Hallo Silvia,
fühle Dich im Forum herzlich angenommen. Ich hoffe, dass sich an dieser Stelle noch Eltern melden werden, die ihre Erfahrungen mit Dir austauschen möchten.
Die im Gegensatz zur konventionellen Photonenbestrahlung neuartigen Bestrahlungsmethoden sind ggf. zwar schonender, jedoch weniger effektiv. Über mögliche Nebenwirkungen und Folgen der Therapie würde ich mich an Eurer Stelle noch einmal intensiv beraten lassen.
Was die Behandlung von ART betrifft, so scheinen die von Dir genannten Protokolle -wie ich sie verstehe - von unterschiedlichen Ansätzen auszugehen.
Ich habe hier zwei Links recherchiert, die Euch interessieren werden.
Der neuartige Therapieansatz, an welchem die Regensburger Arbeitsgruppe seit 2002 arbeitet, ist dagegen viel versprechend. Während nach konventioneller Behandlung 85 % der Kinder zwei Jahre nach der Diagnose gestorben waren, gelang Dr. Peters eine positive Kehrtwende: Nun erreichen 80% der Kinder die Zwei-Jahres-Marke und gelten als geheilt. Bislang behandelte er 28 nationale und internationale Patienten im Rahmen seiner Therapiestudie. Große Beachtung erlangte Dr. Peters´ Therapiekonzept auch auf internationalen Fachtagungen in Indien, Japan, Kanada, Frankreich und Deutschland. 2006 erhielt die Regensburger Forschergruppe für die bisherige Arbeit den Helga-Reifert-Preis für experimentelle Krebsforschung. ff.
http://intranet.barmherzige.de/iframe.php?section=news&ansicht=detail&id=445&einrichtung=9Neue Ursache für Krebs im Kindesalter entdeckt
11.02.2010 - (idw) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Eine Forschergruppe, geleitet von Wissenschaftlern der Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf, Schleswig-Holstein (Campus Kiel) und Münster, berichtet in der renommierten Fachzeitschrift American Journal of Human Genetics über ihre Entdeckung einer neuen Ursache von Krebs im Kindesalter. Nach Angaben von Professor Reinhard Schneppenheim, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE, konnte durch die Analyse der extrem bösartigen Tumoren zweier Geschwisterkinder ein neues Gen identifiziert werden, dessen Defekte mit der Entstehung von Rhabdoid-Tumoren unmittelbar im Zusammenhang stehen. Eine Forschergruppe, geleitet von Wissenschaftlern der Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf, Schleswig-Holstein (Campus Kiel) und Münster, berichtet in der renommierten Fachzeitschrift American Journal of Human Genetics über ihre Entdeckung einer neuen Ursache von Krebs im Kindesalter. Nach Angaben von Professor Reinhard Schneppenheim, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am UKE, konnte durch die Analyse der extrem bösartigen Tumoren zweier Geschwisterkinder ein neues Gen identifiziert werden, dessen Defekte mit der Entstehung von Rhabdoid-Tumoren unmittelbar im Zusammenhang stehen.
Die drei Arbeitsgruppen beschäftigen sich seit Jahren mit den genetischen Ursachen dieser Tumoren, um neue Ansätze für die Therapie zu finden. Die Arbeitsgruppen der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie in Hamburg (Leiter Prof. Reinhard Schneppenheim) und des Instituts für Humangenetik in Kiel (Leiter Prof. Reiner Siebert) bilden gemeinsam das Deutsche Referenzzentrum für die genetische Analyse dieser Tumoren. Dieses ist eng eingebunden in das "Europäische Register für Rhabdoid-Tumoren" (EU-RHAB), welches von Prof. Michael Frühwald in Münster geleitet und von Prof. Martin Hasselblatt, ebenfalls Münster, referenzpathologisch begleitet wird. In diesem Register werden europaweit die Informationen zu diesen seltenen Tumoren, die meist bereits im ersten Lebensjahr auftreten und mit den derzeitigen Therapien leider oft nicht heilbar sind, zusammengeführt. Die Experten gehen pro Jahr in Deutschland von 40 bis 50 betroffenen Kindern aus. Die Tumoren können im gesamten Körper wachsen und metastasieren enorm schnell.
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/192096/http://www.uke.de/medien/index_62193.phpIch wünsche Euch, dass ihr zu einer guten Entscheidung kommt und sich Euer Kind während der Therapien, soweit eben möglich, wohlfühlt.
Zur Misteltherapie kann ich Dir gern den Bericht aus der Brainstorm (Dt. Hirntumorhilfe) als Scan schicken, wenn Du mir eine Mailadresse per PM nennst.
LG
Bluebird