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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Hallo,ich bin neu hier KBF-Meningeom ---Vorstellung bella (Betroffene)  (Gelesen 957 mal)
probastel
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« Antworten #45 am: 16. Januar 2012, 17:28:52 »

Ja, das kennen wir alle mehr oder weniger in der einen oder anderen Form.

Bei mir hat es bis zur zweiten OP gedauert bis meine Schwester realisiert hat, dass so ein Hirntumor doch eine echt blöde Sache ist, die sich doch deutlich von einer Grippe unterscheidet.

Die Reha wird Dich ein ganzes Stück weiterbringen und Deinen Leuten, nun die werden halt lernen müssen, dass sie nun auch mal Hand anlegen müssen und Du Dich schonen darfst!

Ich finde es toll, dass Du auch an einem Rolli etwas positives findest! Ganz ehrlich. Viele Menschen sind so betriebsblind, dass sie die vielen kleinen positiven Seiten des Lebens übersehen und nur die scheinbar riesigen negativen Seiten sehen.

Beste Grüße und erhole Dich gut.

Probastel
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krimi
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« Antworten #46 am: 16. Januar 2012, 17:57:17 »

Liebe Bella,

einen schönen Gruß an deine Familie. Auch nach der Reha wirst du nicht mehr die "alte" sein. Du hast jetzt eine Narbe als Beweismittel an der Stirn.

Die Reha wird dir helfen dich ein gutes Stück in die Richtung der alten Form zu bringen. Ob es wirklich so sein wird, zeigt sich erst in der Zukunft. Dabei spielt nicht nur die körperliche Kraft eine Rolle. Die Psyche hat da auch ein Stück mitzureden.

Aber Kopf hoch, es wird immer besser. Auch damit wie du anderen besser entgegen treten kannst bei deren Nichtverständnis.

Liebe Grße

krimi
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #47 am: 16. Januar 2012, 19:02:48 »

Hallo, Bella,

lass Dich von Deiner Familie ja nicht treiben!
Du hast eine ziemlich hohe Treppe wieder hochzuklettern.

Die erste Stufe war die Diagnose, das war allerdings eine Stufe abwärts.
Die zweite Stufe abwärts war die schlimme Wartezeit. Dass aus dieser Stufe nicht gleich drei Abwärtssprünge wurden, hast Du Dir, Deiner Kraft, Deinem Optimismus, Deiner Tochter und auch diesem Forum zu verdanken.

Die erste Stufe wieder aufwärts war die OP.
Die zweite das Aufwachen und sich-freuen.
Die dritte die Woche im Krankenhaus.
Die vierte - ganz wenig aufwärts oder sogar ein wenig abwärts - ist die Zeit zu Hause bis zur Reha mit der Auseinandersetzung mit den Erwartungen der Familie und den eigenen Fähigkeiten und Gefühlen. Pass auf, dass Du nicht die Treppe rückwärts runtergeschubst wirst. Suche Dir ein Geländer zum Festhalten, z.B. auch dieses Forum.
In der Reha wird es ein/zwei große Stufen aufwärts gehen, zwischendurch auch mal abwärts. Aber bedenke, eine Rehaklinik ist ein geschützter Raum! Der Stress mit den Therapien, den man dort empfindet, ist gar nichts gegen den Alltag zu Hause oder gar eine berufliche Tätigkeit.
Nach der Reha wirst Du immer noch einen Schongang einlegen müssen, um nicht die Treppenstufen nach oben hochzustolpern oder gar wieder runterzufallen.

Auch ich habe erst nach einem halben Jahr langsam mit wenigen Stunden wieder meine Arbeit aufgenommen, als bei mir ein WHO I - Meningeom operiert wurde. Nach etwa anderthalb Jahren fühlte ich mich wie vorher.

Das ist aber ein schleichender Prozess, quasi wie ein Weg für Rollis, der weiter und flacher verläuft als die eilige Treppe. Man kommt ans Ziel aber langsam. Würdest Du mit dem Rolli die Treppe nehmen. wäre das ein viel zu holpriger Weg, auf dem es eine Menge Erschütterungen zu ertragen gibt, auch Abstürze können vorkommen. Ganz heil kommt man auf diesem Weg nicht oben an.

(Oje - das war gerade auch eine Selbsterkenntnis für mich in der Reha, in der ich gerade bin. Ich versuche immer wieder, die Treppe zu nehmen ... jetzt habe ich die Ärztin und die Psychologen verstanden, die mir das immer sagen. Also war das jetzt für Dich eine von mir schwer erkämpfte Selbsterkenntnis.)

Ich wünsche Dir einen möglichst glatten, wenn auch längeren Weg in Dein fast altes Leben, das mit neuen Erfahrungen ein geändertes sein kann.

Deine KaSy
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Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.
bella
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« Antworten #48 am: 19. Januar 2012, 15:22:07 »

Hallo,
heute ist sie gekommen, die Zusage zur Reha. Es geht nach Bad Salzuflen, also praktisch um die Ecke.
Die Genehmigung gilt vom 25.01 bis zum 22.02 ,da werde ich mich dann hoffentlich gut erholen. Heute habe ich auch das erste Mal eine längere Strecke in Angriff genommen. Zwei Kilometer sind doch schon im strömenden Regen eine tolle Leistung. Mir geht es im Moment dank Haushaltshilfe ganz gut, nur mein rechtes Auge will noch nicht so ganz wie früher. Anstatt jetzt mit den Augen Bewegungen zu machen drehe ich lieber meinen Kopf, der ist weniger empfindlich.
 Wahrscheinlich ist das Auge noch beleidigt, dass es von der OP so wenig gesehen hat, aber die am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ich werde es wieder versuchen mit Schwarztee - Kompressen zu beruhigen. 

bella
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TinaF
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Danke für dieses Forum!


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« Antworten #49 am: 19. Januar 2012, 20:35:13 »

Hallo Bella,

dann geht es ja schon bald los. Ich hoffe, dass Dir die Reha sehr gut tut und auch Dein Auge bald aufhört, beleidigte Leberwurst zu spielen Zwinkernd.

Und zwei Kilometer im offensichtlich heute überall strömenden Regen ist eine tolle Leistung. Kannst stolz auf Dich sein!

Alles Gute für die Reha!

LG TinaF
 


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krimi
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« Antworten #50 am: 19. Januar 2012, 23:13:03 »

Hallo Bella,

das ist ja wirklich um die Ecke. Für mich noch näher als für dich.  Zwinkernd

Und du darfst eher reisen als ich. Gut so, damit du weiter fit gemacht wirst.

Das Auge kriegt sich bestimmt wieder ein. Wie sieht es als Schutz für dein Auge mit einer Augenklappe aus?

Ich wünsche dir einen erfolgreichen Reha-Aufenthalt.

Liebe Grüße

krimi
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