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Autor Thema: Kennt jemand UNIFONTIS ?  (Gelesen 6664 mal)

Offline Alexandra74

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Kennt jemand UNIFONTIS ?
« am: 17. Juni 2012, 19:29:05 »
Hallo

Kennt jemand Unifontis ?
Ich habe am Wochenende verschiedene Kliniken, bezüglich einer 2. Meinung (Glioblastom) angeschrieben, und von Unifontis eine sehr nette, hoffnungsvolle mail erhalten.

Gibt es Erfahrungsberichte?Ist das seriös?
Würde mich über eine Antwort freuen.
Bei interesse stelle ich auch gerne die mail rein.
LG Alexandra

UNIFONTIS

Praxis für Integrative Onkologie

Im Gesundheitszentrum der Universität Tübingen

Prof. Dr. med. Drevs

Hoppe-Seyler-Str. 6

72076 Tübingen, Germany

Helmut Cronau

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #1 am: 18. Juni 2012, 17:09:29 »
Hallo Alexandra,

ich habe auch regen E-Mail Kontakt mit Unifontis. Nicht als Betroffener, sondern als Mitarbeiter im Sanitätshaus. Wir haben sehr viele junge Kunden mit der Teufelsdiagnose. Habe daraufhin mal nach Alternativen zu den üblichen Methoden gegoogelt. Da bin ich auf Unifontis aufmerksam geworden.
Am 07.07. ist Eröffnung des neuen Tumorzentrums in Tübingen. Ich werde hinfahren um mir das
 mal anzusehen. Vom Kontakt her muss ich sagen: sehr freundlich und seriös.

Liebe Grüße und alles Gute

Helmut

Offline Alexandra74

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #2 am: 19. Juni 2012, 11:02:24 »
Hallo Helmut

Ich bekam am Sonntag diese mail, die sich für mich sehr gut und hoffnungsvoll anhört.
Gestern rief mich auch promt jemand von Unifontis zurück.Der Kontakt war sehr freundlich, und man ist auf mich eingegangen.
Mich schreckt dann nur ab, da es eine privat Klinik ist.Wir müssten uns ein Zimmer in einem Hotel mieten, dass erstgespräch mit Dr. Drevs würde um die 250 Ero  + anschliessende Medikamente kosten....
Unser Apotheker, der sich sehr gut auskennt (seine Tochter litt an schwerer Leukämie) sagte zu mir "Sobald es Geld kostet, ist es unseriös".
Ich bin hin und her gerissen....
« Letzte Änderung: 19. März 2013, 10:22:38 von Mike »

Offline Caro

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #3 am: 19. Juni 2012, 16:19:26 »
Hallo Alexandra,

ich würde einmal nachfragen, woraus das "medikamentöse Kombinat" besteht und vor allem, welche Daten vorliegen, die die hohe Anspruchsquote belegen und wie sich letztere definiert. Seriosität würde ich immer von klaren und aussagekräftigen Angaben abhängig machen.

Lieben Gruß, Caro

Offline Mr.Cool

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #4 am: 19. Juni 2012, 18:30:56 »
In einem Staat mit einem der besten Gesundheitssysteme Weltweit ist alles was "extra" kostet unseriös.

Das fängt bei diesen unsäglichen "IGEL" -Leistungen nicht an und endet nicht beim Handauflegen.
Leben sind von Natur aus endlich. ALLE!

Offline BumbleBee

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #5 am: 19. Juni 2012, 19:34:20 »
Liebe Alexandra!

Ich würde auf mal nachfragen, woraus es besteht und was die Inhaltsstoffe denn bewirken (kann man sicher im Internet auch nachlesen, wenn man die Inhaltsstoffe kennt). Jemand, der seriös arbeitet, wird das plausibel und ohne großes Drumrumgerede erklären können und auch Nachweise liefern.

Zu Aussagen wie "alles, was unser Gesundheitssystem nicht bezahlt, ist unseriös" sage ich als Heilpraktikerin (vorher 10 Jahre Schulmedizin!) mal nur soviel: "vieles, was unser Gesundheitssystem bezahlt, wird von Pharmaunternehmen kräftig subventioniert und nützt auch nicht immer".

Liebe Grüsse

Sabine

Offline KarlNapf

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Re:Kennt jemand UNIFONTIS ?
« Antwort #6 am: 19. Juni 2012, 19:55:17 »
Hier kann man sehen, was bei Medline unter dem Autorennamen J Drevs aufgeführt ist hat. Vielleicht ist aber auch ein Namensvetter dabei.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Drevs%20J%20%5Bau%5D



Eine intensivere Suche nach Drevs J (Autor) und Glioblastom brachte tatsächlich ein Ergebnis:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Drevs%20J%20%5Bau%5D%20AND%20glioblastoma
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2710.2009.01087.x/abstract

Eine Arbeit von 2009, hier wird Kamille verwendet (doch, da steht: "camomile") und noch ein paar andere Sachen dazu (Kalzium, Vitamine, ein Antihistaminikum...) und das soll im Reagenzglas gegen Gebärmutterhalskrebs, Glioblastom, Leukämie usw. wirken.

Dr. Drevs war wohl Oberarzt in der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg

http://www.bio-pro.de/magazin/thema/00188/index.html?lang=de&artikelid=/artikel/03035/index.html

http://www.gesundheit-adhoc.de/tumorklinik-sanafontis-entwickelt-neues-krebsmedikament.html
« Letzte Änderung: 20. Juni 2012, 17:38:13 von KarlNapf »
Dum spiro, spero = So lange ich atme, hoffe ich. (Cicero, ad Atticum 9,11)

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