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Die rmsten Kinder sind besonders bedroht

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Autor Thema: Ernährung - relevant bei dem Glioblastom ?  (Gelesen 8027 mal)
Nordwest
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« am: 05. Mai 2010, 19:59:24 »

Hallo,

ich bin recht neu hier, ich habe die Diagnose am 20.4. bekommen.
Was denkt Ihr? Kann bei dem GLioblastom Ernährung wirklich etwas bewirken?

lg
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2010, 16:59:24 von KarlNapf » Gespeichert
Bluebird
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« Antworten #1 am: 05. Mai 2010, 20:34:05 »



Hallo Nordwest,

fühle Dich herzlich aufgenommen in diesem Forum. Ich kann gut verstehen, dass Du nach der Diagnose jetzt sehr nervös reagierst und sämtliche Möglichkeiten in Betracht ziehen willst, um zu gesunden.
Was die Ernährung betrifft, so gibt es in unserem Forum eine Rubrik zu dieser Thematik.
Besonders hinweisen möchte ich die auf die Beiträge zur ketogenen Ernährung.
Trotzdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass jeder Patient auch individuell reagiert und es keine Garantie auf Erfolg gibt. Du solltest alles, was Du ausserhalb der ärztlichen Verordnung planst, mit den behandelnden Medizinern vorher besprechen.

http://www.hirntumor.de/forum/index.php/board,44.0.html



http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,5089.0.html


LG
Bluebird
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Biene
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« Antworten #2 am: 15. Mai 2010, 00:02:18 »

hallo nordwest...
mein mann hat seit 3-08 ein glioblastom und die übliche behandlung incl zweiter op wg rezidiv .
es geht ihm sehr gut, er arbeitet voll- wir haben uns viele anregungen aus dem buch von david servan-schreiber: das antikrebsbuch- geholt- der titel  führt etwas in die irre, der autor ist arzt und psychiater und  was wichtig ist- selbst betroffen- er lebt schon über 14 Jahre mit der diagnose hirntumor und hat in diesem buch sehr eindrucksvoll und verständlich dargelegt, wie sich die lebensweise inclusive ernährung auf den jeweiligen krankheitsverlauf auswirken kann. natürlich ist sowas nur eine ergänzung zur schulmedizinischen behandlung aber es scheint mir logisch, daß das was man seinem körper täglich zuführt einen einfluss auf dessen zustand hat. ich finde, das thema sollte im rahmen der hirntumortage auch mal angesprochen werden und werde versuchen, das in die wege zu leiten.
ich hoffe, dir hiermit ein wenig geholfen zu haben und wünsche dir alles gute und viel kraft...
liebe grüsse, biene
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Nordwest
Gast
« Antworten #3 am: 15. Mai 2010, 01:28:11 »

Hallo Biene,

vielen Dank. Ich kenne das angespochene Buch und sehe die Angelegenheit im Grunde genauso. Ich wünsche deinem Mann und dir noch viele wunderschöne gemeinsame Jahre.
Mir hilft jede glaubhafte Ermutigung, und ich bin positiv überrascht von dem Teil meines Umfeldes, das nun von meiner neu diagnostizierten Erkrankung bzw. der Schwere der Krankheit weiß, ob Betriebsrat, der sich für eine passende Umsertzung einsetzen möchte, oder nette Freundinnen, die ich vielleicht früher eher als Bekannte/Freundinnen in spe eingestuft hätte oder auch im Internet nun neu gefundene Kommunikationspartner wie Heilpraktikerinnen, die mir ausführliche und zielführende HIlfestellungen geben, ohne etwas dafür zu verlangen, nichteinmal meine Dankbarkeit, so scheint es fast :-)
Alles, was direkt mit Glioblastom zu tun hat, habe ich in diesem und allen anderen Büchern dick angestrichen und in mein mentales Notizbuch zur täglichen Speise erhoben.

Vielleicht ist das EInzige, was mich verunsichern könnte, die Angst, innere KOnflikte und alte Geschichten könnten mich über Adrenalin oder was auch immer stark zurückwerfen, entweder durch das eigene "Durcharbeiten" - was ja sein muss, um mit sich ins Reine zu kommen, oder durch negativer ERrebnisse, die etwas virulent machen. Dazu lese ih gerne die Selbsterfahrungsberichte in LIteraturform von Langzeitüberlebenden, oder sehr sehr positive und persönliche Bücher Betroffener zu komplementären Heilmethoden.

Ich stehe noch ganz am Anfang - was ich mir wünsche ist im Augenblick noch reine Utopie: solange durchhalten, bis immer besseres Heilmethoden gefunden werden. Und solange alles tun, was ich kann.

lg
nordwest (w, 47)
« Letzte Änderung: 15. Mai 2010, 01:31:21 von Nordwest » Gespeichert
Winnewup
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« Antworten #4 am: 15. Mai 2010, 11:57:42 »

Hallo Nordwest,

ersteinmal tut es mir sehr leid,das auch Du den Weg hierher finden mußtest.Aber Du bist hier bestens aufgehoben.
Das Anti -Krebs Buch hab ich auch,und es ist sicher auch sehr interressant,zumal Daniel Servant-Schreiber selber Arzt ist.
Allerdings habe ich mich auch sehr kritisch mit dem Buch auseinandergesetzt.
Gesunde Ernährung ist auf jeden Fall gut...egal ob Krebs oder nicht.Mir haben aber sämtliche Ärzte gesagt,das sie keinerlei Einfluß auf einen Hirntumor hat.
Warum hat denn der Autor selbst ein Rezidiv bekommen?Vieleicht ist auch alles einfach Zufall...es kann aber auf keinen Fall schaden sich gesund zu ernähren und sich zu bewegen...im Gegenteil...man fühlt sich wesentlich besser.Ich komme nämlich gerade aus dem Garten...bin zwar nun kaputt und kreuzlahm...aber zufrieden.
Auch ist es Utopisch zu glauben man könne sein Leben ohne Stress oder Probleme bewältigen damit da nichts wächst...Das alles gehört zu einem normalen Leben dazu...man geht aber vieleicht anders damit um.Eine positive Einstellung ist ganz sicher wichtig...eben damit man normal Leben kann.Ich für meinen Teil bin glücklich wenn es mir gut geht.
Sicherlich werden einige mich für meine Aussagen steinigen...aber es meine Meinung.Da nichts wissenschaftlich fundiert ist..kann man ja aber nichts unversucht lassen in der Hoffnung es hilft.
Ich für meinen Teil vetraue der Schulmedizin und hoffe genau wie Du...durchhalten bis es neue Ergebnisse gibt.
Alles Liebe Winnewup
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kmkkmk
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« Antworten #5 am: 07. Juli 2010, 18:15:20 »

herzlich wilkommen,

bei meiner Mutter wurde 12/08 ein Glioblastom multi festgestellt.
Da Op´s, Chemos und Bestrahlungen keine heilenden Therapien sind, haben mein Bruder und ich uns tiefgründig mit alternativen beschäftigt.

Also mein meinung nach ispielt die ernährung eine große rolle, weil man dem tumor unter umständen viel nährboden geben kann, wie z.b. durch zucker (u.a. backwaren), viel fleisch usw. man sollte den seinen ph-wert im gleichgewicht halten, da in zu sauren körpern die krankheit schneller fortschreiten kann.

Eine neue Erkenntnis wurde gerade auch noch veröffentlicht.
http://idw-online.de/de/news378023

Ich drück dir die Daumen und hoffe das ich etwas helfen konnte.

Viel Kraft und Stärke!
« Letzte Änderung: 22. Juli 2010, 23:43:13 von Bluebird » Gespeichert
Bluebird
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« Antworten #6 am: 07. Juli 2010, 19:13:47 »



Hallo,

in dem Zusammenhang möchte ich auf die ERGO-Studie hinweisen, die inzwischen abgeschlossen ist und nun ausgewertet wird.

http://www.kgu.de/index.php?id=3971


LG
Bluebird
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kmkkmk
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« Antworten #7 am: 07. Juli 2010, 23:52:40 »

Das ist sehr interessant Bluebird...halt uns bitte auf dem laufenden!!!
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fips2
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Angehöriger und Ansprechp.f. Clusterkopfschmerz


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« Antworten #8 am: 08. Juli 2010, 08:09:06 »

Zitat
Unterstützt werden Sie dabei durch besondere Nahrungspakete die für diesen Zweck speziell hergestellt und zusammengesetzt werden. Darin enthalten sind unter anderem neben hochwertigen Ölmischungen, Laktatdrinks, Proteinpulver (Eiweiß) auch praktische Dinge wie Proteinnudeln, Proteinbrot und besondere Marmelade, Backmischungen oder Nussnugat-Creme.

Dieser Satz ist etwas verblüffend für mich, weil ausgerechnet Laktatdrinks genannt sind, wo doch immer wieder die Diskussion aufkommt, dass Milchprodukte sich schädlich auf das Tumorwachstum auswirken.

Fips2
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2010, 09:30:00 von fips2 » Gespeichert

Berichtet auch im Klinikbewertungsthread über Eure Erfahrungen.

Infos und Forum über Clusterkopfschmerz.
deutsche Kopfschmerzspezialisten-Klinik/Ärzteliste
Thorp
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« Antworten #9 am: 23. Juli 2010, 11:31:43 »

Hallo,

sucht mal nach folgendem Artikel:

Zuccoli, G.; Marcello, N.; Pisanello, A.; Servadei, F.; Vaccaro, S.; Mukherjee, P. & Seyfried, T. N. Metabolic management of glioblastoma multiforme using standard therapy together with a restricted ketogenic diet: Case Report. Nutr Metab (Lond), Radiology Department, Arcispedale Santa Maria Nuova, Reggio E, 42100, Italy. giulio.zuccoli@gmail.com., 2010, 7, 33

Ist frei zugänglich unter

http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/33

Aber bitte unbedingt mit der notwendigen Skepsis lesen! Ja, die Patentin hat eine ketogene Diät gemacht. Aber was passiert wäre wenn die begleitenden Chemotherapien nicht gemacht worden wären kann natürlich niemand sagen...

Thorp
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christine Sandmaier
Gast
« Antworten #10 am: 19. Dezember 2010, 14:20:13 »

Hallo Nordwest,
m.E. ist die Ernährung relevant. Das ist aber meine sehr subjektive Meinung. Meine Mutter hatte vor mehr als 6 Jahren eine Glioblastom. Neben verschiedenen Therapien haben wir auch die Ernährung umgestellt (sehr viel Obst, täglich selbstgemixte Gemüsesäfte, Vollkorn, Fisch, alles was bekanntlich gesund ist). Ich weiß nicht was das ausschlaggebende war, aber die Ärzte sind immer begeistert wenn sie meine Mutter sehen - sie wirkt sehr gesund und der Tumor ist definitiv weg!
Hoffe das hilft dir ein bischen.
Liebe Grüße, Christine
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K-J-V
Gast
« Antworten #11 am: 23. Dezember 2010, 07:04:11 »

Univ.prof. DDr. Johannes Huber (Wien) meint:

Zitat gelöscht, Der ganze Artikel ist hier lesbar. Mod.

Quelle:
http://www.drhuber.at/praeventivmed/krebsschutz.html

Siehe hierzu auch die sehr gut verständlichen Ausführungen von Herrn Prof. Dr. Huber
bezüglich "Chemoprävention durch Phytochemicals" und
"Die präventive Kraft der Ernährung" auf der gleichen Seite.

(K-J-V = KJ)

@Winwup
"Ich für meinen Teil vertraue der Schulmedizin"
Herrn Prof. Dr. Huber ist Schulmediziner!
Also vertraue dem ruhig mal!

 




« Letzte Änderung: 23. Dezember 2010, 17:28:52 von KarlNapf » Gespeichert
Birdy
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« Antworten #12 am: 23. Dezember 2010, 09:14:46 »

Guten Morgen

Ich sehe da so wie Winwup und vertraue der Schulmedizin.
Wir haben das Glück, dass Fr. Prof. Dr. Maroschi die Onkologin meiner Frau ist und wir fühlen uns in den bessten Händen und ich glaube, dass das Arzt Patienten Verhältniss eines der wichtigsten Tools zum Gesund werden ist. Aber wenn die Ernährung wirklich egal sein sollte, was ich bezweifle, kann es ja auch nicht schaden die, von manchen, vorgeschlagenen Sachen zu essen.
Jetzt meine Frage:
Gibt es Lektüren über Rezepte welche auf diese Art der Ernährung Rücksicht nimmt? Und wenn ja wo kann ich sie finden ? Nur das nennen einer Zutat ist für mich leider nicht genug, da wir die meisten Speisen  einem Lokal oder unserer Mikrowelle verdanken. Das Kochen wurde beinahe eingestellt nachdem unsere Kinder ausgezogen sind.

In der Vergangenheit haben wir auf Ernährung keinen großen Wert gelegt.
Nicht an der Menge sondern eher an der Qualität hat es wahrscheinlich gefehlt. (Ich glaube auch mir würde es nicht schaden mich etwas gesünder zu ernähren) Obwohl wir jetzt von dem gutem MGT Ergebniss leben merkt man doch die Belastung (der Spagat zwischen Job und bei meiner Frau zu sein ist nicht so leicht)

Für Ratschläge bin ich natürlich dankbar


M.f.G
Birdy
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« Antworten #13 am: 23. Dezember 2010, 10:23:16 »

Hallo Birdy,
z.B. http://www.youtube.com/watch?v=4E1u2tnbE_0

Ich hoffe Du kannst etwas englisch.

Herr Schreiber hatte selbst einen Hirntumor und bedauert, dass viele einfach
kostbare Zeit verstreichen lassen bis dann am Ende nichts mehr geht.
Man meint Dr. OK, MRT OK,- alles OK. Ein Trugschluss!
Wenn meine Frau (sie ist die Betroffene) und ich einkaufen bleiben nicht nur meterweise sondern 10-meterweise die Regale links liegen.
Da sind wir immer schnell fertig :-))
Außerdem schau mal hier:
http://www.youtube.com/watch?v=EYD2HRBmwO0
Viel Glück
K-J
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2010, 10:33:10 von K-J-V » Gespeichert
KarlNapf
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« Antworten #14 am: 23. Dezember 2010, 12:24:47 »

Moderatorenkommentar:

Der erste Film führte zu Servan-Schreiber, der ist hier bekannt, wurde ja im gleichen thread schon einmal erwähnt, das ist redundant.
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,5106.0.html

Der zweite Film befaßt sich mit dem Prostatakarzinom, das ist nicht unser Thema.

Der Link zu diesem Dr. Huber führt zu einem Gynäkologen.  

Bitte vergewissert euch, bevor ihr einen Beitrag einstellt, ob dieser überhaupt für das Thema Hirntumor eine Bedeutung hat.

« Letzte Änderung: 23. Dezember 2010, 17:29:49 von KarlNapf » Gespeichert

Dum spiro, spero = So lange ich atme, hoffe ich. (Cicero, ad Atticum 9,11)

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