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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Bei Mutter(51)2 Glioblastome WHOIV diagnostiziert -Vorstellung Tanja(Angehörige)  (Gelesen 6839 mal)
Tanja
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« am: 21. November 2011, 22:33:56 »

Hallo Ihr lieben,

Nachdem ich seit der Glioblastom WHO Grad IV Diagnose meiner Mutter (51 Jahre alt) vor 2 Wochen hier still mitgelesen habe, möchte ich mich nun auch vorstellen.

Ich bin Tanja 35 Jahre alt und bin seit der Diagnose ziemlich fertig. Meine Mutter fast die Situation besser auf als ich.

Angefangen hat alles am 01.11.11, als sie bei der Arbeit die Treppe hoch gefallen ist und danach ständig gestolpert ist. Am 08.11.11 hat das MRT gezeigt, das sie 2 Kirschgroße Tumore hat. Am 10.11.11 wurde Sie dann auch schon operiert, den einen Tumor konnten Sie ganz entfernen und bei dem anderen wurde eine Biopsie gemacht, da sie ihn nicht ganz entfernen konnten, weil er am Bewegungsaperat hängt und sie sonst rechtsseitig Gelähmt wer. Nach der OP geht es Ihr blendend. Sie hat keinerlei schmerzen oder Ausfallerscheinungen. Sie konnte auch schon am 11.11.11 morgens die Intensiv verlassen und ist seit dem die ganze Zeit im Krankenhaus rumgelaufen. Am 16.11.11 konnte Sie bereits das Krankenhaus verlassen.  Heute wurden die Fäden gezogen und die Narbe verheilt richtig gut.
Morgen haben wir zum ersten mal einen Termin bei dem Onkologen und Donnerstag einen Termin bei der Strahlentherapie, denke mal das das erst mal ne Vorbesprechung wird.

Hoffe mal, das sie alles gut übersteht und weiterhin so fit bleibt.

Für die anderen hier im Forum, wünsche ich das Eure Angehörigen weiterhin gute Befunde bekommen und noch einen schönen Abend.

Viele lieben Grüße
Tanja
 Weinen

Überschrift geändert und Doppelposting heraus genommen Mod
« Letzte Änderung: 21. November 2011, 22:56:34 von fips2 » Gespeichert
Eva
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« Antworten #1 am: 22. November 2011, 00:05:51 »

Liebe Tanja,

willkommen im Forum, auch wenn der Anlass nicht wünschenswert ist. Ich will Dir etwas Mut machen. Meine Diagnose Glioblastom war im Juni 2004 und es geht mir gut.

Wichtig ist meiner Meinung nach Stress vermeiden, viel Bewegung an der frischen Luft, positiv denken, Störfelder beseitigen, aktiv die Krankheit bekämpfen und alles tun, um die Abwehrkräfte zu stärken. Wenn Dich mein Erfahrungsbericht interessiert, sende ich ihn Dir.

Es freut mich,  dass es Deiner Mutter gut geht und hoffe mit Dir, dass es so bleibt.

LG Eva
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Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.
Tanja
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« Antworten #2 am: 22. November 2011, 01:04:48 »

Liebe Eva,

freue mich riesig für Dich das es Dir gut geht. Und hoffe, das es auch so bleibt  Smiley

Ich interessiere mich sogar sehr für Deinen Erfahrungsbericht und würde mich freuen, wenn Du ihn mir schickst.

Ich hoffe meine Mama hat genauso viel Glück wie Du.

Viele lieben Grüße
Tanja
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Andorra97
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« Antworten #3 am: 22. November 2011, 10:09:33 »

Liebe Tanja,
auch mein Mann lebt jetzt seit drei Jahren ohne Rezidiv mit einem Glioblastom und es geht ihm sehr gut.
Ich hoffe, dass die Krankheit bei Deiner Mom auch so einen positiven Verlauf nimmt. Sie ist ja noch jung und je jünger umso besser ist auch die Prognose. Da hoffen wir doch, dass sich das bei Deiner Mom auch so bewahrheitet!
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____________________________
Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!
Liebe Grüße
Nicole

Mein Mann 31.10.2007 Diagnose Diffuses großzelliges B-Zell Lymphom - 31.10.2008 Diagnose Glioblastom

Zur Zeit geht es uns gut!
Tanja
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« Antworten #4 am: 22. November 2011, 18:51:15 »

Liebe Nicole,

das freut mich, das es Deinen Mann sehr gut geht.

Gibt mir doch glatt wieder Hoffnung Smiley

Lieben Gruß
Tanja
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Tanja
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« Antworten #5 am: 22. November 2011, 18:59:55 »

Hallo Ihr Lieben,

heute waren wir bei dem Onkologen und bei dem Strahlentherapeuten.

Am Montag kommt sie noch mal ins MRT und CT, da Ihr Maske für die Bestrahlung erstellt wird.

Und am Mittwoch fängt sie dann mit der Chemo (Temomedac 140mg) 5x die Woche für ein halbes Jahr und die Bestrahlung (3 Minuten) 5x die Woche für 6 Wochen an. Die Ärzte sind der Meinung, das Sie meiner Mutter damit sehr gut helfen können und das Ding erst mal ganz verschwindet.  Smiley Aber man weiß ja leider nie ob oder wann ein Rezidiv entsteht. Also weiter hoffen und bangen.

Hat von Euch jemand Temomedac und die Strahlentherapie gleichzeitig bekommen? Und wie habt Ihr die beiden Methoden vertragen?

Wünsche Euch noch nen schönen Abend.
Viele lieben Grüß
Tanja
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Gitte1711
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« Antworten #6 am: 22. November 2011, 20:40:12 »

Liebe Tanja,

auch von mir erstmal herzlich Willkommen.

Mein Mann seit Juni 2011 Glio Patient IV. Wir haben auch OP hinter uns und auch nicht alles entfernt bekommen.
Mein Mann hat auch 6 Wochen Strahlentherapie und gleichzeitig Temodal bekommen. Ich glaube es ist bei >Glio Patienten eine Standarttherapie. Er hat sie nicht so gut vertragen war ziemlich kaputt hat viel geschlafen und hat mit Übelkeit zu kämpfen gehabt. Bei ihm ist auch eine Schwellung im Bereich des rechten Auges aufgetreten.

Bitte mach Dich jetzt nicht verrückt jeder Patient ist anders muß nicht sein daß Deine Mutter Nebenwirkungen hat.

Viele liebe Grüße, drück Euch die Daumen
Gitte 1711

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Tanja
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« Antworten #7 am: 22. November 2011, 23:12:53 »

Liebe Gitte,

danke schön Zwinkernd

Und wie ist der allgemein Zustand von Deinem Mann?

Schönen Abend Euch noch.

Viele lieben Grüße zurück.
Tanja
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Birdy
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« Antworten #8 am: 23. November 2011, 13:43:25 »

Hallo Tanja

Bei meiner Frau wurde Ende Juli 2010 ein Tumor festgestellt. Es folgte die Op am 06.August 2010 danach die scheinbar Routinemäßige Therapie  Strahlentherapie und gleichzeitig Temodal.
Meine Frau hat auch bei einer Studie wo aus Ihrem eigenen Blut in Verbindung mit dem Tumor ein Abwehstoff hergestellt wird, mitgemacht.

Im Jänner 2011 war die erste Kontrolle mit dem Ergebniss, dass man keinen Tumor mehr erkennen kann.

Außer Keppra nimmt meine Frau seitdem keine Medikamente mehr ein. Jedes nachfolgende MGT hat Gott sei Dank keine Neubildung oder Rezitiv gezeigt.
Meine Frau ist wie immer vielleicht ist sie etwas früher schlapp aber ich nehme mal an, dass die letzten 16 Monate doch noch einige Spuren hinterlassen haben. Sie geht, zwar eingeschränkt auf 20 Std, wieder arbeiten. Sie fährt wieder Auto und wir versuchen bewuster jeden Tag zu geniessen. Ich bin davon überzeugt, dass eine positive Einstellung hilft mit der Diagnose umzugehen. Egal wie lange wir noch haben wir werden keinen Tag vergeuden.
Ich wünsche Euch alles Gute
Lg. Heinz
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maxi
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« Antworten #9 am: 23. November 2011, 17:49:05 »

Hallo Tanja,

mein Mann hat seit 9/2009 ein Glio VI. Nach OP (ca. 2/3 entfert), Standardtherapie: Bestrahlung und 6 Zyklen Temodal. Seit Juni 2010 nimmt mein Mann überhaupt kein Medikament mehr. Es geht ihm gut, geht seit Jänner 2010 wieder voll arbeiten auch während Chemo. Die Übelkeit war gottseidank nicht so schlimm.

Haben am 16.12. wieder MRT und ich hoffe sosehr, dass wieder alles in Ordnung ist.
Mit der Angst müssen wir leider leben.

Lg Maxi
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Tanja
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« Antworten #10 am: 23. November 2011, 22:29:38 »

Hallo Maxi,

das es Deinen Mann gut geht, freut mich ungemein Smiley
Ich wußte gar nicht, das man während einer Chemo arbeiten darf.

Drücke Euch für den 16.12. ganz fest die Daumen, und hoffe das alles in Ordnung ist.

Wünsche Euch noch einen schönen Abend.
Viele lieben Grüße
Tanja
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Tanja
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« Antworten #11 am: 23. November 2011, 22:37:33 »

Hallo Heinz,

das es Deiner Frau gut geht, freut mich auch das sie wieder Auto fährt Smiley

Für was ist den Keppra? Mein Mutter nimmt noch keine Medikamente, da sie ja erst am Mittwoch mit der Strahlentherapie und der Chemo anfängt. Kenne mit mit den Medikamenten noch nicht so aus.

Wie groß war bei Deiner Frau denn der Tumor?

Drück Euch die Daumen, das ihr weiterhin keine Rezidive bekommt.
Euch auch noch einen schönen Abend.
Lieben Gruß
Tanja
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Trinity
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Mama ich denk an dich, wo du jetzt auch sein magst


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« Antworten #12 am: 24. November 2011, 17:13:46 »

Hallo Tanja,
schön, dass es deiner Mutter so gut geht. Temodal und Bestrahlung in Kombination scheint tatsächlich Mittel der ersten Wahl zu sein.
Keppra ist ein Antiepileptikum. Manche Patienten haben mit epileptischen Anfällen zu kämpfen, die sich in unterschiedlichster Art und Weise zeigen. Aber das ist kein Muss, es wird nur gegeben, wenn es zur Anfallsneigung kommt.
Gruß
Kathrin
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Alles hat einen Sinn, ich glaube fest daran. Es musste so kommen. (- meine Schwester 2005)
Gitte1711
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« Antworten #13 am: 24. November 2011, 19:56:42 »

Liebe Tanja,

meinem Mann geht es zwischen der Chemo relativ gut. In der Chemo kannst Du ihn vergessen.
Ich muß aber dazu sagen mein Mann hat auch eine Multiple Sklerose und kämpft hin und wieder auch mit Entzündungsherden im Gehirn, welche dann mit hochdosiertem Cortison behandelt wird. Zusätzlich spritzt es jeden Abend ein Interferone-Präperat.

Morgen haben wir unser 2. Kontroll MR bin richtig nervös.
Mein Mann sieht es positiv.

Ich hoffe Deine Mum verträgt die Therapien gut.
Ach übrigends er fährt auch wieder Auto und mit Epilepsie hatten wir bis jetzt auch Glück.

Hallo Maxi,

drück Euch auch ganz fest die Daumen.

Ich grüße Euch ganz lieb Gitte1711
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Tanja
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« Antworten #14 am: 24. November 2011, 23:11:42 »

Hallo Kathrin,

danke für die Informationen Smiley

wünsch Dir noch einen schönen Abend.

Viele lieben Grüße
Tanja
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