HirnTumor-Forum

Autor Thema: Diagnose AVM  (Gelesen 6491 mal)

Player

  • Gast
Diagnose AVM
« am: 11. Februar 2008, 17:43:22 »
Hallo.Mein name ist Jürgen.Vor 2 Monate habe ich erfahren das ich eine Ausgedehnte arterio-venöse Malformation links hochfronto-parietal habe Bzw. ein Tomor aus Blutgefäßen.Nach Digitale Subtraktionsangiograpie der Hirngefässe und Kernspintomographische  Diagnostik des Schedels würde das ferdacht bestetigt. UNI Essen hat mir eine OP eingeboten wo mann die Blutgefäßen mit klebestoff zu schlissen kann,(weill das risiko das einige von Blutgefäßen platzen können in mein Fall zu gross ist)doch nach 3 Tage haben die Erzte sich enschieden das die OP ist doch zu riskannt ist(was kann zu lemungen gesamte rechte seite füren) von andere seite das risiko zu sterben von Gehirndurchblutung ist genau so hoch wie bei OP gelemn zu sein .
Erlich zu sagen weis ich nicht mehr was ich weiter machen soll. ???
Voraus danke für jede Rat.

Sorry für mein Deutsch.

fips2

  • Gast
Re:Diagnosse AVM
« Antwort #1 am: 11. Februar 2008, 18:27:00 »
Hi Player
Willkommen im Forum
Für dein Deutsch brauchst du dich nicht entschuldigen so lange man den Sinn des Textes herauslesen kann ist es immer OK.

Ich kenn mich mit dieser Tumorart jetzt gar nicht aus.Geh aber mal, als Laie, davon aus dass es sich ähnlich wie ein Aneuyrisma verhält,Deshalb auch die Behandlung mittels Verklebung.
Ich weis nur nicht wo jetz sooo das große Problem liegen soll. Aneurysma-OPs sind Standard-OPs heutzutage.Meist werden die Auswucherungen oder Ausbuchtungen, mittels Mikroklemmen einfach abgeklemmt.

Wenn sich diese Klinik nicht traut, hol dir doch ne Zweitmeinung bei ner andren großen neurochirurgischen Fachklinik.Vielleicht haben die das Können um die OP durchzuführen.
Ich will jetzt bestimmt nicht abwertend über die Klinik in Essen urteilen.Ganz im Gegenteil.Mir ist eine Klinik/Arzt lieber die/der sagt:"OK ich kanns nicht oder das Risiko ist mir zu groß",als ne Andere die sagt."Kein Problem. Mach mer",hat aber nicht die Kompetenz und baut Bockmist.

Also für mich wärs schon ein kleiner Unterschied, zwischen einer evtl. Lähmung oder dem Tod zu entscheiden.

Gut.Zugegeben.
Ich hab leicht reden weil ich nicht der Betroffene bin.

Aber siehs mal von der Seite.Lieber ein kalkulierbares Risiko,als ein unkalkulierbarer Sekundentod.Dann zufällig noch auf der Autobahn beim Autofahren.Oder wenn du grad in deine Hofeinfahrt reinfährst und dein Sohn oder Tochter spielt gerade da und es erwischt dich gerade dann.----------------

Gruß Fips2

« Letzte Änderung: 05. Oktober 2008, 14:41:09 von Ulrich »

Offline Bluebird

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Re:Diagnosse AVM
« Antwort #2 am: 11. Februar 2008, 18:49:03 »
Hallo Player,

wie fips dachte ich gleich an Aneurysma. Meine Schwester wurde mit einem ruptierten Aneurysma (geplatztes Blutgefäß) und massiver Hirneinblutung im Jahr 2005 in der Neurochirugie des Alfried-Krupp-Krankenhauses in Essen notoperiert und hat - trotz schlechtester Prognose wie Tod, Lähmungen, Sprachverlust etc. - ohne Einschränkung überlebt! Sie wurde nach der noch relativ neuen Coiling-Methode behandelt, die Stelle wurde also mit Platin verdichtet. Ich weiß nicht, ob dies in Deinem Fall möglich ist. aber es wäre eine Besprechung in der Neurochirugischen Ambulanz wert!
Hier der Link zur Neurochirugischen Ambulanz, wo Du einen Termin vereinbaren kannst:

http://www.krupp-krankenhaus.de/kliniken/Neurochirurgie/Anmeldung_und_Sprechstunde/Anmeldung__Sprechstunde.htm


Gute Ergebnisse bei ähnlichen Operationen erzielt die Neurochirugie der UNIKlinik Mainz. Gib nicht so schnell auf und hole Dir besser weitere Meinungen ein!

Ich wünsche Dir viel Glück!
Bluebird
« Letzte Änderung: 11. Februar 2008, 18:51:35 von Bluebird »
The best time to plant a tree was 20 years ago.
The second best time is NOW.
(Chinesisches Sprichwort)

 



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