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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Anaplastisches Astrozytom WHO 3 ----Vorstellung Der_Chris87 (Betroffener)  (Gelesen 3146 mal)
chucks
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« Antworten #45 am: 04. Januar 2012, 14:06:28 »

HAllo Chris,

ich fidne es erstaunlich, dass man jetzt so früh schon ein MRT gemacht hat. Uns wurde gesagt, dass die Bestrahlung noch nachwirkt und man eigentlich erst ca. 8 - 12 Wochen nach der letzten Bestrahlung wirklich eine Aussage treffen kann zum Erfolg.

VG

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Der_Chris87
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« Antworten #46 am: 04. Januar 2012, 14:11:49 »

Das MRT wurde ja schon geplant, bevor die Bestrahlung wirklich feststand. Es ging da glaube ich nur um die Operation. Mein Strahlenarzt meinte auch, dass das MRT so früh aus Onkologischer sicht gar keinen Sinn macht.
Also kann ich mich jetzt doch schon freuen, dass es so früh schon Erfolge gibt, auch wenn sie noch so klein sind?
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Der_Chris87
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« Antworten #47 am: 30. Januar 2012, 17:42:43 »

So ich war jetzt nochmal bei meinem Neurologen und ich darf jetzt ab 1.Feb wieder arbeiten gehen. Wegen meiner Derealisation meinte er, dass es ganz normal nach so einer Diagnose ist und wohl wieder vorbei geht. Und zum Thema Prognose meinte er, dass ich mir da erstmal gar keine Gedanken zu machen sollte. Also scheinen nun wohl mein Neurologe/Psychologe und mein Neuroonkologe einig zu sein, dass ich diese Welt noch lange nicht verlassen muss. Aber irgendwie kann ich es noch nicht sooo locker sehen. Zu viel optimissmus ist sicher auch nicht gut   
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probastel
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« Antworten #48 am: 30. Januar 2012, 17:53:13 »

Optimismus ist das einzige wahre Lebenselexir. Ich gebe Dir aber insofern recht, als dass man vor lauter Optimismus nie den Blick auf die Wirklichkeit und somit auf die Zeichen seines Körpers verlieren sollte.

Ich wünsche Dir eine ruhige und erfolgreiche Rückkehr ins Berufsleben.

Probastel
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Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

Antoine de Saint-Exupéry
Der_Chris87
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« Antworten #49 am: 30. Januar 2012, 20:36:23 »

Ja den Blick auf meinen Körper werde ich ganz sicher nicht vergessen. Zur Zeit ernähre ich mich auch sehr gesund und esse viele "angebliche Anti-Krebs-Nahrungsmittel" und trinke sehr viel grünen Tee. Außerdem nehme ich noch zusätzlich Enzyme und Selen. Zwar ist es nicht erwiesen, dass es hilft und es wird whrscheinlich die Hirn-Blutschranke nicht überwinden, aber es wird sicher meinen Körper stärken und dieser kann vielleicht etwas gegen den Tumor machen... und wenn er ihn nur bremst oder ihn auf Grad 3 lässt. Selbst wenn ein Rezidiv käme hätte ich etwa 3-4 Jahre bis er die Größe hätte wie bei der OP... und zu dem Zeitpunkt hatte ich ja kaum Symptome.
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Der_Chris87
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« Antworten #50 am: 01. Mrz 2012, 11:09:07 »

So, seit ein paar Tagen (knapp 2 Monate nach Bestrahlungsende) fühle ich mich richtig schlapp. Besonders morgens ist es schlimm. Zur Müdigkeit kommen noch Schlappheitin den Armen und Hitzewallungen. Sind das typische Symptome von nem Strahlenkater? Oder deutet sowas schon auf erneutes Wachstum hin?
Appetitlosigkeit habe ich übrigens auch. Und Chemo habe ich nie bekommen.

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Der_Chris87
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« Antworten #51 am: 02. April 2012, 18:38:03 »

So ich hatte jetzt mein nächstes MRT und es gab wieder einen kleinen Rückgang. Aber jetzt ist er insgesamt vielleicht einen cm geschrumpft seit der OP. Naja zumindest kein Wachstum. Der Arzt meinte auch, dass ein Rückgang gar nicht sooo üblich sei. Ich hatte echt erwartet, dass der Tumor fast komplett weg wäre, da es mir so gut geht.
Was haltet ihr von dem bisherigen Verlauf? Ihr "durftet" da ja schon mehr Erfahrungen sammeln.
 
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chucks
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« Antworten #52 am: 02. April 2012, 21:40:03 »

Freu Dich einfach darüber!!!! Das ist ein tolles Ergebnis! Lt. unserem Onkologen ist es selten, dass der Tumor schrumpft bzw. ganz verschwindet. Meist kann man ihn nur eine Zeitlang stoppen!

LG

Carola
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Der_Chris87
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« Antworten #53 am: 02. April 2012, 21:58:54 »

Und ich dachte es wäre vollkommen normal, dass der Tumor nach der Bestrahlung schrumpft. Ich dachte sogar, dass er jetzt schon fast komplett weg sein müsste... Aber da es mir zur Zeit super geht will ich mich nicht beschweren.
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Eva
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« Antworten #54 am: 02. April 2012, 22:57:47 »

Hallo Chris,

herzlichen Glückwunsch zum guten Ergebnis. Das Wichtigste ist, dass der Tumor nicht aktiv ist. Die Größe ist nicht so entscheidend. Mach weiter so.

LG Eva
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Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.
engelslurch
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« Antworten #55 am: 13. April 2012, 22:12:33 »

Auch von mir alles Gute und toi toi toi .... für mich persönlich ist es ein doch schon Glück, dass er nicht gewachsen ist....

Positive Einstellung finde ich absolut bewundernswert und drücke ganz fest die Daumen für die kommende Zeit, halte dein Ziel im Auge und nutze den Tag für Dich......

schönes Wochenende
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Alles Liebe - Majon
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« Antworten #56 am: 19. April 2012, 14:57:12 »

Hallo,

auch von mir herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles, alles Gute.

Geniesse die gute Zeit!

Ich musste erst lernen, in diesem vierteljährlichen Turnus zu planen und  positive Nachrichten dann auch als solche anzunehmen und nicht zu "zergrübeln".

Liebe Grüße
AWG
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Der_Chris87
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« Antworten #57 am: 19. April 2012, 15:39:24 »

Heute habe ich nicht so gute Neuigkeiten bekommen. Bei der letzten Kontrolle meinte der Arzt zwar, dass der Tumor an sich kleiner geworden ist, aber er meinte auch, dass da etwas wäre, dass er noch klären müsste.
Heute meinte er, dass er mir empfehlen würde mich ein zweites Mal operieren zu lassen und eine Chemo zu machen.
Es geht darum, dass im Tumor ein Areal ist, welches mehr Kontrastmittel aufnimmt. Die OP und/oder Chemo wäre demnach nur eine Vorsichtsmasnahme, aber mit vielen Risiken. Wie würdest ihr handeln? Natürlich Versuche ich nun noch eine Klinik für eine Zweitmeinung zu finden, aber mich würde interessieren, was ihr so darüber denkt.   
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ossi
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« Antworten #58 am: 19. April 2012, 15:59:33 »

Hallo Chris

Ich kann dir nur sagen wie es bei meiner Frau gegangen ist. Nach der ersten OP wusste man noch nicht was es war aber als der hystologische Befund kam sagte man es sei AA3 und es ist noch ein kleines Stück davon zu sehen daraufhin hat der Chirurg mit uns gesprochen und uns geraten vor der Therapie so viel wie möglich zu entfernen da dabei die Therapie eine bessere Wirkung habe und nicht zu viel Zeit vergehen zu lassen uns zu entscheiden. Sie hatte sich einer 2 OP nach einem Monat nach der ersten unterzoge im Wachzustand wegen der Gehirnfunktionen Sie hat vor c.a. 1Monat die MRT Kontrolle und man kannte keine Kontrastmittelanreicherung sehen.
Therapie hatte sie 30 mal Bestrahlung + Temodal und jetzt ist sie beim 3 Zyklus Temodal das sie eingendlich nicht schlecht verträgt ausser Schwankungen mit den Blutwerten das eigendlich normal ist bei 8 von 10 Pazienten sagte der Onkologe.
Wegen der Chemo hatten wir eine Zweitmeinung eingehohlt bei einem Spezialisten in Turin der zur Therapie die uns vorgeschlagen wurde voll zugestimmt hatte. Auf die Chirurgen haben wir uns immer voll verlassen.
Wünsche dir alles gute Grüße Ossi
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manu44
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« Antworten #59 am: 19. April 2012, 22:11:11 »

hallo Chris

auch bei mir war im Oktober,die Frage Op

oder Chemo,wo die erste Op war wollten beides;

Dann war ich zur Zweitmeinung ,dort sagten sie mir

erst eine Chemo zu machen.

Nun gehe ich zu der Klinik,und mache Chemo.

Bei der letzten Kontrolle war schon etwas weniger von dem

Kontrastmittel zu sehen.

Bis Juni soll ich erst mal weiter machen.Gut ist es wenn du dir,

auch eine zweit Meinung holst.Dann kann man immer noch überlegen

was man macht.



Guss Manuela
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