, 16:33:30 »
@Tina f

Hallo, reicht ein MRT zur Abklärung auf MS??? Braucht man da nicht das Nervenwasser?? Gruß Alex


Unnötiges Zitat entfernt Mod
« Letzte Änderung: 03. Juni 2013, 19:27:45 von fips2 »

Offline TinaF

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Re:MRT periventrikuläre Herdläsionen B. Mutter Vorst. Nora (Angeh.)
« Antwort #11 am: 03. Juni 2013, 17:05:47 »
Hallo Alex,

zur endgültigen Abklärung muss schon eine Lumbalpunktion gemacht werden. Da sich bei mir durch das damalige MRT aber keine konkreten Anhaltspunkte für MS ergaben, habe ich - in Absprache mit meinem Neurologen - auf die Punktion dankend verzichtet.

LG TinaF
Es passiert nichts umsonst, es hat alles seinen Sinn!

 



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