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Autor Thema: Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?  (Gelesen 94663 mal)

flocke78

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #15 am: 29. Februar 2008, 23:48:52 »
Hallo,

bei meinem letzten MRT sollte ich einen aktuellen Kreatininwert mitbringen, also vorher Blutprobe beim Hausarzt machen.

Hintergrund wäre wohl das es Komplikationen geben könnte bei KM-Gabe bei Personen die Nierenprobleme haben, und das wolle man so ausschliessen.

Gruß Gerd




Offline sina

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #16 am: 01. März 2008, 19:41:30 »
hi,

das mit dem kreatinwert hat mich noch jemand gefragt. gehe seit 1995 zu regelmäßigen MRT Kontrollen.

ich kenne es nur von beruflicher seite aus, das wenn CT aufnahmen vom Thorax, Hals, Becken gemacht wird das der Kreatinwert bestimmt sein muss.

aber gut zu wissen, vielen Dank
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.(Lucius Annaeus Seneca)

Am 22.11.1995 wurde mir mein neues Leben geschenkt und dafür bin ich sehr sehr dankbar

Christa

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #17 am: 01. März 2008, 21:16:00 »
Ich wurde bei  den letzen beiden malen auch aufgefordert, den aktuellen Kreatininwert mitzubringen. Das Jahr davor war das noch kein Thema.
Hintergrund ist, wie flocke78 schreibt, die Gefahr bei Nierenschäden.

Ulrich

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #18 am: 02. März 2008, 21:32:16 »
Also, so viel ich weiß ist das Kreatinin recht unspezifisch. Bis der Wert auffällig wird, dann muß schon ziemlich viel "kaputt" sein an den Nieren.

Christa

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #19 am: 03. März 2008, 08:07:47 »
Hallo Ulrich,
ich hab mich auch versucht, darüber schlau zu machen.
Nach meinen Infos gibt der reine Kreatinwert erst Aufschluss,wenn mindestens 50 % der Nierenfunktion gestört ist.
Zur genaueren Bestimmung brauchte man die Kreatinin-Clearance. Da ist aber das Testverfahren aufwändiger und recht umständlich.  Zusätzlich zu den Blutwerten muss 24 Stunden lang der Urin gesammelt werden. Nach einer komplizierten Formel wird dann berechnet, wie funktiontüchtig die Nieren sind.
 Ich könnte mir vorstellen,dass dieses Verfahren für 'anscheinend' gesunde Patienten ohne Auffälligkeiten zu kostenintensiv und zu aufwändig ist.

Ulrich

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #20 am: 03. März 2008, 12:18:32 »
Nach meinen Infos gibt der reine Kreatininwert erst Aufschluss,wenn mindestens 50 % der Nierenfunktion gestört ist.

Die Zahl wußte ich nicht mehr genau, aber das war's, was ich meinte mit "ziemlich kaputt".

Christa

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #21 am: 26. März 2008, 13:57:19 »
Ich habe mir heute den Termin für meine nächste MRT geholt, und - neu - wurde aufgefordert,  neben dem Kreatininwert auch den TSH-Wert mitzubringen, beiden nicht älter als 1 Woche.
Es gibt keinen Anlass, dass es nur mich betrifft, denn ich hatte nie Probleme mit den Schilddrüsenwerten (=TSH). Ich wohl auch wieder etwas Neues  ??? ???

Offline Bluebird

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #22 am: 26. März 2008, 13:59:47 »
Hallo Christa,

soll denn evtl. eine Angio-MRT gemacht werden (mit jodhaltigem KM)?
Ansonsten ist es wohl tatsächlich eine neue Bestimmung.

LG
Birgit
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Christa

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #23 am: 26. März 2008, 14:06:45 »
Hallo Christa,

soll denn evtl. eine Angio-MRT gemacht werden (mit jodhaltigem KM)?
Ansonsten ist es wohl tatsächlich eine neue Bestimmung.

LG
Birgit

Nein, eine Angio-MRT macht in meinem Fall keinen Sinn. Ich habe ja kein Aneurisma und nie einen Verdacht darauf.
Und bisher hatten wir als Kontrastmittel Magnevist, und das ist nicht jodhaltig. Dann müssten sie gewechselt haben.

Offline Ciconia

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #24 am: 26. März 2008, 14:11:36 »
@Bluebird: Ich hatte im Dezember ein Angio-NMR(genau wie MRT). Ich bekam keinerlei KM, mußte nur schnell zuvor einen Liter Wasser trinken, damit die Gefäße prall sind.on
Soweit ich informiert bin, gibt es das hochkonzentríerte KM mit Jod für eine Digitale Substraktionsangiografie - da muß man jedoch ins CT, nicht ins MRT.
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Offline Bluebird

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #25 am: 26. März 2008, 14:11:39 »
Nein, eine Angio-MRT macht in meinem Fall keinen Sinn. Ich habe ja kein Aneurisma und nie einen Verdacht darauf.
Und bisher hatten wir als Kontrastmittel Magnevist, und das ist nicht jodhaltig. Dann müssten sie gewechselt haben.


Angios werden tw. auch bei Gehirntumorerkrankungen durchgeführt.
Aber warum sollen wir als "Laien " und Betroffene raten. Ruf doch einfach an und frag nach!

LG
Birgit
« Letzte Änderung: 26. März 2008, 14:13:28 von Bluebird »
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Christa

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #26 am: 26. März 2008, 15:03:58 »
Ich habe inzwischen angerufen, weil es mich inwischen beunruhigt hat.

Alles rückgängig, alles Quatsch, alles ein Fehler der Rötgenabteilung heute früh. Die Dame dort dachte, ich müsste auch ins CT (warum man dafür den TSH-Wert braucht, habe ich nun nicht noch gefragt, aber Ciconia hats ja erklärt). Da es nur um die MRT geht, brauche ich keinen TSH-Wert.

Tut mir leid für den unnötigen Wirbel, aber ich konnte nicht ahnen, dass sie dort heute morgen geschlafen haben. Am besten löscht Ihr das alles.
« Letzte Änderung: 26. März 2008, 15:05:31 von Christa »

Offline Bluebird

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Re:Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #27 am: 26. März 2008, 15:13:04 »
Hallo Christa, hallo Ciconia!

Schön Christa, dass sich " nur " ein Irrtum rausgestellt hat.

Ich bin von Ciconias Eintrag etwas verunsichert, dass diese CT-Angio auch ohne KM möglich ist.

LG
Birgit
« Letzte Änderung: 26. März 2008, 18:36:25 von Bluebird »
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Ulrich

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Ati

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Re: Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?
« Antwort #29 am: 26. Januar 2009, 16:25:54 »
Bin in diesem Forum eigentlich auf einer anderen Seite aktiv. Habe eure Diskussion gelesen und stelle Parallelen fest. Ich bekomme seit 2006 regelmäßig MRT mit KM. Seit 2008 habe ich Probleme mit meiner Schilddrüse. Lt. untersuchenden Ärzten nur 2 harmlose Knoten und eine harmlose Zyste. Es ist keine Behandlung vorgesehen. Ich habe aber ständig das Gefühl mir drückt jemand den Hals zu und dadurch ständige Kopfschmerzen. Vielleicht gibt es doch eine Verbindung vom KM zur Schilddrüse!

 



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