HirnTumor-Forum

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Vorstellung / Meningeom durch Zufall entdeckt
« Letzter Beitrag von Biene54 am Gestern um 22:44:45 »
Hallo, ich habe heute  hier einiges gelesen  und gedacht  vielleicht  hilft mir  der Austausch  mit Betroffenen. Ich habe  diese Woche nach einem MRT das wegen  dem Verdacht  auf chronischer Migräne  vorsichtshalber  gemacht worden ist den Befund  bekommen.
1cm rundlich konfiguriertes konvexität des falxständigen Meningeom , Lagebezug  zum sinus sinitallis , linksseitig.
Laut Hausarzt und Radiologen nicht so schlimm  in 6 bis 12 Monaten  nochmals kontrollieren , ich habe über nächste Woche einen Termin  beim Neurologen  ging ganz schnell  nach dem ich ihm die Diagnose  genannt  habe .
Ich bin aber jetzt  verunsichert  und mach mir Sorgen  !
Ich habe  immer ein starkes  ziehen auf der linken Kopfseite und meine Wange kribbelt ständig . Das habe ich ca seit einem halben  Jahr  , könnte  es daran liegen.
Und reicht es erst in 6 bis 12 Monaten wieder ein MRT zu machen?
Ich habe den Termin  beim Neurologen  und brauch auch noch einen bei einem Neurochirurgen.
Irgendwie  bin ich im Moment  total verunsichert  und auch ängstlich.
Ich wünsche  allen  hier einen schönen  Abend.
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Meningeom / Meningiom / Ich bin wieder hier...
« Letzter Beitrag von cindra am 14. August 2019, 14:51:52 »
Hallo zusammen, 

nach etlichen Jahren hat es mich wieder hier her verschlagen, und ich habe mich gefreut wieder altbekannte Namen zu lesen.

Wie ihr denken könnt ist der Anlass natürlich nicht so erfreulich.
Meine OP ist jetzt schon fast 10 Jahre her, und jetzt haben sich zwei neue Meningeome gebildet.
Die waren wohl vor zwei Jahren schon da, aber da wurden sie im Bericht nicht erwähnt.
In den neuen Bericht wird er es aber reinschreiben, da es in den letzten 2 Jahren ca 2mm gewachsen ist. Also nicht wirklich viel.
Der Radiologe hatte gar nichts gesehen. Sie sitzen aber auch an einer ganz anderen Stelle.
Ich möchte damit nur sagen dass es sehr wichtig ist, dass sich diese Bilder auch ein Neurochirurg, am besten mit Erfahrung im Kopfbereich anschaut.

Ausgemacht haben wir jetzt mal die wait and see Strategie. Wiedervorstellung in 2 Jahren. Und ich hatte gehofft dass jetzt endlich mal Schluß wäre.

Nun denn, dann werde ich mich wieder öfters hier sehen lassen.

Liebe Grüße

Andrea
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Vitamine / Antw:Was sollte man nicht essen?
« Letzter Beitrag von KaSy am 23. Juli 2019, 01:15:09 »
Du kannst alles essen, Hirntumoren* entstehen nicht durch die Ernährung.
Nüsse - ja (täglich mehrere Nüsse sind gesund)
Schokolade - ja, in Maßen (am besten mit hohen Schokoladen-Prozenten)
Ansonsten ernähre Dich gesund.
Weiteres findest Du im Forums-Bereich "Ernährung".

*Für andere Krebsarten ist dieses Forum nicht "zuständig".
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Vitamine / Was sollte man nicht essen?
« Letzter Beitrag von Zander2 am 22. Juli 2019, 15:48:24 »
Was sollte man denn nicht essen wenn man krebserkankt ist?
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(egal welche Art von Krebs)

Nüße? Schokolade..?

oder darf man sowas essen?
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Glioblastom / Gliosarkom / Antw:Überleben mit Glioblastom
« Letzter Beitrag von forever am 22. Juli 2019, 12:33:26 »
Liebe Mudu,

ich bin schockiert, das zu lesen. Und froh, dass ich deinen Mann kennenlernen durfte.

Traurige Grüße
Alfred
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Glioblastom / Gliosarkom / Antw:Überleben mit Glioblastom
« Letzter Beitrag von Paujo am 20. Juli 2019, 05:41:12 »
Liebe Mudu.

Mein tiefes Mitgefühl für deinen Verlust.
Ihr habt lange gekämpft, gehofft und verloren.
Ich wünsche Dir Kraft und Menschen die für Dich da sind.

Fühl Dich fest umarmt und gedrückt.
Alles Liebe
Paujo
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Meningeom / Meningiom / Antw:Zufallsbefund Meningeom... laut Arzt keine Behandlung nötig
« Letzter Beitrag von KaSy am 17. Juli 2019, 00:31:35 »
Du kannst jetzt (!) nicht damit umgehen.
Wie solltest Du damit umgehen können?!
Es geht nicht!
Du wirst auch morgen noch in dem riesigen Zwiespalt zwischen "Sarkasmus" und "Todesangst" sein.
Und übermorgen.
Die Arbeit lenkt Dich ab.
Aber dann sind die Gedanken wieder da, die man nicht rational denken kann.

"Da ist etwas in Ihrem Kopf, das man nicht wegdiskutieren kann", sagte mir meine Strahlentherapeutin, als ich ihr fröhlich erzählte, wie gut jetzt wieder alles läuft.

Da ist etwas in Deinem Kopf, liebe Nicole Björn, was man auch nicht wegdiskutieren kann, man kann es nicht wegdenken, man kann ihm nicht davonlaufen, es ist in Deinem Kopf, es bleibt in Deinem Kopf, es ist ein Monster!

Aber dieses Monster ist einfach nur da.
Es ist erkannt worden!
Es wird beobachtet!
" The doctors and you are watching it!
Sie lassen es nicht aus den Augen!


Du darfst hier alle Deine Ängste lassen, Du merkst, hier wirst Du verstanden.


Wie eine Operation genau bei Dir ablaufen würde, das solltest Du Dir nicht hier anlesen. Also, Du kannst hier natürlich lesen, aber übertrage es nicht 1:1 auf Dich. Wenn Du Dich nun schon damit beschäftigst, dann geh zu der Neurochirurgin, bei der Du ein gutes Gefühl hattest. Frage sie aus, wie das geht, wo der Schnitt gesetzt werden würde, wo demzufolge Haare abrasiert werden.

(Ich nehme an, dass der Zugang von hinten erfolgen würde und da sind Deine langen Haare super zum Verdecken.)

Je mehr Du konkret für Dich weißt, umso mehr verkleinern sich die so sehr großen und diffusen Ängste.

Wünsche Dir nicht, dass "alles weggeschnitten werden soll". Sprich mit der Ärztin darüber. Sie wird Dir sagen, ob der ganze Tumor entfernt werden müsste oder ob Deine Lebensqualität besser bliebe, wenn nicht " alles rauskommt".

Ja, das gehört da nicht hin.
Aber die Ärzte werden, wenn es an der Zeit ist, sehr bedachtsam herangehen, sie werden die Operation genau planen, damit Du Du bleibst! Es ist eine Gehirn-OP und die Neurochirurgen sind Meister ihres Fachs. Sie operieren nicht einfach weg, was da nicht hingehört Sie denken an Dein Danach!


Schreib hier Deine Ängste hin.
Schreib Fragen für die Ärzte auf.
Suche Dir neutrale Zuhörer.
TinaF hat Dir so viele Tipps gegeben.

Ich habe irgendwann meine Wut in eine Art Tagebuch geschrieben. (Da gab es noch kein Internet so wie wir es heute nutzen.) Das Schreiben half ein wenig. Ich wünschte mir, dass mein Auto keinen Airbag hätte ... , aber dann wären die Kinder allein geblieben. Dann hielt ich am Waldrand an und pflückte Flieder, lila Flieder. Ich brüllte meine Wut in den Wald. Und fuhr mit dem Flieder nach Hause in den Alltag. Kinder, Arbeit, Haushalt, noch mehr Arbeit, noch mehr mit den Kindern ...

Zwei Monate ging das bei mir so, dann OP, Reha, später wieder Alltag, Kinder, Zeit für die Kinder, dann wieder Arbeit, noch mehr Arbeit, viel mit den Kindern und noch viel mehr Glück!
KaSy

(Allerdings, da Du fragen wolltest, ich bin so ein Meningeom-Ausnahmetalent und Wiederholungstäter ... Ich durfte des öfteren wieder aufstehen. Es geht mir ziemlich gut.)

PS: Die Zwirbeldrüse heißt nicht Zwirbeldrüse, sondern Zirbeldrüse. Da gucke ich extra für Dich nach ...



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Glioblastom / Gliosarkom / Antw:Überleben mit Glioblastom
« Letzter Beitrag von Smarty am 16. Juli 2019, 23:48:32 »
Liebe Mudu

... ihr beide habt so lange gekämpft und das Beste aus allem gemacht. All die Jahre - und ganz bestimmt waren es nicht nur schwierige Zeiten und auch ganz sicher viele gute Stunden, Tage, Wochen und Monate, in denen ihr auch gute Mutes wart und der Sch...Krebs nicht allbestimmend war.

Es gibt sicher kaum was Tröstendes in diesen Stunden außer, dass dein Mann nicht mehr leiden muß. Du warst bei ihm im Hospiz und ihr konntet sicher noch viele schöne gemeinsame Stunden miteinander verbringen.
Es war bestimmt gut für euch, daß du bis zum Schluß bei ihm sein konntest - auch wenn es sicher verdammt weh getan hat zu wissen, was kommt.


Behalte ihn als den liebsten, wertvollen Menschen in deinen Gedanken und Herzen, der er war.
Die schönen Erinnerungen werden überwiegen.
Auch ich wünsche dir für die kommende Zeit viel Kraft. Ich wünsche dir Menschen, die dir helfen und bei denen du auch dort Trost findest und auch wirklich trauern kannst.

Meine Mama geht heute nach 2 1/2 Jahren nach Papas Tod noch zu Treffen von unserem Hospiz und es tut ihr gut - denn alle dort wissen, wie wichtig alles ist und fangen einen auf. Und du bist nicht allein mit der Trauer.


Alles Liebe und eine feste Umarmung für dich
Christina



Dies möchte ich dir mit auf dem langen Weg mitgeben, den du nun gehen mußt ...

Ich werde leben, so lange euer Herz schlägt.
Ich werde leben, so lange ich bei Euch einen Platz im Herzen habe.
Ich werde leben, so lange Ihr Euren Weg geht.
Ich werde leben, so lange in Eurem Leben ein Lächeln erscheint.
Wenn ihr mich sucht, so sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei euch.

(Milead A. Yousef Shalin)
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Glioblastom / Gliosarkom / Antw:Überleben mit Glioblastom
« Letzter Beitrag von KaSy am 16. Juli 2019, 23:25:05 »
Ich habe nur Tränen ...
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Genau so ist es...genau wie du es beschreibst. Ich bin nicht ich...ich versuche vor mir selbst zu flüchten. Meine Gedanken trifften aber immer wieder ab und ich male mir die schlimmesten Szenarien aus. Ich mache witze über das dumme Teil und dann wieder gebe ich zu bedenken, dass ich ja vielleicht bald nicht mehr ich bin oder da bin. Ich mag nicht mehr planen.

Mit einem kleinen Kind ist das sicher sehr schwer. Meine sind 19 und 22 Jahre alt und können damit umgehen...hoffe ich zumindestens

Ich kann damit nicht umgehen
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