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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Bevorstehende OP--Vorstellung Gaby (Angehörige)  (Gelesen 7045 mal)
gaby
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« am: 06. Mrz 2011, 00:14:25 »

Hallo, ich bin Gaby und neu hier in diesem Forum. Bei meinem Mann wurde ein Olfaktoriusmeningeom mit einer Größe von 7x7x5 cm mittels MRT diagnostiziert. Außerdem hat sich noch ca.1/3 der Tumorgröße an Flüssigkeit zusätzlich eingelagert. Er selbst hat keine wirklichen Beschwerden außer das er Tag und Nacht unkontrollierbaren Harndrang hat und seit etwa neun Monaten nachts eine Windel trägt. Wir als sein Umfeld haben aber schon sehr starke Veränderungen über lange Zeit bemerkt :er ist langsamer, vergeßlicher und unkonzentrierter geworden, könnte immerzu essen, bekommt nix so richtig auf die Reihe und fällt öfters am Tag in einen narkoseähnlichen Tiefschlaf. Auch benimmt er sich manchmal kindlich, dann wieder aggressiv. Ich habe große. Angst wegen dieser Operation, weil der Tumor mir so riesig erscheint.
« Letzte Änderung: 06. Mrz 2011, 15:22:12 von fips2 » Gespeichert

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KaSy
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sunshine


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« Antworten #1 am: 06. Mrz 2011, 00:56:47 »

Liebe Gaby,
ich verstehe Deine Sorgen wegen der OP sehr gut.

Und es ist auch gut, dass Du dieses Forum gefunden hast.
Ich habe hier durchaus von einigen mit sehr großen Meningeomen gelesen. Wenn der Neurochirurg sich die OP zutraut, dann vertraue ihm. Hier im Forum liest man auch nicht selten, dass Hirntumoren inoperabel seien und die Betroffenen suchen dann den einen Arzt, der es sich zutraut.

Denke doch bitte auch an all die Symptome, die Du in Deinen Worten geschildert hast. Ihr habt die Chance, dass sich all das weitestgehend wieder normalisieren würde, evtl. nach längerer Zeit, da es schon so lange bestanden hat. Denn das klingt alles so, als könne das Meningeom durch das Verdrängen des Gehirns dafür zuständig sein.

Egal, was die OP an eventuellen anderen Folgen haben könnte, wenn sich das, worunter Dein Mann und Ihr als Angehörige leidet, verschwindet, hat er und ihr alle viel an Lebensfreude und Wohlfühlen gewonnen! Zur Zeit ist nur mit einer Verschlechterung zu rechnen, die OP kann die Chance der Hoffnung auf Besserung bringen. Ich würde es versuchen.

(Persönlich musste ich es ... mehrmals)

Ich wünsche Euch eine gute Entscheidung!
KaSy
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Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.
TinaF
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Danke für dieses Forum!


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« Antworten #2 am: 06. Mrz 2011, 11:56:11 »

Hallo Gaby,

ein herzliches Willkommen bei uns im Forum.

Es ist klar, dass Du Angst um Deinen Mann, Angst vor dieser OP hast. So ging es uns allen, egal ob Patient oder Angehöriger. Wo und wann wird Dein Mann denn operiert werden?

Ich selbst hatte ein ebenfalls recht großes Meningeom (5x6 cm, die "dritte Dimension" habe ich nie erfahren), welches problemlos entfernt werden konnte.

Die Beschwerden bzw. Auffälligkeiten, die Du schilderst, sind aus meiner Sicht nicht so gering. Hier besteht durch die OP eine echt Chance, dass es für Deinen Mann und natürlich auch für Dich wieder besser wird. Kann mich da KaSy nur anschließen.

Ich drücke Euch die Daumen! Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

LG TinaF   
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gaby
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« Antworten #3 am: 06. Mrz 2011, 15:07:37 »

Hallo TinaF, hallo KaSy,hallo bluebird, ich mache sowas zum ersten Mal, daß ich mich in irgendwelchen Foren. "rumtreibe",bin überrascht, so schnell Resonanz zu erhalten. Danke erstmal dafür. Also, mein Mann ist in diesem Jahr 60 geworden und er muß am 8.3. ins Krankenhaus nach Frankfurt/Oder. Der Tumor muß in jedem Fall operiert werden. Er ist nicht mehr glatt begrenzt, sondern sucht sich schon seinen Platz durch Ausläufer wie bei einem Kraken. Das macht die Sache ungleich schwieriger. Da ich als Arzthelferin arbeite weiß ich aus Erfahrung, daß er in dieser Klinik gut aufgehoben ist. Allerdings ist es bei Patienten das eine, aber wenn dann jemand aus dem persönlichen Umfeld betroffen ist. ..
Ich halte euch auf dem laufenden
LG Gaby
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Isirider
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« Antworten #4 am: 06. Mrz 2011, 16:59:43 »

Hallo Gaby. Ich selber habe schon drei HirntumorOperationen hinter, zwei davon allein in 2010.
Und es geht mir so gut , das ichhier schreiben kann und einiges andere mehr. Viele hier  haben OP hinter sich und diese gut überstanden.
Schreibe uns wann die OP ist, wir werden dann in Gedanken bei deinem Mann sein.
Ich wünsche Ihm und Dir alles gute für die bevorstehende OP.
mecki
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mmolina
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« Antworten #5 am: 07. Mrz 2011, 15:21:03 »

Liebe Gaby,

ich wurde vor 2 1/2 Jahren an so einem grossen Meningeom (7x5 cm)operiert. Nach 2 Wochen war ich schon zu hause und stand sogar am Tag nach der Entlassung schon am Kochherd.
Ganz bestimmt wird alles gut laufen.

LG
mmolina
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gaby
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« Antworten #6 am: 09. Mrz 2011, 23:25:25 »

Hallo an alle, die mich schon kennen und wissen, worum es geht. War heute wieder im Krankenhaus bei meinem Mann. Wir hatten ein langes Gespräch mit dem Arzt, der ihn operieren wird. Also, morgen wird erst einmal in Vollnarkose eine Angiographie der Gefäße im Kopf durchgeführt. Dabei sollen die Blutgefäße, die den Tumor versorgen, verstopft werden wie bei einer Embolie.,damit soll verhindert werden, daß es bei der eigentlichen OP zu sehr großen Blutungen. Die kommt, die die Operteure dann behindern. Die eigentliche OP soll dann am kommenden Montag sein und nach Aussagen des Arztes wird es eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Ohne Operation hätte mein Mann keine allzugroße Lebenserwartung mehr und mit...? Der Tumor sitzt auch so ungünstig durch seine krakenförmigen Arme, daß man ihn evtl.auch nicht vollständig wird entfernen können? Das sind alles so Aussagen, die nicht gerade Mut machen. Wenn bloß alles schon vorbei wäre. Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden. LG Gaby

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carpediem
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« Antworten #7 am: 09. Mrz 2011, 23:58:17 »

Hallo Gaby:

Ich wuensche Deinem Mann alles Gute fuer die Angiographie morgen und die geplante OP.  Meine Daumen sind gedrueckt.  Ich hatte bisher zwei OPs (2008 und 2010) und alles ist gut verlaufen. 

LG,
carpediem

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Trinity
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« Antworten #8 am: 10. Mrz 2011, 00:01:18 »

Hallo gaby,

ich selbst habe keine Erfahrungen mit Mengiomen, ich bin Angehörige einer Patientin mit Glioblastom, aber die Gefühle, die einen überwältigen dürften wohl ähnlich sein.

Das mit dem krakenförmigen Wachstum hört sich wirklich nicht berauschend an, aber wenn die Ärzte gut sind und einen Großteil entfernen können, dann besteht ja immer noch die Möglichkeit der Chemo und evtl. der Bestrahlung. Gebt die Hoffnung auf keinen Fall auf und kämpft. Weiß dein Mann um die Tragweite der Diagnose (wobei die endgültige Diagnose erst nach der histologischen Untersuchung der Gewebeprobe feststeht, soweit informiert bin)? Sollte die Diagnose dann feststehen, könnt ihr noch überlegen, wie ihr weiter verfahren wollt.

Aber jetzt heißt es erstmal warten, eine Quälerei. Ich drücke euch alle Daumen und denke an euch, so wie ich an alle hier denke.

Liebe Grüße
Trinity
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gaby
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« Antworten #9 am: 10. Mrz 2011, 00:18:44 »

Hallo Trinity, danke für deine Worte,. Ja, mein Mann war bei dem Gespräch mit dem Arzt nicht so sehr in seiner eigenen Welt versunken wie es in letzter Zeit öfters vorkam. Er fragte mich hinterher, ob es bei ihm so sein könne wie bei M.Lierhaus.  Aber er will auch unbedingt mit mir nochmal nach Teneriffa. ( das ist "unsere" Insel und darum will er kämpfen. Als er das sagte, standen mir die Tränen in den Augen
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Trinity
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« Antworten #10 am: 10. Mrz 2011, 00:20:52 »

Teneriffa ist ein gutes Ziel. Haltet daran fest. Es wird sicherlich gut gehen. Allein schon wegen des Zieles.
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Eva
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« Antworten #11 am: 10. Mrz 2011, 00:57:21 »

Hallo Gaby,

ich drücke Euch die Daumen für die Angiographie und die OP. Sag Deinem Mann, momentan haben wir hier auf Teneriffa angenehme Temperaturen und schönes Wetter. Bei mir wurden auch schon drei Angiographien gemacht und es gab keine Probleme. Vielleicht können wir uns hier kennenlernen. Das würde mich sehr freuen.

LG Eva
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Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.
gaby
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« Antworten #12 am: 10. Mrz 2011, 01:34:16 »

Danke, Eva, ich werde es ihm morgen ausrichten, er wird sich freuen.Bist du dort auf Urlaub oder lebst du dort? LG Gaby
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seiltänzer
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« Antworten #13 am: 10. Mrz 2011, 12:45:28 »

Liebe Gaby,
ich wünsche deinem Mann alles Gute für die bevorstehende OP und dir viel Kraft für die kommende Zeit.
Auch bei meiner Mutter wurde im Sept. 2010 eine Meningeom OP durchgeführt, leider mit dem Ergebnis, dass der Tumor nicht entfernt werden konnte, da er zu stark durchblutet war. Sollte der Tumor weiter wachsen, muss wahrscheinlich auch eine Embolisation vorgenommen werden. Laut derzeitigem Befund ist es bei meiner Mutter kein reines Meningeom, sondern eine Mischform zwischen M. und Kavernom.
Ich wünsche euch alles Gute und viel Energie für die nächsten Wochen! Es wird alles gut laufen!
Alles Liebe
seiltänzer
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TinaF
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Danke für dieses Forum!


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« Antworten #14 am: 10. Mrz 2011, 20:52:12 »

Liebe Gaby,

ich hoffe, dass die Angiographie gut verlaufen ist und es Deinem Mann soweit gut geht. Für Montag drücke ich Euch ganz fest die Daumen und wünsche Euch das Allerbeste. Die Warterei ist schlimm, aber vielleicht könnt Ihr Euch mit ein paar Teneriffa-Träumen ablenken.

Alles Gute!

LG TinaF
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