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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Vitamin-D-Mangel  (Gelesen 2045 mal)
Bluebird
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« am: 20. Dezember 2010, 15:39:58 »


Quelle:


aerztezeitung_vitamin_d_mangel


Zitat
Vitamin-D-Mangel verkürzt die Lebenserwartung
Vitamin D ist unverzichtbar für den Körper. Wie wichtig das natürliche Steroid ist, hat eine Studie aus Finnland bestätigt: Vitamin-D-Mangel verdoppelt die Sterberate.
Häufige Mahlzeiten mit Seefisch sind gut für die Vitamin-D-Speicher.

KUOPIO (hub). In die Populationsstudie wurden 552 Männer und 584 Frauen im Alter von 53 bis 73 Jahren einbezogen. Keiner der Teilnehmer hatte zu Studienbeginn eine kardiovaskuläre oder Krebserkrankung. Der Beobachtungszeitraum betrug gut neun Jahre. In dieser Zeit starben insgesamt 87 Teilnehmer, 35 davon an kardiovaskulären Erkrankungen (Eur J Nutr online). Dr. Jyrki K. Virtanen von der Uni Ost-Finnland in Kuopio und seine Kollegen haben bei der Auswertung der Daten eine inverse Beziehung zwischen den Serum-25-OHD-Konzentrationen - als Maß für die Vitamin-D-Spiegel - und der Sterberate gefunden.


Bluebird

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KarlNapf
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« Antworten #1 am: 09. Januar 2011, 17:45:25 »

http://www.biokrebs.de/images/stories/download/Therapie_Infos/Vitamin_D.pdf
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Bina-007
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« Antworten #2 am: 16. Januar 2011, 03:08:54 »

Kleiner Erfahrungsbericht hierzu:

Unser 14-jähriger Sohn hatte in den letzten Jahren immer wieder häufige, schwere, langandauernde  Infekte (Pfeiffersches Drüsenfieber, Infektasthma, Schweinegrippe mit Komplikationen und, und und ...). Zum Glück haben wir ein Arztehepaar im weitläufigen Bekanntenkreis, die absolute Vorreiter auf dem Gebiet sind und uns erstmalig auf die Möglichkeit eines Vitamin D-Mangels aufmerksam machten. Im April haben wir seinen Vitamin D-Spiegel testen lassen, der Wert lag bei 8 ng/ml (schwerer Mangel!) - und das, obwohl er als Fußballer 4 x die Woche draußen trainiert! Seitdem bekommt er (mit einer kurzen Unterbrechung in den Sommerferien) hochdosiertes Vitamin D, und zwar umgerechnet 5.000 i.E. täglich. Sein Wert hat Mitte Dezember mit jetzt 35 ng/ml gerade mal den unteren Normbereich der Schulmedizin (diese gehen von 30 - 50 ng/ml aus) erreicht, aber schon jetzt ist der Erfolg verblüffend. Wir sind bisher komplett infektfrei über den Winter gekommen; in all den Jahren davor hat er schon mindestens zwei Erkrankungen durchgemacht um diese Zeit.  Ich habe mich mittlerweile auch testen lassen; und auch mein Spiegel lag im Oktober bei nur 17 ng/ml. Zwar hatte ich nicht so sehr mit Infektanfälligkeit zu kämpfen, aber ich fühle mich seit kurzem deutlich fitter. Unsere Erfahrungen decken sich mit anderen Erfahrungen im Bekanntenkreis.

Nur leider wird man von vielen Ärzten belächelt, wenn man seinen Vitamin D-Spiegel in Erfahrung bringen will, und selbst wenn dies dann manchmal widerwillig gemacht wird (wenn sowieso eine Blutuntersuchung ansteht, muss man nur noch mal ein Röhrchen zusätzlich abnehmen),  muss man dann noch darauf achten, dass man bei einem nachgewiesenen Mangel auch wirklich hochdosiertes Vitamin D verschrieben bekommt.

Meine zwei krebskranken Freundinnen habe ich jetzt auch endlich soweit, dass sie ihren Vitamin D-Spiegel bestimmen lassen, ich bin schon gespannt! Von selbst ist bisher noch kein Arzt darauf gekommen. Dabei ist ein Mangel so einfach & kostengünstig zu beheben - die hochdosierten Tabletten, die wir haben, kosten gerade mal 20 Euro und reichen für 25 Wochen. Ca. alle 3 Monate wird der Vitamin D-Spiegel bei uns überprüft, um die Dosis ggf. anzupassen. Wer es noch nicht gelesen hat: sehr interessant zu diesem Thema ist der obige Link von Karl Napf.

Sabine
 
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Ducati
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« Antworten #3 am: 03. Dezember 2011, 12:32:34 »

Hallo Vit D Therapien sind umstritten. Genügend Sonne reicht in der Regel um den Vit D Bedarf zu decken. Ich hatte eine Vit D3 Vergiftung nachdem mir mein Arzt Vit D, Colecalciferol, verordnet hat. Phosphat steigt und Calcium sinkt. Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Erbrechen, Müdigkeit usw.
Ich würde kein Vit D substituieren sondern auf natürliche Weise (Sonnenlicht) erhöhen.
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #4 am: 04. Dezember 2011, 14:40:14 »

Hallo,

der Erfahrungsbericht von Bina 007 geht von einem extremem Vitamin D-Mangel aus, der in der Studie, die im Erstbeitrag genannt wurde, keine Rolle spielte.

Im Fall von Bina Sohn wundert es mich allerdings, dass dieser Mangel so lange unbemerkt blieb. Meine Kinder (1981,1982,1985) haben standardmäßig im Vitamin D erhalten, da ein Mangel auch andere Krankheiten hervorrufen kann. Ob das heute und in der BRD so ist, weiß ich nicht. Aber es ist gut, dass Bina das jetzt im Griff hat.

In der Studie wurden etwa 1000 Menschen in einem Alter untersucht, in dem auch ohne irgendwelche Mangelerscheinungen Herz-Kreislauferkrankungen (in der Form von höherem Blutdruck und seinen Ursachen und Folgen) zunehmend entstehen. Wenn man die Todesfälle wegen einer solchen "Erkrankung" als schlimm und bekämpfenswert darstellt, vergisst man dabei, dass es die natürlichste Todesursache ist.

Wenn laut der Studie in Finnland etwa 8 % der Menschen im Alter von 62 bis 82 Jahren sterben, halte ich das nicht für unnormal.
Und davon 35 %, das sind 3 % dieser Altersgruppe, sind an kardio-vaskulären Erkrankungen verstorben. Ist das wirklich viel?
Woran sind die anderen 5 % verstorben?   
93 % leben weiter froh wie der Frosch im Paletot!  Grinsend

Natürlich ist es unbestritten, dass man durch gesunde Lebensweise (Unter vielem anderem selbstverständlich auch Vitamin D in Form von Seefisch und Sonne ... !) und auch mit ärztlicher Hilfe (wenn nötig) den Tod weiter hinausschieben sollte.

Aber auf Statistiken sollte man nur hören, wenn man sie versteht.

Zu Finnland muss man natürlich auch sagen, dass es ein nördliches Land ist, mit geringerer Sonneneinstrahlung, allerdings eigentlich genügend Seefisch. Womöglich essen die Menschen dort diesen Fisch nicht mehr so viel? Oder die Seefisch-Industrie hat die Studie in Auftrag gegeben.
... oder ... oder

KaSy (u.a. Mathematiker)
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Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.
Bluebird
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« Antworten #5 am: 04. Dezember 2011, 15:14:13 »



In diesem Zusammenhang ein aktueller Bericht aus ärztezeitung online:

Ärzte Zeitung, 28.11.2011
Zitat
Vitamin-D-Mangel kann tödlich sein
NEW YORK (hub). Ein Mangel an Vitamin D erhöht offenbar die Sterberate.

Wichtig für Vitamin D: Aufenthalte in der Sonne.
© miket / fotolia.com
Eine Studie in den USA hat ergeben, dass 70 Prozent der knapp 11.000 untersuchten Erwachsenen einen Vitamin-D-Mangel hatten.
Das Sterberisiko war in dieser Gruppe dreimal so hoch wie bei Personen ohne einen Mangel an dem Sonnenvitamin.
Wer wiederum Vitamin-D-Präparate einnahm, hatte ein 60 Prozent niedrigeres Sterberisiko als der Rest, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.
Vitamin-D-Einnahme nur bei einem Mangel
Allerdings sei eine Vitamin-D-Einahme nur bei einem Mangel angezeigt, so Studienautor Dr. James L. Vacek.
Der Kardiologe von der Uni in Kansas rät im Fall der Fälle Erwachsenen zur Einnahme von 1000 bis 2000 IU Vitamin D pro Tag

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Vitamin_D-Mangel


Bluebird

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krimi
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« Antworten #6 am: 05. Dezember 2011, 00:15:05 »

Siehe auch

http://www.onmeda.de/lexika/naehrstoffe/vitamine/vitamin_d-vitamin-d-mangel-2257-5.html

krimi
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