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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Astro II (Armin - Betroffener)  (Gelesen 1384 mal)
fips2
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« Antworten #15 am: 05. Mai 2011, 21:27:05 »

Hallo Armin
Die Zeit des Fahrverbotes geht recht schnell rum, wenn du keinerlei epileptische AnfÀlle haben solltest. Das Fahrverbot gilt der reinen Vorbeugung
Bis die Reha rum ist sind schon mal incl. OP-Woche 6-8 Wochen um. Vielleicht darfst du nach der Reha schon gleich wieder Auto fahren, falls der Test oder die EinschÀtzung des begutachtenden Arztes positiv (also nichts dagegen spricht) dazu ausfÀllt.
HĂŒte dich davor gegen das Fahrverbot zu verstoßen, auch wenn es noch so reizt. Wenn's raus kommt, dass du ein Fahrverbot auferlegt bekamst, dann gibts gewaltig Ärger mit der Versicherung und Gericht.
Die Verantwortung ist selbstredend.
Vielleicht mag ich da etwas hart klingen. Aber ich oder einer meiner Angehörigen könnte es sein, der deswegen in einen Unfall mit dir verwickelt sein könnte. Da wĂŒrde ich sicher etwas sehr ungehalten reagieren. Genauso könnte es auch einen Angehörigen von dir selbst treffen. Das willst du sicher nicht.
Lass dich da lieber mal fahren, oder zum Training der A-Jugend von einem Elternteil oder Spieler mit FS fahren.

Ich wĂŒnsche dir weiterhin gute Besserung und immer gute Befunde
Vielleicht sieht man sich mal auf dem Sportplatzt.
Bin der Johann eines Jungschiris (13J) Lächelnd

Gruß Fips2
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« Antworten #16 am: 05. Mai 2011, 21:59:18 »

Hi Fips,

nö ins Auto setzt ich mich bloss als Beifahrer. Das steh ich schon durch.
Die Frage die ich mich jetzt nur stelle ist REHA?
Also darĂŒber hat noch niemand gesprochen, meinst du jetzt die Krankschreibung nach der OP von 6-8 Wochen???
Gut ich muss jetzt nĂ€chste Woche wie beschrieben zum AufklĂ€rungsgesprĂ€ch bezĂŒglich Chemo oder Strahlentherapie das ist aber ja auch eher keine REHA.

WĂŒrd mich jetzt interessieren.... ist ja was ganz neues


Gruß Armin
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fips2
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« Antworten #17 am: 06. Mai 2011, 06:39:01 »

Hi Armin

Lies am einfachsten hier:
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,2613.0.html

Eine Reha steht dir zu.

Gruß  igB
Fips2
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« Antworten #18 am: 06. Mai 2011, 07:50:22 »

Guten Morgen,


danke fips2 fĂŒr den Link.
Puhh das ist wieder alles kompliziert. Das Problem: Ich bin Beamter beim Bund.
Also hier wĂŒrde ja dann als KostentrĂ€ger die Beihilfe Bund einspringen.
Jetzt ist auch so, dann muss ich so wie ich gelesen habe zum Amtsarzt. Wenn das mein "normaler Polizeiarzt" ist, hĂ€tt ich kein Problem. Wenns aber der Sozialmediziner ist hĂ€tte ich bammel, den da hab ich angst, dass der mich gleich als PolizeidienstunfĂ€hig stempelt. Das wĂŒrde bedeuteten ab nach Köln an die Verwaltungsschule des Bundes und dann irgendeine Stelle im Bundesgebiet. Hier bei uns im SĂŒden ist alles Dicht.
Hab da so meine Erfahrungen mit Kollegen der Zucker hat.
Schon hundert mal vor Gericht Herr X gegen die Bundesrepublik Deutschland.
Oje da mag ich gar nicht darĂŒber nachdenken. Da denk ich mir lieber keine schlafenden Hunde wecken.


Das zweite ist, das nĂ€chsten Dienstag schon 14 Tage nach dem KKH vorbei sind. Also Frist fast vorbei. Außer ist Sprech das mal an beim AufklĂ€rungsgesprĂ€ch nĂ€chste Woche bei der Strahlentherapie und bei den Chemoleuten.

Naja wieder mal alles kompliziert statt mal einfach Huch


Schöne GrĂŒĂŸe

Armin
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Bea
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« Antworten #19 am: 06. Mai 2011, 10:58:59 »

Hallo Armin,

die Frage nach einer Reha solltest du dir zuerst einmal selbst beantworten.
Wenn du zu dem Entschluss kommst, dass du eine haben möchtest, dann gibt es auch hier Mittel und Wege. Es heißt ja nicht, dass man seinen Job nicht mehr ausĂŒben kann weil man in die Reha geht. Diese dient nach meinem Wissen ausschließlich der Regeneration.
Evtl. ist es in deinem Fall auch so, dass eher eine Kur nach einiger Zeit in Frage kommt.
Auch bei euch sollte der Arzt eine Schweigepflicht haben.

So schwer es dir fĂ€llt, deine AktivitĂ€ten ein wenig einzuschrĂ€nken; mit einem gebrochenen Bein wĂŒrde dir auch keine andere Wahl bleiben.

Aus eigener Erfahrung: zu schnell ins alte Lebensmuster zurĂŒck zu kehren kann zur Folge haben, dass es nachher nur niederschmetternd ist, wenn man von den Defiziten eingeholt wird.

Du wirst sicher die richtige Entscheidung fĂŒr dich finden.
Viel Erfolg & alles Gute,
Bea
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« Antworten #20 am: 11. Mai 2011, 21:05:43 »

Hallo an alle!

Ich hab den GesprÀchsmarathon hinter mir.
Also bis jetzt sieht es so aus das es ein Astro II ist.
Die Ärzte sagen sie hab auch nur sehr wenig entfernen können bei der OP weil Sie mit dem Auge nicht unterscheiden konnten was gut und böse ist. Bei den ersten Untersuchungen wurde auch kein Tumor festgestellt. Bei weiteren konnten jedoch kleine Spuren eines Tumor festgestellt werden die jetzt auf Astro II hindeuten. Es werden jetzt  aber noch Gentests gemacht und da kann man es dann sicher sagen.

Auf die Frage evtl noch Astro I - eher unwahrscheinlich
Auf die Frage evtl. Astro III - eher unwahrscheinlich eigentlich nicht

Ist ja schon mal gut oder?

Beide Ärzte Strahlen u. Chemo machten einen sehr sehr guten Vertrauensvollen und auch sympatischen Eindruck. Ich hab mich bei den GesprĂ€chen sehr wohl gefĂŒhlt. Hab auch ziehmlich viele Fragen gestellt und alle sehr positiv beantwortet bekommen.

Fazit der GesprÀche:
Sowohl der Neuroonkologe als auch der Strahlen Arzt rieten erst zu einer Chemo. Da die Strahlenregion im Frontallappen liegt und man SpĂ€tfolgen nie ausschließen kann. Der bereich ist ja fĂŒr Antrieb, Persönlichkeit usw.

Da ich auch noch relativ Jung bin sollte ich erst die Chemo machen.
Die Strahlentherapie wĂ€r auch so eine Art As im Ärmel meinte der zustĂ€ndige Arzt.
Zudem kann man ja nie wissen was die Forschung noch so bringt in den nÀchsten Jahren und deswegen sollte ich auf die Strahlentherapie verzichten. Ausser es wÀre mein Wunsch.

Also bis jetzt bin ich fĂŒr Chemo.

Von der Dauer her. 12 x 28 Tage Einnahme und 1 Woche Pause.


Da ich bald zweifacher Vater bin/werde. Was meint Ihr wie verkraftet man so die Chemo? Ist ja doch ein langer Zeitraum. Wie meistert man da den Alltag. Ohne Probleme oder wird es EinschrĂ€nkungen geben? Mir ist bewusst das jeder die Chemo anders vertrĂ€gt und jeder eine individuelle Wahrnehmung hat. Trotzdem, welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Ich bin fĂŒr alle Antworten Dankbar!!!

Achja hat jemand Gds 50 ? Bringt das mehr Vorteile oder ist das bzg. der Arbeit ein Nachteil?

Schöne GrĂŒĂŸe

Armin
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Iwana
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« Antworten #21 am: 12. Mai 2011, 09:36:49 »

Hallo Armin
Was fĂŒr eine Chemotherapie hat man dir vorgeschlagen. Nicht jede Chemo wird gleich vertragen.
Gruss Iwana
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« Antworten #22 am: 12. Mai 2011, 10:14:56 »

Hallo Iwana

Die Chemo wÀr mit Temodal.

Sieht ja aus als wenn ziemlich viele damit behandelt werden.


Gruss Armin
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« Antworten #23 am: 12. Mai 2011, 14:58:14 »

Kleiner Nachtrag.

Ich hab mich vertan. Die Einnahme ist 3 Wochen und eine Woche Pause.

Gruss Armin
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Iwana
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« Antworten #24 am: 12. Mai 2011, 17:03:20 »

Hallo Armin
Ich habe wĂ€hrend der Chemotherapie gearbeitet. Viele macht es aber sehr mĂŒde und natĂŒrlich mĂŒssen die Blutwerte regelmĂ€ssig kontrolliert werden. Ich musste bei jedem Infekt zusĂ€tzlich noch Blutwerte kontrollieren. Dies heisst auch sich in acht zu nehmen vor Krankheiten. Bei mir fĂŒhrte Temodal ohne Anti-Brechmittel zudem zu erbrechen (etwa nach 2 Stunden) und dies ĂŒber Stunden. Bekam dann ein Anti-Brechmittel vom Arzt, ohne dass ging es nicht.
Nach gewisser Zeit kam es zu zunehmender Leukozytopenie und Thrombozytopenie sodass ich die Chemofreien Zyklen z.T. auch verlÀngern musste, bis die Blutwerte wieder im Normbereich waren. Da dies immer stÀrker wurde, wurde mit Temodal nach 12 Zyklen aufgehört.

Das Temodal musste ich nĂŒchtern nehmen, da ich aber jeweils einmal in der Nacht gegen morgen aufwachte, habe ich es jeweils dann genommen (meist 4Uhr morgens) und konnte dann nochmals schlafen.
Dies meine Erfahrung.
Gruss Iwana
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« Antworten #25 am: 19. Mai 2011, 21:25:39 »

Hallo an alle!

Heute ist der Abschluss Bericht der Molekularpathologie gekommen.

Befund:

Im Codon 132 des IDH1-Gens ist eine heterozygote Mutation nachweisbar

Im Codon 172 des IDH2-Gens liegt eine Wildtyp-Sequenz vor, keine IDH2-Codon172-Mutation nachweisbar.

Beurteilung:
Der Nachweis einer heterozygoten Mutation im Codon 132 bestĂ€tigt den  im Vorbefund geĂ€ußerten Tumorverdacht, da IDH-Mutationen hochspezifische VerĂ€nderungen im astrozytĂ€ren Tumorzellen dastellen und mit Hilfe der Methode der Pyrosequenzierung sehr sensitiv auch in wenigen Tumorzellen detektiert werden können. Die Diagnose der Infiltrationszone eines diffusen astrozytĂ€ren Glioms wird somit durch die zusĂ€tzlichen molekularen Analysen erhĂ€rtet.


Was meint Ihr? Huch WĂŒrd mich interessieren.


Schöne GrĂŒĂŸe Armin
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carpediem
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« Antworten #26 am: 20. Mai 2011, 18:14:41 »

HAllo Armin,

ein Astro II genau pathologisch zu diagnostizieren ist recht schwierig.  Nach dem heutigen Stand der Forschung weiss man, dass mutationen in den IDH 1und IDH2 Genen auf einen Tumorgewebe hinweisen, was auch von den Aerzten so interpretiert wird "astrozytĂ€ren Glioms wird somit durch die zusĂ€tzlichen molekularen Analysen erhĂ€rtet".

Ich denke, bin mir aber nicht genau sicher, dass Gliome mit IDH1 mutationen einen guenstigeren Verlauf haben.

'Heterozygote' bezieht sich darauf, dass nur eine Genkopie mutiert ist.  In der Regel haben wir zwei Kopien.   

Ich hoffe, dass es Dir etwas hilft.
Carpediem 
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« Antworten #27 am: 20. Mai 2011, 23:38:56 »

HAllo Armin,

ein Astro II genau pathologisch zu diagnostizieren ist recht schwierig.  Nach dem heutigen Stand der Forschung weiss man, dass mutationen in den IDH 1und IDH2 Genen auf einen Tumorgewebe hinweisen, was auch von den Aerzten so interpretiert wird "astrozytĂ€ren Glioms wird somit durch die zusĂ€tzlichen molekularen Analysen erhĂ€rtet".

Ich denke, bin mir aber nicht genau sicher, dass Gliome mit IDH1 mutationen einen guenstigeren Verlauf haben.

'Heterozygote' bezieht sich darauf, dass nur eine Genkopie mutiert ist.  In der Regel haben wir zwei Kopien.   

Ich hoffe, dass es Dir etwas hilft.
Carpediem 

Hallo!

Danke das hilft mir schon einwenig. Ich finde es immer ungĂŒnstig wenn man nur einen Brief bekommt aber dazu nicht angerufen wird. Naja mal schauen wann ich mal einen erwische.

Danke nochmal!

Schöne GrĂŒĂŸe

Armin
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