HirnTumor-Forum

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Nachrichten - ChristianR.

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Hallo liebe Forumgemeinde,

ich möchte kurz die Geschichte meines Vaters schildern:
Mitte Januar 2019 wurde meinem Vater (66 Jahre alt) die Diagnose Hirntumor gestellt. Er litt zuvor schon einige Monate an Gleichgewichtsstörungen und im Dezember kamen tägliche Kopfschmerzen dazu. Zuletzten wurden seine Schritte immer steifer. Der Tumor war ein Hämangioblastom, so groß wie ein Hühnerei und saß im Kleinhirn. Er hat auf den Hirnstamm gedrückt und löste wohl deshalb die Gleichgewichtsstörungen aus.

Unmittelbar nach der Diagnose wurde er in das Krankenhaus eingeliefert. Es hieß, die OP wird in 2-3 Tagen gemacht und im Frühjahr könne er wahrscheinlich schon wieder segeln. Nach vielem Hin- und Her mit den Ärzten, wurde sich dafür entschieden zwei OPs durchzuführen. In der ersten OP sollte eine Embolisation des Tumors gemacht werden, dafür kam extra ein Spezialist aus Essen. In der zweiten OP sollte dann der Tumor entfernt werden.

Die erste OP fand am 30.1.2019 statt und verlief leider nicht gut. Die Embolisation hat nicht geklappt, es wurde dabei sogar ein kleiner Schlaganfall ausgelöst.

Die zweite OP fand am 1.2.2019 statt und verlief, nach Angabe des behandelnden Oberarztes, sehr gut. Der Tumor konnte restlos aus dem Kleinhirn entfernt werden.

Wir waren alle froh, dass die beiden OPs nun endlich überstanden waren. Nach der OP hat mein Vater starke Kopfschmerzen gehabt, konnte nicht laufen und litt sogar an Fieber.

Am 18.2 wurde mein Vater in die Reha verlegt. Sein Zustand hat sich seitdem leider nicht oder kaum verbessert. Die Gleichgewichtsstörung ist nach wie vor da, laufen kann er auch kaum.

Er hat immer wieder starke Kopfschmerzen und zeitweise tritt auch Fieber auf, hinzukommen Vergesslichkeit und Verwirrung. Zwischen den Kopfschmerz- und Fieberphasen hat er auch mal Tage an denen es ihm besser geht und der Verstand auch besser arbeitet.

Insgesamt finde ich aber, dass sich seit der OP sein Zustand eher etwas verschlechtert hat. Ich weiß natürlich auch, dass so eine OP ein wahnsinnig schwerwiegender Eingriff ist und man Geduld haben muss. Vor allem das Laufen und der Gleichgewichtssinn werden Zeit brauchen. Wahrscheinlich ist auch durch den kleinen Schlaganfall, bei der ersten Operation, das Laufen eingeschränkt.

Die starken Kopfschmerzen und das immer wieder auftretende Fieber geben mir aber doch zu denken.

Die Ärzte meinten es könne wohl der Hirnstamm gereizt sein und dass die Kopfschmerzen und das Fieber eventuell daher kommen.

Wie sah bei euch der postoperative Verlauf aus? Was ist mit den Kopfschmerzen, wie viel und wie lange ist normal nach so einer Operation?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße,
Christian

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