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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Adenokarzinom Metastase im Gehirn---Vorstellung Pino (Betroffener) Italien  (Gelesen 1500 mal)
pino
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« am: 07. Mai 2011, 15:17:51 »

Hallo Forum
lese hier schon 2 - 3 tage und wollte mich jetzt mal vorstellen. Bei mir ist noch alles ganz neu. Ich hatte im letzten Monat einige leichte Probleme, so hatte ich das gefuehl meine linke Koerperhaelfte sei weniger stark als die Rechte. besonderst beim sport ist mir das aufgefallen.
Dann war ich fahriger und weniger konzentriert, und dann hab ich einen Unfall gebaut. Gott sei dank hat sich dabei keiner weh getan, nur eben beide Autos einen gehoerigen Schaden. Na ja blech kann man ja reparieren.
Dann bin ich am 27 zum Arzt um mich mal untersuchen zu lassen. Die Aerztin hat mich darufhin sofort ins Krankenhaus geschickt um eine ct des Kopfes zu machen. Dann  haben sie mich sofort mit verdacht auf Hirntumor nach Pisa in die Neuroklinik gebracht( ich bin Deutscher wohne aber in Italien). In Pisa haben sie dann eine Resonanza Magnetica (?? in Deutsch) gemacht und mich dann am 2. Mai operiert. Adenokarzinom in der rechten vorderen Gehirnhaelfte.
So jetzt bin ich schon wieder zu Hause mit einem riesen schnitt auf dem Kopf, und warte auf das Histologische Ergebnis. Obwohl die Ärzte meinten das sei höchstwahrscheinlich eine Metastase, und anhand der Histologischen Untersuchung koenne man sagen wo der Primaertumor zu suchen sei.
Jetzt sitze ich hier und hoffe das sie den auch finden und der dann auch operabel ist.
Entschuldigt meine Fehler aber ich war noch nie ein grosser schreiber.
Fragen hab ich eigentlich tausende, aber ich lese erstmal ein bisschen im Forum, vieles ist warscheinlich schon wo anderst geschrieben.
LG Ralf
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fips2
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« Antworten #1 am: 07. Mai 2011, 19:57:04 »

Hallo Pino (Ralf)

Sorry dass sich bis jetzt noch Keiner gemeldet hat.

Heute ist alljährlicher Hirntumortag. Dieses Jahrin Berlin und viele Forenmitglieder sind da hin gereist um neue Informationen zu erhaschen.

Willkommen im Forum

Zu deiner Frage Resonanza Magnetica.
Das ist die italienische Bezeichnung für ein MRT (Magnet Resonanz Tomographie)
Ein Verfahren um detailliert Strukturen im Körper,  mittels starken Magnetfeldern darzustellen.
Eine für den Körper recht schonende, aber relativ teure Untersuchungsmethode.
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/board,95.0.html

Mit Metastasen ist das so eine Sache.
Es ist wirklich wichtig den Muttertumor zu finden. Ich drücke dir die Damen, dass er schnell gefunden wird und sich als eine gut operative Variante erweist.

Mach dir mal keine Sorgen wegen der Fehler. So lange du nicht alles in einem Block und dann auch noch in Kleinschreibung, ohne Satzzeichen schreibst, ist es OK.
Notfalls bessern wir Moderatoren, wenn wir Zeit dazu haben, aus.
Aber dein Stil ist schon in Ordnung.

Gruß und immer gute Befunde
Fips2

PS
Wie du siehst ,habe ich deine Überschrift geändert. Das dient der besseren Übersicht im Forum um deutlich zu machen, dass du ein Neuling bist, der sich vorstellt. Anders gehen solche Beiträge im Umfangreichen Forum evtl. unter und das wäre Schade. Oder?


« Letzte Änderung: 07. Mai 2011, 19:59:29 von fips2 » Gespeichert

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pino
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« Antworten #2 am: 08. Mai 2011, 11:04:19 »

Ciao und danke fips2 fuer deine Antwort und der Anpassung des Titels.
Auch ich hoffe das man den Primaertumor schnell findet und das er operabel ist.
Dann werden wir den operieren und dann wird alles wieder gut. So das hoffe ich und glaube ich auch ein bisschen. Ab und zu hab ich natuerlich Angst, aber das hilft mir nicht weiter und dann denke ich schnell an meine Frau oder etwas anderes schoenes.
Habe auch aufgehört mir alle Alternativen hier im Forum durch zu lesen. Erstmal muss ich mich von der op erholen, dann hab ich nächste Woche eine ganzkörper-ct, und da hoffe ich mal das man schon mal was sieht. Dann in unglaublich langen noch 18 tagen ist die Histologische Untersuchung fertig ( 3 Wochen ab der op, das ist unglaublich lange wenn ich so hier lese das das in D Land das ganze so eine woche dauert) und da muesste man ja dann genauer sehen wo man suchen muss. Und dann ja dann mach ich mir gedanken und schau genauer nach wie man das am besten angeht.
Ach, und noch was ganz anderes. Ich arbeite als Taxifahrer(habe mein eigenes Taxi). Aber vorerst darf ich ja nicht Auto Fahren (was ich im Augenblick auch gar nicht könnte). Aber was ich im Netz so finde 3 bis 5 Monate,. erschreckt mich schon ganz schön. Nicht das ich Arbeitsversessen bin, aber so ein gutes soziales Netz wie in D Land gibt es hier nicht, sagen wir ruhig es gibt kein soziales Netz. Also würde mich freuen über Erfahrungsberichte, ab wann ihr wieder sicher Auto fahren konntet.
Kommt natürlich immer auf den Einzelfall an, ist mir schon klar.
also bis dann und haltet die Ohren steif ciao Ralf
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fips2
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« Antworten #3 am: 08. Mai 2011, 11:18:30 »

Wie das in Italien mit den Fahrverboten für Hirnoperierte geregelt ist, muss du dort erlesen. Die Fahrverbote die du gelesen hast beziehen sich auf Deutschland.
Vielleicht meldet sich noch einer der Italien-Betroffenen hier, die dir darüber Auskunft geben können.

IgB Fips2
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pino
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« Antworten #4 am: 08. Mai 2011, 16:16:21 »

heute habe ich etwas Schwindelgefuehl, also lige ich heute im Bett. Bisher hatte ich sowas noch nicht aber 6 Tage nach op ist das vielleicht normal, hier im Forum zu schwindelgefuehl habe ich zwar was gefunden , wird bei euch oft mit epilepse gleich gesetzt. Ich habe keine Ahnung wie sich Epilepsie anfuehlt, nehme aber pillen vom Krankemhaus 2 mal taeglich. Wenn das bis morgen nicht vorbei geht, gehe ich ins Krankenhaus.
Ist das eigentlich normal, das man schon nach 4 Tagen nach op aus dem Krankenhaus entlassen wird ?
Habe auch so viele Fragen weil ein Doctor von der Neurocirogie hat mit mir bei der Entlassung nicht geredet, das haben sie mir fürs Faedenziehen versprochen.
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pino
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« Antworten #5 am: 09. Mai 2011, 23:30:38 »

Will nicht nur schreiben wenn ich mir sorgen mache, heute geht es mir gut keine Beschwerden. War beim onkologen für den Plan der nächsten Wochen, dabei habe ich erfahren das ich für 2 Jahre kein Auto mehr fahren darf. Muss ich mir also auch noch ne neue Arbeit verschaffen. aber alles der reihe nach, erst mal werde ich gesund werden, dann kommt die Arbeit drann. Aber es ist schon seltsam irgendwie mach ich mir gar keine sorgen mehr, eher das Gefühl das wird schon alles irgendwie gut enden. Hoffentlich bleibt das so. Ciao Ralf
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pino
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« Antworten #6 am: 04. Juli 2011, 00:36:51 »

So, wollte nur mal kurz schreiben, damit mal was positives hie steht.
Erstmal zum Histologischen Befund, ein adenocarzinom,  schlecht differenziertes carzinom was auf TTf1 Faerbung anspricht und deshalb mit hoher warscheinlichkeit aus der Lunge kommt.
Nur da konnten meine Aerzte bis jetzt nichts finden mit Ct und ganzkoerner Pet/ct ganzkoerper sonografie, nichts zu finden. Ich fuehle mich ausgezeichnet und bin dabei Dintoin (gegen Epilepsie) langsam aus zu schleichen. Danach darf ich dann wieder alles machen.
Als letztes muss oder soll ich noch eine Darmspiegelung machen, und wenn da nichts ist (und da ist warscheinlich nichts) dann sehen wir uns in einem halben Jahr wieder zur naechsten Kontrolle.

Fazit nicht immer findet man einen Primaertumor bei einer Hirnmetastease.
Entweder zu klein um gefunden zu werden, oder das imunsystem (meins) hat den schon erledigt.  Smiley


Also jetzt sind ja wieder einige Monate rum. Mittlerweile wurde ich das zweite mal operiert weil da nach 3 Monaten ein Rezidiev nachgewachsen war das wieder fast 2*2 cm groß war. Die Op gindg so wie die erste Problemlos über die Bühne nach 4 Tagen nach op wieder zu Hause. Mittlerweile habe ich auch eine Bronchoskopie machen lassen, seeeehr unangenehm aber angenehm das sie da nichts gefunden haben. Habe immer noch ab und zu leichten Schwindel, eher eine Unsicherheit aber mein Doc meinte das könne auch ewig anhalten mmmh mal sehen, wenn das das einyige ist was bleibt so kann man damit leben.
jetzt habe ich alle 3 Monate meine Kontrollen, sehr eng da ich erstmal chemo und Strahlenterapie ausgeschlagen habe, werde der Krankheit mit einem gesünderem leben ein wenig Naturheilmitteln(sage hier nicht welche weil ich die Meinung der meisten hier kenne) mit dem wechseln der Arbeit und einer Psychotherapie bekämpfen. Es geht mir zur Zeit gut und morgen fange ich wieder an zu arbeiten -- nach 6 Monaten das erste mal. Muss aber sonst bin ich Pleite. Also ich hänge hier wieder was an nach meiner nächsten Kontrolle. Ich drück euch allen die Daumen. Und wenn ihr Statistiken lest dann immer schauen ob ihr euch da nicht auf die positive Seite stellen könnt bei CUP liest man oft im Netz das man eine Überlebensschanze von 3 oder 4 % hat, für mich hört sich das nicht schlecht an, da ich sicher bin ich werde zu den 3% gehören 0% währe da schon schlechter.
« Letzte Änderung: 01. November 2011, 13:08:22 von pino » Gespeichert
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