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Nachrichten - KarlNapf

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Weihrauch / Antw:Glioblastom und Weihrauch
« am: 30. März 2019, 13:25:14 »
Boswellic acid has anti-inflammatory effects and enhances the anticancer activities of Temozolomide and Afatinib, an irreversible ErbB family blocker, in human glioblastoma cells.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Boswellic+acid+has+anti-inflammatory+effects+and+enhances+the+anticancer+activities+of+Temozolomide+and+Afatinib%2C+an+irreversible+ErbB+family+blocker%2C+in+human+glioblastoma+cells.

Abstract:
Zitat
Glioblastoma multiforme (GBM) is the most aggressive brain tumor. Current therapeutic strategies are based on the use of Temozolomide (TMZ) and antihuman epidermal growth factor receptor (EGFR) drugs, such as Afatinib. However, clinically relevant drug-resistance events are still present and closely related to a proinflammatory cancer brain microenvironment. The primary aim of this study is the association of Boswellic acid (BA), a molecule derived from Boswellia Serrata, with TMZ and Afatinibin different human GBM cells. We performed cell viability studies evaluating its antioxidant and anti-inflammatory effects analyzing p65/NF-κB and Leukotriene B4 expression and production of interleukins and growth factors (IL-8, IL-6, vascular endothelial growth factor, CXCL-12, and MMP-9). Considering the cardiotoxicity of TMZ and anti-EGFR drugs, we evaluated the putative cardioprotective effects of BA in adult cardiomyocytes. BA significantly increased the anticancer activities of TMZ and Afatinib. These effects are related to its anti-inflammatory and antioxidant effects, based on the inhibition of growth factors and proinflammatory interleukins. Notably, BA exerts also cardioprotective effects in combination to both drugs. This study provides evidences of anti-inflammatory, cardioprotective, and chemo sensitizing effects of BA in glioblastoma cells giving a rationale for new translational studies based on the use of this natural molecule during conventional therapies.

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Weihrauch / Antw:Mistel mit Weihrauch kombinieren?
« am: 03. Februar 2019, 08:44:22 »
Ich habe Mistel (s.c. gespritzt) und Weihrauch zusammen genommen, ohne Probleme. Meine anthroposophische Ärztin, die mir die Misteltherapie verschrieb, hatte keine Ahnung von Weihrauch.
Weihrauch nahm ich wegen der Hemmung der Topoisomerasen. Darüber habe ich in diesem Forum einiges geschrieben.

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Weihrauch / Antw:Indischer Weihrauch - H 15 - Boswellia Serrata
« am: 07. Dezember 2018, 11:12:15 »
Entwicklung und Anwendung von Methoden zur pharmakokinetischen Untersuchung von Bowelliasäuren
Dissertation von A. Heidemeier, Giessen, 2006
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3702/pdf/HeidemeierAnke-2006-09-29.pdf

Es wird darin auch die Anwendung von H15 beim GBM IV diskutiert.

4
https://www.smgp.ch/smgp/aktuelles/2010/05/olibanum%20phytotherapie.pdf

Indischer Weihrauch (Boswellia serrata) und afrikanischer Weihrauch (B. sacra, Synonym: B. carterii Birdw.) haben unterschiedliche Zusammensetzungen => Tabelle 1 in obigem Link.

Laut Tabelle 3 auf Seite 4 enthält der afrikanische Weihrauch (B. sacra) etwa doppelt so viel AKBA wie der indische Weihrauch (B. serrata).

Indischen Weihrauch gibt es als Extrakt, dadurch ist die AKBA-Konzentration höher als im reinen Harz. Afrikanischen Weihrauch gibt es m. W. nicht als Extrakt.

AKBA = Acetyl-11-keto-β-boswelliasäure [-acid]



Vom afrikanischen Weihrauch gibt es ein (vor allem in den USA verbreitetes) durch Wasserdampfdestillation gewonnenes ätherisches Öl (boswellia sacra essential oil).

Hier ein Beispiel. Essential oil gegen Brustkrebszellen in der Zellkultur:
Boswellia sacra essential oil induces tumor cell-specific apoptosis and suppresses tumor aggressiveness in cultured human breast cancer cells.
Mahmoud M Suhail, Weijuan Wu, Amy Cao, Fadee G Mondalek, Kar-Ming Fung,Pin-Tsen Shih, Yu-Ting Fang, Cole Woolley, Gary Young, and Hsueh-Kung Lin
BMC Complement Altern Med. 2011; 11: 129. Published online 2011 Dec 15.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3258268/
Volltext:
https://bmccomplementalternmed.biomedcentral.com/articles/10.1186/1472-6882-11-129

In diesem Artikel schreiben die Autoren, dass das durch Wasserdampfdestillation gewonnene Öl (essential oil) aus dem afrikanischen Weihrauch (Boswellia sacra) Boswelliasäuren enthalte und diese quantitativ nachgewiesen wurden (20-30 mg/ml).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3258268/table/T1/?report=objectonly

Nehmen wir an, das Öl hätte eine Dichte von 0,8 g/ml, dann wären in einem Gramm Öl maximal 35-40 mg Boswelliasäure.

Interessant ist der Preisvergleich:
10 ml Öl [~8 g] (20-30 mg Boswelliasäuren/ml) kosten beim "Giganten" der Versenderbranche 10-15 $,
100 ml Öl also 100-150 $. Darin sind ca. 2-3 g Boswelliasäuren. Vorsicht: "This item does not ship to Germany"

100 g Weihrauch-Pulver (Extrakt aus B. serrata) von der Schloss-Apotheke in Koblenz kosten 30 €. Darin sind 85 g Boswelliasäuren, was etwa dem 40-fachen vom ätherischen Öl entspricht und das zu einem Fünftel des Preises. Ich weiß nicht, was am "essential oil" so attraktiv ist.

Meiner Ansicht nach verwenden viele Menschen zu wenig Weihrauch pro kg Körpergewicht und wundern sich dann, dass der Weihrauch nicht wirkt.

Ein ernsthafter Einwand von Prof. ERNST (em. Prof. für Alternativmedizin, Universität Exeter, England):
Zitat
Essential oils might be an interesting area of research, yet one has to tell consumers and patients very clearly: there is no evidence to suggest that using essential oils will change the natural history of any type of cancer.

https://edzardernst.com/category/essential-oil/

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Weihrauch / Glioblastom und Weihrauch
« am: 07. Juli 2018, 19:53:00 »
Heute (7.6.18) kam über das Portal NCBI per Mail der Hinweis auf zwei interessante Publikationen in mein Postfach:

3-O-acetyl-11-keto-β-boswellic acid exerts anti-tumor effects in glioblastoma by arresting cell cycle at G2/M phase

Link:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29970196

Volltext:
https://jeccr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13046-018-0805-4

Ähnliche Artikel:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?linkname=pubmed_pubmed&from_uid=29970196

und

Combined acetyl-11-keto-β-boswellic acid and radiation treatment inhibited glioblastoma tumor cells

Link:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29969452

Volltext:
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0198627

Ähnliche Artikel:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?linkname=pubmed_pubmed&from_uid=29969452

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Presseveröffentlichungen / APG101
« am: 06. Mai 2018, 10:17:36 »
Im neuesten Heft Einblick 1/2018 kommt ab S. 12 ein Artikel, der berichtet, dass das DKFZ zusammen mit einer Firma einen Antikörper entwickelt hat, der gut verträglich ist und gegen das Glioblastom wirkt.

https://bc-v2.pressmatrix.com/de/profiles/eb60e602ed53/editions/f96b5a6f28c30b7d42ba/pages/page/7

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Weihrauch / Antw:Weihrauch und Methadon
« am: 01. März 2018, 11:47:42 »
Ich weiß nicht, ob noch jemand eine Antwort auf die Frage erwartet. Ich kenne persönlich jemand, der beides nahm, Methadon und Weihrauch (Schloß-Apo). Der Mensch ist selbst Arzt und es gab bei ihm keinerlei Wechselwirkungen. Das Problem beim Absetzen des Methadons war, dass er schreckliche Entzugserscheinungen bekam. Er mußte das Methadon über einige Wochen langsam reduzieren. Er blieb beim Weihrauch.

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Alternative Behandlungsmethoden / Antw:Homöopathie
« am: 13. Februar 2018, 17:14:01 »
„Homöopathie - die Fakten (unverdünnt)" (Springer), von Professor Edzard Ernst

http://www.springer.com/de/book/9783662549452

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Presseveröffentlichungen / Mit Strom gegen Krebszellen
« am: 30. Januar 2018, 20:30:49 »
Heute kam ein Beitrag auf 3Sat, Nano, in dem über die Behandlung von GBM4 mit "Strom" berichtet wird (elektrischen Wechselfeldern):

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=71388

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Im Magazin DER SPIEGEL (Heft 2/2018 vom 5.1.2018) las ich heute auf S. 99 von einem neuen Buch des Herrn Edzard Ernst. Es war auch ein kurzes Interview dabei. Dabei erwähnte er den Fall von Steve Jobs (Apple) mit seiner Saft-Kur gegen sein Pankreas-Karzinom. Darauf hatte ich bereits 2011 an dieser Stelle aufmerksam gemacht.

Ich zitiere einen Satz aus dem Interview (ich hoffe, dass der SPIEGEL dieses Kurzzitat erlaubt):
Zitat
"Alternativmedizin ohne wissenschaftliche Grundlage ist [...] immer unethisch..."

Ich bin seit Jahren derselben Meinung, aber ich denke, wenn ich Prof. Ernst zitiere hat der Satz vielleicht ein größeres Gewicht. ;-)

Buch:
Edzard Ernst, Kevin Smith: "More Harm than Good? The Moral Maze of Complementary and Alternative Medicine". Verlag: Springer, 2018; 224 Seiten.
Den Titel kann man etwa so übersetzen: "Mehr Schaden als Wohltat? Der moralische Irrgarten der komplementären und alternativen Medizin".

Ich selbst verwende alternative Medizin (Phytotherapie) gegen mein Tumor-Rezidiv (Ich habe keinen Hirntumor, sondern ein anderes Malignom). Zum Weihrauch (Boswellia serrata) habe ich die molekularen Grundlagen recherchiert (kompetitive Hemmung der Enzyme Topoisomerase I und II), eine Bezugsquelle gefunden und eine Dosis für mich ausgerechnet, die ich aus Literaturangaben (Gramm pro kg Ratte) hochgerechnet habe. Meine Therapie steht also auf wissenschaftlicher Grundlage. Und sie funktioniert. Jedenfalls bei mir. Ich bin aktuell 4 Jahre über meinem prognostizierten "Verfallsdatum" und 05/2019 in der komfortablen Lage, mit einer "stable disease" zu leben.


Nachtrag: https://www.gwup.org/infos/nachrichten/1968-neues-von-edzard-ernst

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Weihrauch / Antw:H 15 günstig bestellen
« am: 12. Oktober 2017, 13:35:23 »
Die Harze oder Gummen, die beim normalen Weihrauch dabei sind, können während der Passage durch die 6-8 m Dünndarm nicht richtig aufgeschlossen werden. Deshalb empfehle ich einen EXTRAKT. Ich kaufe meinen Weihrauch als Pulver in der Schloß-Apotheke Koblenz.

Außerdem kommt es natürlich gewaltig auf die tägliche Dosis an. Nur ein paar Kapseln pro Tag helfen nichts. Das müssen schon mehrere Gramm sein.

Es grüßt ein Weihrauchesser, der schon 3 Jahre über dem von der Onkologie prognostizierten "Verfallsdatum" ist.

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