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Autor Thema: Kavernom OP gesetzlich versichert und INI Privatklinik!-Vorst GOGO73 (Angeh)  (Gelesen 2423 mal)

GOGO73

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Hallo an alle,

Ich bin beim Suchen im Internet auf euer Forum gestossen und möchte hier mal unsere Geschichte kurz erzählen, um evtl ein paar Anregungen oder Hilfestellungen von euch zu erhalten.
Mein Schwager hat im Herbst ständig über Kopfschmerzen geklagt. Daraufhin ist er zur Hausärztin gegangen und wurde auf diese Schmerzen behandelt. Leider gingen die Schmerzen nicht weg. Auf Anraten meiner Schwester ist er dann zum HNO Arzt gegangen und der schickte ihn zum MRT. Danach wurde er nach München in die UNI Klinik geschickt. Die fanden dann heraus, das er ein Kavernom am Hirnstamm hat. Erst wollten sie ganz schnell operieren und zwei Tage später sagten sie ihm, dass man das doch nicht so schnell operieren kann. Sie meinten dann auch die Kopfschmerzen seien eher psychisch bedingt. Durch Internet Recherchen fanden wir dann Herrn Prof. Bertalanafy in Hannover. Er bekam auch ganz schnell einen Termin bei ihm und Herr Bertalanafy meinte, er könne ihn operieren und kümmerte sich zügig um einen Kostenvoranschlag. Diesen reichte er dann auch gleich bei der Krankenkasse (gesetzlich) ein und erhielt auch prompt die Ablehnung. Die Krankenkasse meinte er könne nach Erlangen (für gesetzlich Versicherte geeignet) gehen. Da wir aber alle der Ansicht sind, dass Herr Prof. Bertalanafy der Beste für diese OP ist, möchten wir gerne wissen, ob jemand von euch Erfahrungen mit den Krankenkassen hat und wie man sie eventuell doch überzeugen kann, die OP zu finanzieren.
Vielen Dank im Voraus für eure Bemühungen :-)

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« Letzte Änderung: 08. Januar 2013, 07:51:01 von fips2 »

Offline KaSy

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Re:Kavernom OP gesetzlich versichert und INI Privatklinik!
« Antwort #1 am: 08. Januar 2013, 01:29:33 »
Hallo, GOGO73,

ich habe den Namen Prof. Bertalanafy vom INI Hannover hier im Forum erst einmal gelesen und zwar bei Mandy6, deren sehr aktuelle Beiträge Du folgendermaßen findest:

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Ihr betroffener Mann hatte jedoch einfach das Glück, in der richtigen Krankenkasse zu sein, die womöglich nicht für jeden zugängig ist.
Und ob ein KK-Wechsel infrage kommt, ... manche hier haben es getan.
   
Die Krankenkassen selbst würden Befunde und ärztliche Begründungen verlangen, aus denen hervorgeht, dass nur Prof. Bertalanafy im INI diese OP durchführen kann. Dann würde der Medizinische Dienst der Krankenkasse diese Befunde prüfen und vielleicht noch Facharztmeinungen von anderen Neurochirurgen einholen, um dann vielleicht zuzustimmen oder wieder abzulehnen.

Auf jeden Fall solltet Ihr gegen die jetzt erfolgte Ablehnung rasch Widerspruch einlegen und dabei mitteilen, dass Befunde nachgereicht werden. Diese organisiert Ihr Euch und schickt sie zur ablehnenden Stelle der KK. (Kopien behalten!)

Es gibt in Deutschland auch weitere ausgesprochen gute Neurochirurgen, die nicht in Privatkliniken tätig sind. Vielleicht könnt Ihr Euch doch überwinden und mit anderen Kliniken in Kontakt treten.

Ich bin ziemlich sicher, dass sich weitere User hier melden werden, die mit dem INI oder mit anderen Kliniken bei schwierigen OP gute Erfahrungen gemacht haben.

KaSy
Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.

Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

 



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