HirnTumor-Forum

Autor Thema: Wenn man im MRT liegt ...  (Gelesen 17417 mal)

wolken

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Wenn man im MRT liegt ...
« am: 26. Oktober 2012, 12:12:35 »
... haben viele verständlicherweise Angst.

Vielleicht hilft dem ein oder anderen folg. Bild:

Mich erinnern die Klopfgeräusche an die Geräuschkulisse der Love - Parade
und stelle sie mir bildlich vor. Das entspannt mich so stark, dass ich müde
werde, träume und manchmal kurz vor dem Einschlafen bin.

Natürlich bin ich spätestens dann hellwach, wenn es um das Ergebnis geht.
Die Bilder sieht sich zunächst ein Neurologe oder ein Radiologe an, die mir
ihre erste Einschätzung geben. Wenn ich Glück habe, konferieren die beiden
schon ein paar Stunden später und teilen mir mit, ob sich ihr erster Eindruck
bestätigt hat oder eben auch nicht.

Offline flamme111

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #1 am: 26. Oktober 2012, 13:15:16 »
Gute Idee....
Hab mir letzte Woche auch überlegt mit welchen Vorstellungen ich das Geklopfe am besten koppeln könnte.
Danke für den Tipp.

LG Flamme111
Es geht im Leben nicht darum, zu warten, dass der Sturm vorbeizieht.
Es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen . .
-Unbekannt-

Offline Bluebird

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #2 am: 26. Oktober 2012, 22:47:52 »
Hallo,

ich freue mich für Euch, dass ihr die Loveparade, wie sie einst war, noch in guter Erinnerung habt.
Ich assoziiere damit keine positiven Bilder nach dem Desaster vor zwei Jahren und ihrem Aus.
Der Tipp ist also nicht für jeden empfehlenswert, der sowieso schon die Röhre an und für sich und vor allem das Ergebnis der Untersuchung fürchtet.

Gruß
Bluebird
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2012, 23:00:28 von Bluebird »
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Offline enie_ledam

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #3 am: 26. Oktober 2012, 23:20:14 »
.... ich finde das hört sich an wie ein Drucker
zwischendurch noch ein bisschen anders aber ich bin da auch sehr entspannt drinne.

liegt ihr denn komplett oder nur mit dem Kopf drin?
mit dem Spiegel kann an ja "draussen" auch noch was sehen.
beim ersten Mal bin ich eingeschlafen und beim 2. mal durfte ich nicht.
danach habe ich ich auf die Druckergeräusche konzentriert und sogar Musik gehört. das fand ich etwas merkwürdig. vielleicht hat sich mein Gehirn kreativ ausgetobt und den Bass dazu halluziniert  :D oder die MTAR hat meinen Musikgeschmack gut erraten  ;D
Man kann nicht alles mit seinen Willen erreichen, aber man sollte wollen was man erreichen kann.

Offline milan

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #4 am: 28. Oktober 2012, 19:44:45 »
Das MRT selber macht mir nichts aus - was mich fertig macht ist das Warten - warten bis sie endlich nachsehen können, und mir hoffentlich sagen das das Scheiß Teil nicht gewachsen ist- dauert allerdings noch etwa 4 Wochen...

Offline KaSy

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #5 am: 28. Oktober 2012, 22:56:52 »
Hallo, Milan,

wie kommt es, dass die Auswertung bereits vorliegender MRT-Aufnahmen vier Wochen dauern soll?

Bei mir schaut der Radiologe am folgenden Tag drauf, auf Bitten auch am gleichen Tag.
Bisher habe ich meist die Neurochirurgie- und Strahlentherapie- Kontrolltermine am gleichen Tag gehabt und diese beiden Fachärzte kennen sich besser mir den operierten und bestrahlten Regionen aus und sind sehr fähig im Deuten der MRT-Bilder, insbesondere wenn Vergleichsmaterial von vorigen MRT vorliegt.

Warum dauert das bei Dir so lange? Das ist doch unerträglich!

Gruß
KaSy
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Meike

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #6 am: 29. Oktober 2012, 08:01:23 »
Vier Wochen Warten ist ja wohl der Oberhorror  :o
und höre ich jetzt zum ersten Mal.
Ich habe bis jetzt immer direkt nach dem MRT meinen Befund erhalten.

Tja..und drinnen in der Röhre kann mich nichts wirklich entspannen.
Ich leide zwar nicht an Klaustrophobie, aber allein das "Ruhig liegen bleiben"
macht mich porös. Drolligerweise ist es auch jedes Mal so, dass ich
entweder wie verrückt ein Niesen unterdrücken muss oder
es juckt mich an irgendeiner Stelle so sehr, dass ich mich schon selbst hypnotisiere,
um das Kribbeln zu ertragen.
Beim letzten MRT kamen dann noch die Schmerzen im Arm dazu, als sie mir
das Kontrastmittel verabreichten.
Ne, ne...ich werde mich nie an dieses Gerät gewöhnen, ganz gleich ob
Love Parade- oder Mozartklänge ::)

Allen anderen wünsche ich ein "entspanntes" Klappern und Bollern!  ;)

Liebe Grüße,
Meike
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2012, 10:38:59 von Meike »

Offline KaSy

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #7 am: 29. Oktober 2012, 16:30:15 »
Mensch, Meike, ::)
dann drück doch mal diesen Klingelknopf, dann darfste in den Päuschen zwischen dem Trommelkonzert niesen, was das Zeug hält und Dich jucken, bis die Haut abfällt. Deinen Kopf legen die Dir schon wieder richtig hin.
Obwohl ???, ich habe bei den ersten Malen sogar den Schluckreflex unterdrückt, bis ich darauf kam, dass das Schlucken den Kopf ja gar nicht stört.
Wegen des Kontrastmittels (KM) - das würde ich mir merken und das nächste Mal ein anderes verlangen. Es steht im Aufklärungsbogen (bei uns) zwar ein bestimmtes KM drin, aber die MRT-Assistentin sagte mir, dass es immer mal wieder andere gäbe. Auch in Abhängigkeit von der Diagnose und der Verträglichkeit gibt es eine Auswahl.
Was fragste denn nicht - bist doch nicht auf den Mund gefallen ... ;)
Und dann genieße das Schlagzeug! ;D
KaSy
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Meike

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #8 am: 29. Oktober 2012, 16:51:33 »
Ich denk, wenn ich die Klingel drücke,
fängt die ganze Prozedur wieder von vorn an?  ???
Ist das nicht so?

Hahahahahaha.... ;D :D ;D :D sagt jetzt nicht, dass man die Aufnahmen
unterbrechen kann....


Meike

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #9 am: 30. Oktober 2012, 14:05:57 »
Ich meine es ernst  :) :

Wie ist das, wenn man mittendrin die Klingel drückt?
Holen die einen dann raus und fangen wieder von vorn an,
oder setzen sie die Aufnahme einfach fort?
Wer weiß das????

L.G., Meike

Offline Bluebird

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #10 am: 30. Oktober 2012, 18:04:09 »


Hallo,

ich habe 1 x die Klingel gedrückt, als mir nach der KM-Gabe ganz schlecht wurde.
Man fuhr mich langsam raus und, nachdem es mir etwas besser ging, wieder langsam rein mit dem Hinweis, dass es nur noch ca. 2 Minuten dauern würde.
Dass die Aufnahmen nicht komplett neu erstellt worden waren, konnte man an einem verwackelten Bild erkennen, wo ich unruhig wurde.

Gruß
Bluebird
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Meike

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #11 am: 30. Oktober 2012, 18:08:23 »
Astrein!  :D
Ich bin begeistert!
Das habe ich nicht für möglich gehalten.
Wieder schlauer! ;)
Danke! :-*

L.G.,
Meike :)

Offline Iwana

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #12 am: 01. November 2012, 09:18:02 »
Hallo Meike
Mich haben sie bei einem Hustenanfall (ich konnte kurz vorher noch die Klingel drücken Kopf war ja fixiert) stürmten alle die Bude und ich war ganz schnell draussen und konnte husten... stell dir vor es krümmt dich da drin vor husten und die Kopfverankerung hält nicht.... das gibt ne ordentliche Beule... Der Hustenreiz kam übrigens auch so richtig ordentlich nach dem Kontrastmittel... seither habe ich immer Angst vor Erkältungen auf den MRT Termin hin... Das MRT wird dann dort fortgesetzt wo es aufgehört hat, man muss zum Glück nicht von vorne beginnen.
Gruss Iwana

Meike

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #13 am: 01. November 2012, 09:36:43 »
 ;D ;D :D  ...joooohl...
Hilfe...Zwerchfellalarm...hahahaha.
Stelle mir das gerade herrlich bildlich vor.

Sorry, ich weiß, es ist gar nicht komisch...
aber so wie du's beschreibst...hahahahahaha
...da läuft mir glatt ne Träne runter...japs... ;D

Vielen Dank für diesen amüsanten Tagesstart!

Liebste Grüße,
Meike

Offline Bluebird

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Re:Wenn man im MRT liegt ...
« Antwort #14 am: 01. November 2012, 11:33:12 »

Hallo zusammen,

man sollte sich gar nicht vorstellen, was während der MRT alles passieren kann, z.B. plötzliches Niesen! Beim Hustenanfall in der Röhre hätte ich Angst, mich zu verschlucken und ggf. zu ersticken.
Meine Sorgen fangen schon an, wenn ich reingefahren werde wegen der langen Haare. Habe jedes Mal Bedenken, dass sie sich irgendwie verheddern...
Bei meiner letzten Kontrolle lag ich mit der LWS sehr hart auf der Unterlage. Bevor ich um eine Knierolle bitten konnte, war ich schon in der Röhre. 15 Minuten Druck auf die Bandscheibe und ein einschlafendes, kribbelndes Bein. Ich sag Euch, es hat lange gedauert, bis sich das wieder normalisiert hatte.

Gruß
Bluebird
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