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Autor Thema: Medulloblastom mit 27..  (Gelesen 28708 mal)

Offline DasAndi

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Antw:Medulloblastom mit 27..
« Antwort #45 am: 10. Oktober 2020, 10:15:07 »
Hallo liebes Forum
Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück, leider aus ziemlich negativen Gründen.
bei der diesjährigen Verlaufskontrolle wurde doch tatsächlich ein Rezidiv festgestellt.
Geht der ganze Mist wieder von vorne los.
Habe mich über die Mailingliste an den Herrn Prof. Dr Mursch gewendet. Zum Glück weil dieser sich jetzt um die ganze Organisation was wie wo wann kümmert.
So wie es momentan der Stand ist erfolgt erst einmal eine Vorstellung bei einem Konzil und dort wird dann ausbaldover was wie gemacht werden kann. Naja abwarten und das beste hoffen.
Leider hat meine erste Ehe den ganzen Stress damals nicht überlebt. Hoffen wir mal das die jetzige besser gebaut ist.
Ich halte euch auf dem laufenden. Bis dahin viele liebe Grüße und gaaanz viel Kraft allen die noch kämpfen.. denkt dran, Aufgeben ist NIe eine Option.
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Offline KaSy

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Antw:Medulloblastom mit 27..
« Antwort #46 am: 10. Oktober 2020, 13:11:15 »
Hallo, DasAndi,
nein, schön ist das wirklich nicht, dass nun doch wieder etwas in Deinem Kopf gefunden wurde.

Mit Prof. Mursch hat Du einen Spezialisten gefunden, der das alles in Deinem Sinne umfassend anpackt. (Ich habe sehr viel "Vernünftiges" von ihm gelesen.)

Deine Geschichte habe ich nur in Teilen gelesen.
Aber gleich zu Beginn hast Du erwähnt, dass man Dir eigentlich gar keine Lebenszeit mehr zugestehen wollte und trotzdem hast Du "einfach so" weitergelebt, Tage, Wochen, Monate und nun sind es so viele humorvolle Jahre geworden.

Hast Du mit Deiner zweiten Frau ein neues Glück gefunden? Habt Ihr Kinder, die Du doch so gern wolltest? Hast Du arbeiten können?

Weißt Du, ich frage das zwar auch aus "purer Neugier", aber meine Meningeom-Geschichte geht nun ins 26. Jahr und damals waren meine drei Kinder "mein Antrieb", um wie Du "einfach so "weiterzuleben", nach wenigen Monaten weiterzuarbeiten und immer wieder mehr Glück zu finden.

Mich hat es auch mehrmals "erwischt", aber diese Berg- und Talbahn habe ich mit sehr guter medizinischer Begleitung immer wieder erfolgreich "durchfahren". Meine Kinder und nun ihre Familien mit fünf Enkelkindern sind immer Grund zur Freude und zum "Niemals aufgeben".
(Wo ist eigentlich Dein Avatar-Bild hin?)

Behalte Dir Deinen Humor! Ich weiß, das geht nicht immer. Aber wenn ich irgendwen treffe oder jemand zu mir kommt, dann kommt immer erst der Spaß, dann der Humor, dann Scherze, ein klitzkleines Stück " Wie geht es mir" und dann wieder Freude. Ich möchte der Krankheit keinen Raum geben, jedenfalls weniger oder gerade so genauso viel, wie ihr zusteht.
Das war auch Dein Weg und so geh ihn weiter.

Sei herzlich gegrüßt
KaSy

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Offline DasAndi

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Antw:Medulloblastom mit 27..
« Antwort #47 am: 17. Oktober 2020, 22:05:14 »
So.. Neuigkeiten. In 2 Wochen geht's ab nach Erfurt ins KKH.. muss wohl doch wieder operiert werden. Geht der ganze Mist wieder von vorne los 🤮
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Offline KaSy

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Antw:Medulloblastom mit 27..
« Antwort #48 am: 18. Oktober 2020, 01:16:31 »
Hallo, DasAndi,
ja, es ist Mist, eigentlich sogar ein ziemlich großer Misthaufen!
Aber Du machst das richtig und stellst Dich diesem Mist, lässt eine gewaltige Menge von den Ärzten wegschaufeln und Deinen Glücksbringer kann Dir ja keiner wegnehmen.
Nun ja, so einiges wird für Dich übrig bleiben und Du wirst vielleicht noch einige Zeit benötigen, um den Rest des Misthaufens wegzuharken, aber es wird Dir gelingen!
Das Leben wartet auf Dich!
KaSy
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