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Chili-Prinzip führt zu neuem Schmerzmittel

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Bluebird:

Forscher überwinden Nebenwirkung eines Rezeptor-Blockers


Eine neue Generation von Schmerzmitteln verspricht eine Entdeckung, von der Wissenschaftler am Barrow Neurological Institute im Journal of Neuroscience berichten. Die Behandlung von Schmerzen für zahlreiche Krankheiten wie Krebs, Aids, Migräne und Diabetes könne in Zukunft durch ein Medikament behandelt werden, das nach demselben Prinzip wie Chili funktioniert, so die Forscher um Studienleiter Andrej A. Romanovsky
ff..

http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/chili_prinzip_fuehrt_neuem_schmerzmittel_148483.html

Bluebird


fips2:
Hallo Birgit.
Die Anwendung von Chili, gerade bei Migräne und Clusterkopfschmerz  und andren Schmerzerkrankungen ist nicht mehr so neu.
Sie wird schon seit Jahrzehnten vorwiegend homöopathisch, als Hausmittel, in den mittelamerikanischen Überseeländern und im Süden Europas angewandt.

Anwendung bei Migräne:
Das Chlilipulver wird dabei ahlich wie Schnupftabak in die Nase gezogen und betäubt einen Ganglioknoten im Nasenraum. Man hat auch jetzt festgestellt, wie die Zusammenhänge sind und warum damit einen Wirkung zu erzielen ist.
In Europa wird die Therapie änlich gemacht, allerdings mit Lidocain-lösung die in den Nasenraum eingeträufelt wird. Allerdings ist diese Protzedur sehr umständlich, damit das Lidocain genau dort hinfließt wo der G-Knoten sich befindet. MMan muss sich dazu auf ein Bettlegen, den Köpf nach inten über die Bettkante und um 45 Grad nach der Richtung drehen auf welcher der Kopfschmerz gerade wüted.Dann muss man das Lidocain mittels einer Pipette in die Nase träufeln.
Also ein nicht gerade einfaches Unterfangen. Aber was tut man nicht alles um den Schmerz los zu werden.
http://www.ck-wissen.de/ckwiki/index.php?title=Lidocain

Es entsteht ein Rückkopplungskreis der vom Hypothalamus ausgehend über diesen Ganglomknoten wieder zum Hypothalamus zurückläuft. Mittels Chili kann man diesen Knoten so betäuben, dass dieser Kreislauf gestoppt wird. Das Ergebnis ist in vielen Fällen ein stoppen der Attacke.
Infos dazu findet man in einer Folie eines Vortrages anlässlich der Schmerztherapeutentagung 2009 in Freiburg, auf Seite 7-9.
http://www.uniklinik-freiburg.de/schmerzzentrum/live/veranstaltungen/VortragMigraeneUpdate.pdf

Die Weiterentwicklung der Chilitherapie wird wohl dahingehend laufen, dass man den wirksamen Stoff im Chili (Capsaicin) eingrenzt und ihn dann chemisch nachbaut, als Medikament. Ähnlich wie Triptane als Nasenspray.
http://www.ck-wissen.de/ckwiki/index.php?title=Capsaicin

 Bei anderen Schmerzerkrankungen wird Chili als Hausmittel auf die betroffenen Körperstellen als Salbe aufgetragen. Quasi als natürliches Mobilat. Sehr billig mit Olivenöl oder Vaseline als Paste herzustellen.

Die Wiki-Links beziehen sich meist auf Clusterkopfschmerz. Die Therapien funktionieren oftmals anlaog bei Migräne, wenn diese auch mit Gefäßerweiterung einher geht. Also wenn Triptane Wirkung zeigen.

Gruß Fips2

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