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Autor Thema: Falxmeningeom links frontal parasagittal  (Gelesen 29187 mal)

Offline Bluebird

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #45 am: 03. November 2014, 13:44:06 »

Vielen Dank KaSy, für diesen konstruktiven, hilfreichen Beitrag.


Mein Neurologe hält wenig vom EEG, meint, dass die MRT-Aufnahmen
wesentlich aufschlussreicher sind.

Die Zweitmeinung einer Neurologin sagte nach EEG aus, dass kein Anfallspotential
besteht. Dennoch kann sich der Status jederzeit ändern.

Gruß
Bluebird
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Offline krimi

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #46 am: 03. November 2014, 17:00:24 »

Erklärung dazu, warum nicht immer z.B. fokale Anfälle im EEG gesehen werden.


http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,6365.msg650564.html#msg650564


krimi
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Offline haijaa

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #47 am: 12. November 2014, 10:39:08 »
Hallo B.
hast du denn nun schon einen OP TERMIN?
 anstatt Mitleidsbekundungen, könnten ja einige an dich denken!
lg

Offline Bluebird

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #48 am: 12. November 2014, 17:37:51 »
Hallo haijaa,

nein, habe ich noch nicht  Ich glaube, ich werde mich in der nächsten Zeit ein wenig still halten. Das Hin und Her um mein Meningeom, das seit 2005 beobachtet wird, finde selbst ich höchst merkwürdig. Folgendes tat sich gestern:
Ich war  bei meinem Hausarzt/Internist, berichtete ihm von dem Drehschwindel mit Schwächeanfall und erklärte ihm, dass das Meningeom wiederum Wachstum zeigt und ich die OP für Februar 2015 plane. Daraufhin meinte er, dass der Schwächeanfall auf meinen schwankenden Blutdruck zurück zu führen sei und er an meiner Stelle das Meningeom  (noch) n i c h t   operieren lassen würde, weil er sicher ist, dass ich keine Ausfälle habe. Da stimmt er - unabhängig voneinander - mit meinem Neurologen überein.
Endlich treffe ich auf Ärzte mit einer konkreten Aussage, die ich aber so absolut nicht erwartet hatte. Vielmehr erhoffte ich mir Unterstützung und Begleitung vor dem Eingriff.


Für mich steht fest, dass ich auch im Hinblick auf meine weiteren Erkrankungen (u.a.komplexe Wirbelsäulenproblematik nach OP im Kindesalter)spätestens Anfang Januar in zwei Kliniken die Situation neu bewerten lasse. Ich denke nicht, dass ich so lange warten will, bis schlimme neurologische Ausfälle eintreten. Der Tumor ist immerhin mindestens 3,2 cm groß, maximal wahrscheinlich noch etwas größer, so der aktuelle Radiologiebericht.
Man könnte im Umkehrschluss auch vermuten, dass die Entfernung des Tumors an der Stelle vielleicht gar nicht so "völlig komplikationslos" oder "sehr risikoarm" ist, wie mir zwei Neurochirurgen bestätigten.

Danke fürs Interesse.

LG
Bluebird
« Letzte Änderung: 12. November 2014, 17:45:15 von Bluebird »
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Offline haijaa

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #49 am: 13. November 2014, 12:50:07 »
Hallo bluebird,
du bist doch lang genug "im Geschäft", dass du weisst, dass es DIE Empfehlung bei niedriggradigen Meningeomen nicht gibt ...und dass natürlich jede OP am Kopf ein Risiko an sich ist, das -wer es kann-vermeidet.
Du schreibst:
Zitat
Vielmehr erhoffte ich mir Unterstützung und Begleitung vor dem Eingriff.
... vllt. ist es doch an der Zeit dich operieren zu lassen, damit du es nach 10! Jahren endlich mal "aus dem Kopf bekommst"?  ... ich meine das in der doppelten Wortbedeutung.

bei aller Hilfestellung, die hier Betroffene erfahren ... es gibt auch ein Leben neben dem forum, ich bin mir manchmal nicht sicher, ob das Lesen/mich beteiligen , mich (und andere?) nicht "kränker"/eingeschränkter? macht, als ohne ... und welchen Zweck es neben Information erfüllt.

wünsch dir gute, für dich stimmige Entscheidung
lg


Offline Bluebird

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #50 am: 13. November 2014, 19:20:15 »

Hallo!

@ haijaa
Du nennst genau die Argumente, die mich - wie gepostet - veranlassen, die Situation von zwei NC-Kliniken neu bewerten zu lassen. Ich will nicht abwarten, bis der Tumor eine Größe erreicht, die 1. Schaden anrichtet, 2. eine Tumorentfernung nur mit erhöhtem Risiko zulässt. 10 Jahre sind genug...nun, wenn ich mir die anfänglichen Prognosen in Erinnerung rufe, so sollte ich eigentlich 89 Jahre alt werden ohne OP. ;D
Im Forum bin ich nach längeren Pausen nicht mehr so oft wie in meinen Meningeom-Anfangsjahren.
Ich finde es aber nur fair, die weitere Entwicklung meines Krankheitsverlaufs zu posten, weil ich eben doch nicht das Vorbild für viele sein kann, die mit mir und für sich hoffen, eine OP vermeiden zu können.
Was dieses Forum oder Foren allgemein angeht: jedes Ding hat zwei Seiten, da stimme ich zu.
Darum vermeide ich z.B. SHG. Wem die helfen, okay, mich machen die eher nicht glücklich.

@Brain
Ach, darum hat sich "mein" NC im vergangenen Jahr sehr kurzfristig davon geschlichen und mir wurde ein ziemlich gefrusteter, weil gestresster Vertreter aufs Auge gedrückt? ;D
Ich habe mehrere Kliniken aufgesucht, angeschrieben. Bonn war nicht dabei. Meiner Meinung nach kann man überall ganz viel Glück oder leider auch ganz viel Pech haben. Wenn man mit einigen Leuten privat Kontakt hat, erfährt man hier und da ein wenig mehr, nämlich, dass nicht immer alles so glatt lief wie es oft erscheint. Danke für den Tipp und Dir trotz allem Zuversicht und Humor!

Gruß
Bluebird
« Letzte Änderung: 13. November 2014, 19:22:32 von Bluebird »
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Offline Lilly-Rose

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #51 am: 10. Mai 2015, 20:15:41 »
Der letzte Satz hört sich nicht gut an, wie nicht alles so glatt lief???!! ???Help!!!

Das man sich nicht so einfach am Kopf operieren lassen will ist doch logisch. 3 cm ist noch klein, aber eben auch doppelt so gross wie das Ding bei unserem Kind(ca 1,5cm) auch noch keine Symptome.

Es tut weh, wenn man eine schwere Entscheidung treffen muß. Egal, ob es für einen selber ist, oder für jemand anderes. Echt total schwer.


Liebe Bluebird, es wäre so einfach zu raten, wenn man nicht in der Situation ist.
Wenn ich genaue Infos habe, dann kann ich mich besser entscheiden. Doch wo bekomme ich diese genauen Infos. Wie hoch ist das  Risiko einer Op? wie hoch ist das  Risiko nichts zu machen?


Ich kann dir nur wünschen, daß du irgendwann die richtige Entscheidung treffen kannst.

Offline Lilly-Rose

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Re:Falxmeningeom links frontal parasagittal
« Antwort #52 am: 10. Mai 2015, 20:27:12 »
Habe noch eine interessante Seite gefunden. Du schreibst, daß dein Tumor auch in der Nähe zur Sinus Sagitalis liegt.

Diese Seite unter googel:
Sinus Sagitalis superior Studie Operationen. Ganz oben mit mit Faxm. und Bochum.

Besonders interessant finde ich die Seite mit dem Risiko des Blutverlustes und der Tumorgröße. Je kleiner der Tumor ist, umso geringer sind Folgeschäden und Blutungen zu erwarten. Spricht für eine frühzeitige Tumorentfernung.

Vielleicht kann es dich ein wenig beruhigen und dir neue Hoffnung geben!

 



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