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| | |-+  Ist man fahruntauglich bei Kontrastmittel & wie lange bleibt es im Körper?
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Autor Thema: Ist man fahruntauglich bei Kontrastmittel & wie lange bleibt es im Körper?  (Gelesen 5170 mal)
Jens B
Gast
« am: 10. Januar 2010, 01:20:57 »

Hallo ihr Lieben!

Ich möchte mal eine Frage ans Forum stellen.
Ich hatte ja gestern ein MRT. Da wurde mir Kontrastmittel gegeben. Ich hatte da vergessen zu fragen, ob das KM eigentlich fahr untauglich macht. Mir ist ja bekannt, dass man das Kontrastmittel wieder schneller aus dem Körper bekommt, wenn man viel trinkt. Aber ich hatte jetzt einmal eine Diskussion mit jemanden, der da felsenfest meint, bei einer KM – Gabe könne oder dürfe man medizinisch bzw. rechtlich nicht Auto fahren. Wie verhält sich das nun & wie lange bleibt es denn überhaupt im Körper?
Danke für etwaige Antwort!

LG Jens B
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fips2
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« Antworten #1 am: 10. Januar 2010, 09:28:52 »

Hallo Jens
Wenn man Google bemüht findet man folgendes über die Halbwertzeit dieser Medikamente:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrastmittel

und das hier:
http://www.mr-row.de/Infos/Fragen/body_fragen.html

Ferner was die Verkehrstauglichkeit angeht:
http://www.mr-ct-frankfurt.de/501303958b0c7ab43/501303958b0db925a.html
Zitat hieraus:
Das Kontrastmittel selbst hat, wenn es komplikationsfrei vertragen wurde, keine Beschränkungen (Verkehrstauglichkeit, Essen, Trinken, Sport) zur Folge.

Zitat Ende

Ich würde in jedem Falle den Arzt, welcher die Untersuchung durchführt, noch befragen.
Evtl. werden bei ihm andre Kontrastmedikamente oder zusätzlich Beruhigungsmittel, je nach Patient, wegen Platzangst verwand, welche die Verkehrstauglichkeit einschränken.

Gruß und  igB
 Fips2

« Letzte Änderung: 10. Januar 2010, 10:07:47 von fips2 » Gespeichert

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kit
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« Antworten #2 am: 10. Januar 2010, 11:49:44 »

Hallo ,
mann ist ganz bestimmt Fahrtäuglich  , es sei denn mann bekommt wie Fips schon beschrieben hat Berühingungsmedis'
Das Kontrastmittel für Hirn MR heiss Gadolinium
Liebe Grüsse
Kit
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Bluebird
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« Antworten #3 am: 10. Januar 2010, 13:22:33 »

Hallo Jens B.,

Du fragst sicher nicht ohne Grund. Das Kontrastmittel erzeugt normalerweise keine Fahruntauglichkeit. Sollte ein Beruhigungsmittel verabreicht worden sein, so wurde das vorher besprochen und der Patient hat eingewilligt.

Wenn Du allerdings zu den Menschen gehörst, die unter einer Unverträglichkeit leiden, so kann es durchaus sein, dass Du Dich für einige Stunden nicht in der Lage fühlst, ein Fahrzeug zu lenken. Kreislaufbeschwerden gehören zu den Unverträglichkeiten der Kategorie I (leichte Beschwerden). Wenn dem so ist, solltest Du aufpassen, ob sich solche Symptome von MRT zu MRT verstärken. Die verwendeten Kontrastmittel sind alle auf Gadoliniumbasis aufgebaut. Trotzdem kann es von Hersteller zu Hersteller doch zu Schwankungen kommen, was Wirksamkeit und Verträglichkeit betrifft.

Anmerkung:
Wie auch andere Kontrastmittel kann es bei Gadolinium in seltenen Fällen zu allergischen Reaktion kommen, die sich in Form und Ausprägung nicht von jodhaltigen Kontrastmitteln unterscheiden. Eine Vorbehandlung ist in gleicher Weise wie bei jodhaltigen Kontrastmitteln möglich

Prophylaxe bei Patienten mit bekannter Kontrastmittelallergie
Dem Patienten müssen entweder 32mg Methylprednisolon (Urbason) oder 40mg Prednisolon oral verabreicht werden.
 
 6-18 Stunden vor der intravenösen Kontrastmittelgabe
 2 Stunden vor der intravenösen Kontrastmittelgabe
Außerdem verabreicht der Radiologe unmittelbar vor der intravenösen Kontrastmittelgabe 2 Ampullen Tavegil, 2 Ampullen Ranitidin und 250mg Solu-Decortin.
 

LG
Bluebird
« Letzte Änderung: 10. Januar 2010, 13:42:12 von Bluebird » Gespeichert

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Jens B
Gast
« Antworten #4 am: 10. Januar 2010, 15:20:03 »

Hallo Bluebird, Kit & Fips2!

Vielen lieben Dank für die ausführlichen Antworten!
Nein, ich habe zwar keine Probleme mit Unverträglichkeit des Kontrastmittels oder leide auch nicht an  Platzangst. Ich bekomme also keinerlei Beruhigungsmedikamente.
Aber ich wollte eure Meinung dazu hören, weil ich seit der Diskussion mit meinem Kollegen  verunsichert war. Natürlich werde ich aber in Zukunft die ausführenden Radiologen, die das MRT durchführen, fragen!

LG Jens B
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #5 am: 10. Januar 2010, 23:21:23 »

Hallo, Jens,
lass Dich mal nicht verunsichern!

Ich hatte seit 1995 mindestens 20 MRT und bin immer selbst gefahren, da die Klinik, wo die MRT und auch die OP durchgeführt werden, ca. 50 km von mir zu Hause entfernt ist. Ich hatte nie irgendwelche Probleme beim Fahren wegen des Kontrastmittels (KM).

Natürlich haben sie mich dort jedes Mal gefragt, ob ich das letzte Mal das KM vertragen habe. Das war auch immer so. Seit zwei/ drei Jahren muss ich neuerdings so einen mehrseitigen Aufklärungsbogen ausfüllen, da steht aber auch nichts von eventueller Fahruntauglichkeit drin. (Lediglich nach der Gabe von Beruhigungsmitteln - aber das trifft ja bei Dir nicht zu.)

Also lass Dir die Freude am Fahren nicht nehmen, sieh`s locker und genieße die Reise! Schau Dir unterwegs die wunderbare Umgebung an, die Du nach dem Kampf gegen Dein Monster im Kopf immer wieder in ihrer jahreszeitlichen Veränderung wahrnehmen darfst.

Du hast eín zweites Leben gewonnen - nun koste es auch aus!! Lächelnd

Mit winterlichen Grüßen aus meiner (selten so) tief verschneiten Gegend

Deine KaSy

 
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Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.

Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!
Jens B
Gast
« Antworten #6 am: 10. Januar 2010, 23:39:30 »

Hallo liebe KaySy,

danke schön für die Aufmunterung & die lieben Worte!
Deine Worte: "Du hast eín zweites Leben gewonnen - nun koste es auch aus!!" Ja sicher, so denke ich auch. Ich genieße jetzt das Leben mehr und intensiver! 
Ich sende dir ebenfalls total verschneite – halt' winterliche liebe Grüße – aus dem Freistaat Sachsen, "vor den Toren Dresdens", dem Elbflorenz.

LG Jens B

PS: Deine Signatur im Profil finde ich ja lustig!

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kramescha
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« Antworten #7 am: 12. Januar 2010, 00:45:17 »

wenn man ein Antiallergikumm bekommt kann es auch sein das man nicht autofahren sollte. Wurde mir letztens gesagt. Allerdings hatte ich nach dem MRT kurz sogar mit dem Stehen Probleme. Zwecks starken Schwindel.  Da würde ich mich sowieso nicht hinters Lenkrad setzen (wenn ich mal nen Führerschein hätte Zwinkernd)
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« Antworten #8 am: 12. Januar 2010, 11:35:44 »

Allerdings hatte ich nach dem MRT kurz sogar mit dem Stehen Probleme. Zwecks starken Schwindel.  Da würde ich mich sowieso nicht hinters Lenkrad setzen (wenn ich mal nen Führerschein hätte Zwinkernd)


Der Schwindel kann am KM-Mittel liegen. Manche reagieren auch auf bestimmte Sequenzen oder eine höhere TESLA.Anzahl, erklärte mir eine Radiologieassistentin. Sie erzählte mir, dass ihr sogar etwas schwindelig wird, wenn sie neben dem MRT-Gerät steht.

Gruß
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kramescha
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« Antworten #9 am: 16. Januar 2010, 17:34:50 »


Der Schwindel kann am KM-Mittel liegen. Manche reagieren auch auf bestimmte Sequenzen oder eine höhere TESLA.Anzahl, erklärte mir eine Radiologieassistentin. Sie erzählte mir, dass ihr sogar etwas schwindelig wird, wenn sie neben dem MRT-Gerät steht.

Gruß
Bluebird

ich hatte zuvor aber schon viele MRT ohne Anitallergikum. Da hatte ich dieses problem nicht.
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fips2
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« Antworten #10 am: 16. Januar 2010, 18:20:36 »

Wenn du die CDs vom Radiologen hast, schau mal auf den Alten und der Neuen nach.
Normalerweise wird in den Bildern, nach der Gabe vom Kontrastmittel, das KM-Medikament, sowie die Dosis angegeben.
Zumindest ist es in allen MRTs meiner Frau so. Da steht dann, "x ml Omniscan" in den Aufnahmen.
Es ist ja für die nachfolgenden Ärzte wichtig den Unterschied zu definieren,  um die Aufnahmen, mit und ohne KM beurteilen zu können.
In dem Radiologiebefund sollte es eigentlich auch angegeben sein.

Evtl. wurde das letzte mal ein andres KM verwandt das du nicht verträgst. Dann musst du den Radiologen darauf hinweisen. Am Besten VOR der Untersuchung. Da muss man ja eh einen Fragebogen ausfüllen. Weise aber die Radiologieassistentin trotzdem noch einmal mündlich darauf hin.

igB und Gruß Fips2
« Letzte Änderung: 16. Januar 2010, 19:57:42 von fips2 » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 16. Januar 2010, 19:47:39 »


Hallo!

Richtig, was fips2 erklärt. Als bei mir die heftige Unverträglichkeit auftrat, hatte ich vorher 5 ml eines KM-Mittels erhalten. Da ich bereits zuvor in dieser Radiologiepraxis die MRT hatte erstellen lassen, fragte ich nach, ob sie bei der erneuten Kontrolle ein anderes KM verwendet hätten. Das war nicht der Fall.

Man erklärte mir, dass sich Allergien langsam aufbauen können und von Mal zu Mal verstärken.  Ich darf bei den weiteren MRT-Kontrollen keine KM-Gabe erhalten, weil dann mit einem anaphylaktischen Schock zu rechen wäre.

Gruß
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