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Nachrichten - utchen77

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1
Hallo,

ich möchte die wenigen Minuten nutzen, die ich sehen kann, um mich bei allen für die lieben und positiven Wünsche zu bedanken. Ihr alle habt mich jahrelang begleitet in meinen schlimmsten Phasen meines Lebens, die sich leider fortsetzten. Deshalb auch auch keine Meldung von mir. Wer möchte immer nur negatives hören?! Gestern habe ich die fünfte Totes- Nachricht eines nahe stehendes Freundes bekommen. Eine Sandkasten Freundschaft. Unsere Eltern hatten schon an Hochzeit gedacht. Ich hatte seine Homosexualität 20 Jahre begleitet. Und nun die Totes Nachricht , Krebs. Ich bedaure sehr ihn nicht nochmal kontaktiert zu haben. Leider habe ich nur sehr selten Augen freundliche Momente, seit 2016 Pflegestufe/Grad 2 und werde von meinem Neffen betreut.
In den letzen 3 Jahren habe ich sehr an Euch alle gedacht, die wir ja ähnliche Erfahrungen gemacht haben, ich hoffe es geht allen gut und ich möchte auf keinen Fall versäumen

Euch allen ein frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen.

Ganz, ganz liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest sendet Euch Utchen 77

2
Hallo,

wie soll ich nur beginnen, ein halbes Jahr ist eine lange Zeit. Positives wäre ja mal ganz schön, geht aber nicht. Ich bin wie die drei Affen, nichts sehen, nichts hören und nichts sagen. Mein rechtes Auge ist ganz zu, das linke tränt 23 Stunden am Tag/Nacht.
Hören ist auch beidseitig nicht mehr richtig möglich. Und meine Stimme versagt jetzt auch durch ständige Krämpfe im Zungen/Rachenbereich. Ja, natürlich bin ich in ärztlicher Behandlung. Ich bin einer der wenigen Fälle wo die Betrahlungsfolgen solche Ausmaße annahmen. Mal schauen wie es weitergeht.
Gut das mein Neffe für mich da ist, denn auch meine Selbstständigkeit habe ich weitgehend verloren.

So, die Tränen laufen schon wieder und darum werde ich mich jetzt verabschieden.

L.G.Utchen77

3
Hallo ihr Lieben,

recht herzlichen Dank für die Antworten, die mir aufzeigen, das nicht nur ich Stress mit dem Amt habe.
Es fiel mir sehr schwer nachzuvollziehen welche Ignoranz man an den Tag legt, vorliegende Arztberichte als nicht vorhanden abtut und wie ein kleines Schulmädchen behandelt wird.
Da ich die volle Erwerbsminderungsrente habe bis zu meinem Renteneintritt, keinen Führerschein habe, also auch kein Auto, keinerlei Steuervergünstigungen beantragen möchte, um so rätselhafter diese Aktion. Die in Anspruchnahme der Fahrkarte mit öffentlichen Verkehrsmitteln war das einzigste bisher. So, ich versuche jetzt mal durchzuatmen. Euch ein schönes Halloween Wochenende.

Liebe Grüße Utchen 77

4
Hallo,

ich möchte einfach aufwachen und dies alles hinter mir lassen. Innerhalb weniger Tage bin ich zum Nervenbündel geworden. Es fällt mir schwer das alles in Worte zu fassen. Es lebe der Wahsinn.!!!
In der Zwischenzeit hatte ich meinen jährlichen Termin in meiner Klinik vor Ort, die mich nach der Bestrahlung betreut hat. Diese 5 jährige Betreuung ist jetzt vorbei, ich bin jetzt für meine weiteren Untersuchungen eigenverantwortlich. Grund: ich bin nicht hier bestrahlt worden sondern in Heidelberg.

Einige Tage später, das Telefon klingelt, auf dem Display die Telefonnummer meiner Klinik. Hatte man anders entschieden?? Eine nette Schwester am anderen Ende wollte meinen Mann sprechen ???
Was war das denn. OK, es war die gleiche Klinik für die mein Mann für die Nierentransplantation vorgesehen war, aber das ist über 3 Jahre her und er ist über 2 Jahre tod. Meine Nerven liegen blank
als ich ihr dies erklären musste. Es tat ihr unendlich leid das so etwas passiert, mein Mann war sozusagen durch das System geschlüpft und nicht gelöscht worden. Ich bin reif für die Insel. Aber das sollte nicht alles gewesen sein.
Der Behördenirrsinn geht weiter. Anruf von meinem Augenarzt. Er wurde vom Amtsarzt (siehe mein letzter Bericht) angeschrieben. Was mit meinen Augen los sei.??!! Ich habe ja schon erwähnt das ich alle Arztberichte seit 2010 dabei hatte, die er nicht lesen wollte, bzw. angeblich nicht hatte. Hätte er den Bericht aus Heidelberg gelesen wären ihm die Folgen der Bestrahlung verdeutlicht worden.
Mein Augenarzt sah sich aber dazu veranlasst einen Termin für mich in der Augenklinik auszumachen.
Dies wiederum hat für mich zur Folge bei meinem Hausarzt vorzusprechen, um zu fragen, ob er Unterlagen aus diesem Zeitraum hat, die ich vielleicht nicht kenne. Wohin dies alles führen soll weiss ich ehrlich gesagt nicht.
Ich brauchte doch nur die Verlängerung meines Behindertenausweises.

Meine Frage ; soll ich mich erschiessen; soll ich den Amtsarzt erschiessen; soll ich mich in die Klappse einweisen lassen, oder ist das alles normal, und ich bin zu empfindlich???????

In den letzten Jahren habe ich einiges bewältigen müssen und war in der Hoffnung das die Normalität eintritt. Ich bin ehrlich gesagt nervlich am Ende.

Gruß das irre Utchen77

5
Behördenirrsinn treibt mich in den Wahnsinn.
Was mir gerade jetzt passiert ist so verrückt das ich es aufschreiben muss und damit andere sehen dass nichts unmöglich ist. Es lohnt sich weiter zu lesen.

Anfang April forderte mich das Versorgungsamt auf aktuelle Krankenberichte zwecks Verlängerung meines Behintertenausweises (Ablauf 10/2015) an Sie zu schicken. Die letzten Berichte waren von 2010 mit den Befunden aus Heidelberg, woraufhin mir wegen des Tumors der GdB auf 90 G erhöht wurde. Und sie wollten wissen inwieweit sich mein Gesundheitszustand verschlechter hat. Wie z.B.
Doppelbilder,Gleichgewichtsstörungen,4 Bandscheibenvorfälle,rechtes Auge fast blind,linkes Ohr so gut wie taub, teilte ich Ihnen in einem Schreiben und 16 Anlagen mit.
Jetzt kommt es, ich erhielt einen "Ablehnungsbescheid" wo ich doch gar keinen Antrag gestellt habe.
Der GdB wäre bei mir zu hoch festgesetzt und ein G stände mir schon gar nicht zu. Man solle doch dem Heilungsprozess eine Chance geben, die nächste Untersuchung sei in 5 Jahren. Die dort aufgeführten Behinderungen waren Knie und Schulterbeschwerden und Depressionen mit 30 %.

War ich im falschen Film oder gar nicht ich gemeint? Aber es wird noch besser.
Nach Absprache mit meinem Neffen machte ich mit dem Amt einen Termin aus, zwecks persönlichem Gespräch. Erwartet hatte ich einen Mitarbeiter der mit der Sache vertraut ist, wurde aber von einer Assistentin abgewimmelt die auf Grund meines Anliegens völlig überfordert war. Weder mein Schreiben noch die 16 Anlagen waren in meiner Akte. So ganz ohne was zu erreichen wollte ich dann doch nicht gehen und verlangte Akteneinsicht. Einige Wochen später ein Brief, wie schön, jedoch nur mit Kopien der Untersuchungsergebnisse von 2015 die man bei meinem Hausartzt angefordert hatte.
Das zur Akteneinsicht. Bis ich das verarbeitet hatte erreichte mich ein Schreiben, in dem man mir mitteilte, das ich beim Medischen Dienst zur Begutachtung antreten muss!!!!!!!!!!!?????
14. Oktober, der irrationalste Tag den ich je erleben durfte. Antritt beim Neuro/Psychologen.....
Jetzt wird es richtig schräg. Die Vorzimmerdame teilte uns als erstes mit das mein Neffe nicht mit ins Behandlungszimmer darf auch wenn er die Vollmacht hätte. Mein Neffe ist 53 Jahre und nicht 13.
Ich überließ ihr meinen Ordner aller Arztberichte damit sie sich Kopien machen könne wenn etwas fehlt.
Dann kam der Onkel Doktor, so an die 80 Jahre alt, und ging mit mir in sein Zimmer.
Frage: warum machen Sie die Augen nicht auf? Weil mein rechtes Augenlied hängt und das linke entzündet ist. Unverständnis bei ihm. Ich solle seinem Finger folgen, mal nach rechts mal nach links.
Er nahm meinen Kopf, schüttelte ihn hin und her, ich würde nicht mitarbeiten. Schade eigentlich, im Arztbericht steht das beide Augen teilweise starr sind. Dann holte er das Hämmerchen hervor und klopfte meine Gelenke von oben bis unten ab. Dann wollte er genaue Daten von mir wissen wann ich was festgestellt habe. Ich versuchte ihm zu erklären das ich privat so viel Stress hatte, das ich mich nicht genau festlegen kann. Unverständnis auch nach meiner Aussage über meinen Mann ec.
Warum ich eine Erhöhung der Behinderung haben wolle. Will ich ja gar nicht.Warum ich denn da bin. Weiss ich noch weniger als er. Er will sehen was sich machen läßt????!!!! Ehrlich ; ich habe die versteckte Kamera gesucht. Nach endlosen 45 Minuten raus aus diesem Irrenhaus und durch atmen.
Ab nach Hause und habe uns einen Weinbrand eingeschenkt.
Jetzt sollte man annehmen die Geschichte ist zu ende,Neinnnnnnnnnnn!
Am nächsten morgen klingelt mein Telefon, der Doktor wars. Er hätte noch ein paar Fragen an mich.
Und das ganze ging wieder von vorne los, die gleichen Fragen, ausser das er mich per Telefon nicht "behämmern" konnte. Gott sei Dank habe ich etwas davon auf AB drauf.
Während ich das eben hier geschrieben habe hat mich ein Lachanfall erwischt. Ich muss für mich erst mal begreifen das dies alles real passiert ist. Ich habe nur einen Wunsch : Entlasst diesen alten Mann doch in seine wohlverdiente Rente.
Ich brauche wohl noch ein wenig Zeit zum verarbeiten.

Liebe Grüße
Utchen77

6
Hallo,

mein Anliegen geht ist heute mal zu erfragen, wer durch die Bestrahlung, auch diese unangenehmen Nebenwirkungen hat. Bislang hatte ich nur Gleichgewichtsstörungen, ich gehe ja schon lange am Rollator wegen meines Rückenleidens. Nun habe ich eine Geschwulst im inneren Augenbereich was alle paar Tage wieder kommt und Schmerzen bereitet, als wenn eine Rasierklinge rumschneidet. Der Augenarzt meinte das man dies gut behandeln kann. Hatte dann Cremes und Tropfen erhalten aber ich quäle mich schon zwei Monate damit herum. Wenn ich das Auge stark reibe tritt viel Flüssgkeit raus und nach ein paar Stunden kann ich wieder sehen. Ist aber keine Dauerlösung weil ich nur begrenzt das Haus verlassen kann. Hat da jemand Rat und kann mir helfen? Danke.

Gruß Utchen77

7
Hallo Krimi,

danke für die Grüße und Tipps. Auch Dir und Deiner Familie einen schönen Sommer.

Gruß Utchen77

8
Hallo,

es ist viel Zeit vergangen und ich hatte mir fest vorgenommen nur noch positives von mir zu geben.
Aber das ist wohl Wunschdenken. Nach mehreren Blackouts im letzten Jahr habe ich bis Februar gebraucht um mich von den Verletzungen zu erholen. Ja, da war so alles zusammen gekommen, die dunkle Jahreszeit, die Schmerzen und manchmal wußte ich nicht wie ich meinen Alltag bewältigen sollte. Schwamm drüber! Habe gerade meine Arztbesuche absolviert. Na ja, mit den Augen war schon länger ein Problem und ist auch schlimmer geworden. Was jetzt hinzukam ist meine Gehörlosigkeit durch einen Riss im linken Trommelfell. Den kann man auch nicht schliessen weil sich dann wieder Flüssigkeit ansammeln würde die man absaugen müßte. Ein dummer Kreislauf. Am meisten stört mich das ich weder Telefon noch Haustürklingel wahrnehme. Manchmal renne ich zum Telefon, was gar nicht geklingelt hatte, oder mache die Tür auf, wo ja gar keiner steht. Verrückte Welt. Und morgen ist auch ein sehr bewegender Tag für mich; mein Mann wäre 60 Jahre geworden.
Leider hatten wir nicht das Glück diesen Tag gemeinsam zu verbringen.

Euch möchte ich einen schönen, sonnigen Sonntag wünschen.

Ganz liebe Grüße sendet Utchen77

9
Hallo mal wieder,

heute ist der 1 Todestag meines Mannes. Und gerade jetzt wünsche ich mir die Monate der Letargie zurück in denen ich nichts richtig begriffen habe. Die Realität kann so verdammt weh tun. Und so sehr ich mich bemühe etwas zu ändern, macht mir mein Körper einen Strich durch die Rechnung. Die Probleme mit meinen Augen in Verbindung mit Gleichgewichtstörungen lassen nicht allzu viele Aktivitäten zu. Heute ist mein Neffe so lieb und fährt mit mir zum Friedhof. Er ist bis heute mein einziger sozialer Kontakt nachdem sich kurz vor Weihnachten die letzten beiden " Freunde" verabschiedet hatten. Aber ich bin mir sicher das das Leben noch Überraschungen für mich hat. Die Zeit ist noch nicht reif und ich kann warten. Was immer bleibt ist die Trauer um das vergangene Glück, aber meine Erinnerungen kann mir keiner nehmen. Diese eine Liebe bleibt in meinem Herzen.

Es gibt Momente, da bin ich einfach am Boden,
Sehe nicht mehr das Leuchten des Regenbogen
Und wenn ich denke, dass nichts mehr geht,
Weil niemand da ist, der mich versteht.
Wenn Kummer mich schwer belastet
Und tiefe Trauer in meiner Seele rastet,
Mein Herz vor Schmerz ganz wild schlägt,
Dann wünsch ich so sehr, dass mich jemand trägt.
Sitz allein in der Stille, bin so verletzt,
Wünsch mir so sehr, dass du dich zu mir setzt!
Plötzlich ists, als fühlt ich dich ganz nah,
Und ich bin mir sicher, jetzt bist du wieder da!
Sitzt eine Weile still bei mir, streichelst mein Gesicht,
fängst meine Tränen auf und es wird wieder Licht.
Du bist meine Kraft, mit der ich jeden Berg erzwing,
bist mein Mut, mit dem ich über viele Meere ging.
Lässt du mich einen Moment an deinen Schultern ruhen,
Dann wachse ich erneut aus meinen Schuhen.
Du machst es, dass ich meine Wege weitergehe,
schaffst es, dass ich mehr bin, als ich selbst mich sehe.
Ich dachte, es gäbe kein Leben ohne dich,
Aber dabei wusste ich nur noch nicht,
Dass du da bist, wenn mein Herz voll Kummer ist,
Mich tröstest und mich nie vergisst,
Dich in der Stille zu mir setzt, eine Weile bleibst,
mir zeigst, was Leben in Ewigkeit heist.
Und bin ich wieder mal müde und ohne Vertrauen,
Kommst du zurück, lässt mich die Ewigkeit schauen.

Liebe Grüße Utchen77
 


10
Hallo KaSy,

danke für den Tipp. Aber ich hatte auch schon darüber Informationen gesammelt. Es kommen mehrere Optionen für mich in Frage. Aber da ich schon einen Tumor habe der diese Region auch betrifft wird es wohl damit zu tun haben. Ich werde bald schlauer sein wenn ich erstmal beim Arzt war.

Bis denne
Gruß Utchen77

11
Hallo,

heute erreicht mich das Ergebnis meiner Blutuntersuchung die mich doch sehr überraschte. Meine Prolaktinwerte sind bei fast 500, vor einem Jahr bei 357. Kenne mich damit so gar nicht aus, deshalb wird wohl eine Medikamenteneinnahme nötig sein. Wie ich das verstanden habe wird vom Körper zu wenig Dopamin produziert, was dann wiederum zu einigen Störungen führen kann wie Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, oder trotz gesunder Ernährung, kein Abnehmen möglich ist. Kennt sich jemand damit aus? Na ja, muss sowieso zu meinem Arzt und alles klären. Wäre nur gerne ein wenig aufgeklärter.

Eine schöne Nachtruhe wünscht
Utchen77

12
Hallo KaSy,

ich sehe die hübschen Blumen in Deinem Garten direkt vor mir und der Blütenduft kommt mir direkt entgegen. Ja, die Natur läßt einen selber ins Blühen kommen. Jedesmal wenn ich in blöder Stimmung bin und mir zum Heulen ist, gehe ich einfach raus in den Garten, atme tief ein, sehe das satte grün und gleich geht es mir etwas besser. Heute habe ich mir wieder ein paar Pflanzen mitgebracht und in die Erde gebracht und auch die Büsche sind mit Eiern geschmückt. Hoch lebe diese schöne Jahreszeit.
Na ja, mit den gesundheitlichen Begebenheiten ( Augen ) kann ich mich einigermaßen arrangieren.
Vielleicht sollte ich an meinen Rollator eine Hupe oder Klingel an bringen. Am wichtigsten war mir das Ergebnis vom MRT.
Dir, liebe KaSy, wünsche ich eine fröhliche, sonnige Gartenzeit mit Deinen Enkelchen und der Familie.

Liebe Grüße
Utchen77

13
Hallöchen ,

habe gerade meinen üblichen Arztmarathon hinter mir. Wie jedes Jahr war auch ein MRT fällig und ich kann frohen Herzens sagen das sich mein Tumor nicht vergrößert hat. Leider haben sich meine Augen sehr verschlechtert, rechts nur noch 20% Sehkraft, links 80%. Halt Bestrahlungsfolgen. Das Bluttest Ergebnis habe ich noch nicht erhalten. Jetzt muß nur noch getestet werden woher der Knoten in meinem Hals kommt. Z.Z. versuche ich nur positiv zu denken und konzentriere mich auf die Gartenarbeiten. Bin dabei einige Pflanzen in die Erde zu bekommen ( ich kaufe immer viel zu viel )
aber zu Ostern möchte ich es bunt haben. Streichelt meine Seele und das brauche ich auch.

Für heute schicke ich Euch viel Sonnenschein und gute Laune und wünsche einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Utchen77

14
Hallo Dickkopf,

natürlich hast Du recht was die Trauer betrifft. Mein Mann hätte nie gewollt das ich unglücklich werde in meiner Trauer um ihn. Eigentlich habe ich seit meiner Kindheit mit extremen Situationen leben müssen. Ich war 5 Jahre alt als mein Vater den ersten Herzinfarkt bekam und meine Mutter mich monatelang mit ins KH nahm. Und damals lag man Monate lang in der Klinik, dann Reha und kaum zu Hause kam der nächste Infarkt. Meinen Vater habe ich als Kind so gut wie nie gesehen und er starb dann eine Woche nach meinem 16.Geburtstag. Ich fand ihn in der Küche tod auf dem Boden. Minuten vorher hatte er noch den Abendbrottisch gedeckt. Es war sein vierter Infarkt.
Mit sieben habe ich die eine Oma durch Brustkrebs verloren, die andere mit neun an Herzversagen.
Als ich dann meinen Mann kennenlernte und seine Krankheiten anfingen konnte mich das nicht aus der Bahn schmeissen. Viel schlimmer war der Bruch in meiner Familie als meine Mutter in ihrer Wohnung stürzte und sich einen schlimmen Trümmerbruch zuzog der nie wieder verheilte. 6 Jahre war sie zu Hause und wurde dort von uns 3 Geschwistern versorgt. Und dann kam der grosse Streit der uns bis heute nicht mehr miteinander reden läßt. Das Ende war, das ich meine Mutter die letzten 10 Jahre ihres Lebens nicht mehr sehen durfte, da sie bei meiner Schwester im Haus in Pflege war und sie mir verboten hatte dies zu betreten. Aber das ist eine andere sehr traurige Geschichte.
Innerhalb eines Jahres starben meine Mutter, Schwiegermutter und meine Tante ( meine Vertraute und Ersatzmutti ). Im selben Jahr, zwischen den Beerdigungen bekam ich meine Diagnose, Gehirntumor, keine OP möglich und mein Mann sollte an die Dialyse. Das meine KK die Kosten für die Unterkunft nicht tragen wollte nur nebenbei. Blieb alles an uns hängen und auch vor Gericht bekam ich kein Recht.
Das alles hat mich zwar belastet aber nicht umgehauen. Auch nicht das so nach und nach die Freunde wegblieben, viele konnten nicht mit unseren Krankheiten umgehen, haben wir hingenommen. Wir hatten ja uns und bis dahin hatten wir beide immer noch eine besondere Art damit umzugehen.
Aber dann kam für mich diese Nacht............... und nichts war wie es mal war.
Ich habe nach einem Netz gesucht welches mich auffängt damit ich nicht ins bodenlose falle und das habe ich hier gefunden. Es tut mir gut einfach mal die, wenn auch negativen Gedanken, los zu werden.

Liebe Grüße
Utchen77
 

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Hallo ihr Lieben,

z.Z. bin ich ein nervliches Wrack. Noch vor den Feiertagen war ich so taff und ausgeglichen, aber dann.......kamen die Erinnerungen. Erst jetzt krieche ich wieder langsam aus meinem Panzer hervor.
Jetzt sollen normalerweise die üblichen Untersuchungen wieder anfangen. Aber ich bin am überlegen ob ich nicht einfach dem Schicksal seinen Lauf lasse. Wozu das ganze noch. Eine Op ist nicht möglich, nach Heidelberg würde ich auch nicht mehr wollen, und ich frage mich nun, ob ich nicht alles besser ertrage wenn ich nicht erfahre ob der Tumor weiter wächst. Vielleicht würde es mir dann irgendwann besser gehen als jetzt von Arzt zu Arzt zu laufen. Ich bin mit mir nicht im reinem und weiss doch das ich eine Entscheidung treffen muss. Es ist so viel Traurigkeit in mir die ich einfach nicht los werde.

Liebe Grüße Utchen77

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