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Autor Thema: Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor  (Gelesen 60466 mal)

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Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor
« am: 25. September 2010, 18:49:24 »
Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor

Quelle: wikipedia.org

Als atypischer teratoider/rhabdoider Tumor, häufig auch als ATRT oder AT/RT abgekürzt, wird ein seltener Hirntumor aus der Gruppe der embryonalen Tumoren bezeichnet. Der äußerst bösartige Tumor wird nach der WHO-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems als Grad IV eingeteilt und tritt ganz überwiegend bei Kleinkindern auf.

Epidemiologie
Atypische teratoide/rhabdoide Tumoren machen etwa 2% aller Hirntumoren bei Kindern aus, wobei ganz überwiegend Kinder in den ersten Lebensjahren betroffen sind.[1] Bei Erwachsenen ist das Auftreten nur in Einzelfällen beschrieben.[2]

Sporadische Fälle, bei denen kein Zusammenhang mit einer erblichen Erkrankung erkennbar ist, überwiegen. Eine familiäre Häufung tritt beim sogenannten Rhabdoid-Prädispositions-Syndrom auf.[3]

Symptomatik
Atypische teratoide/rhabdoide Tumoren können in der hinteren Schädelgrube lokalisiert sein, treten aber auch im Bereich der Großhirnhemisphären auf. Die klinische Symptomatik ist abhängig von der Tumorlage und dem Alter des Kindes und wird in der Regel durch das rasche Tumorwachstum geprägt. Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind häufige, aber unspezifische Symptome.

Neuropathologie
Namensgebend und für die feingeweblichen (histologischen) Eigenschaften typisch sind relativ große Tumorzellen, die randständige, hervorstechende Kernkörperchen (Nukleolen) und Einschlüsse in ihrem Zellkörper besitzen, sogenannte rhabdoide Tumorzellen. Sie erinnern in ihrem Zellbild an einen bösartigen Weichteiltumor, das Rhabdomyosarkom. Mitotische Aktivität, Zelldichte und Kernpolymorphie sind erhöht. Tumornekrosen sind häufig. Der Tumor wächst unstrukturiert oder in papillären Strukturen, was die Abgrenzung gegenüber Plexuskarzinomen schwierig machen kann. Andererseits kommen neben Abschnitten mit rhaboiden Tumorzellen häufig auch kleinzellige Anteile vor, deren Histologie dem anderer embryonaler Tumoren wie dem Medulloblastom und dem sPNET ähneln.

Pathogenese
Genetische Veränderungen die das SMARCB1-Gen auf Chromosom 22q11.2 betreffen und zu einer verminderten Expression dessen Genprodukts, des INI1-Proteins, führen, sind so charakteristisch, dass sich der immunhistochemische Nachweis einer fehlenden INI1-Proteinexpression in der Mehrzahl der Fälle zur Abgrenzung gegenüber anderen Tumoren diagnostisch nutzen lässt.[4][5] ATRT wurden zwischenzeitlich aber auch in Zusammenhang mit genetischen Veränderungen von SMARCA4 (BRG1), einem Gen, das für eine weitere Unterheit des SWI/SNF Chromatin-Remodeling-Complex kodiert, beschrieben.[6]

Behandlung und Prognose
Eine vollständige operative Entfernung kann häufig nicht erreicht werden. Im Rahmen der weiteren Behandlung, die in der Regel im Rahmen klinischer Studien erfolgt, schließt sich deswegen eine adjuvante Chemotherapie und (im Rahmen eines individuellen Behandlungskonzepts in Abhängigkeit vom Alter des Kindes) möglicherweise auch eine Bestrahlung an.

Auch nach operativer Entfernung und initial gutem Ansprechen auf die Chemotherapie ist der weitere Verlauf häufig von einem erneutem Tumorwachstum geprägt. Zwei Jahre nach Diagnosestellung waren im Rahmen einer klinischen Studie trotz intensiver therapeutischer Bemühungen 83% der betroffenen Kleinkinder gestorben. Kinder mit einem Alter von über drei Jahren haben eine etwas bessere Prognose, was möglicherweise durch die (aufgrund der Nebenwirkungen erst in dieser Altersgruppe durchführbaren) Bestrahlung bedingt ist.[7]

Durch eine intensive und aggressive Kombinationsbehandlung konnte im Rahmen einer an amerikanischen Kliniken durchgeführten klinischen Studie eine Zweijahresüberlebensrate von 70% erreicht werden.[8]

Literatur
Rorke & Biegel: Atypical teratoid/rhabdoid tumour. In: Kleihues, Cavenee, eds. World Health Organization classification of tumors. Pathology and genetics of tumours of the nervous system. Lyon, IARC Press; 2000

Einzelnachweise
1.↑ Strother D:Atypical teratoid rhabdoid tumors of childhood: diagnosis, treatment and challenges. Expert Rev Anticancer Ther. 2005;5(5):907-15. PMID 16221059 (Übersichtsarbeit)
2.↑ Makuria et al.: Atypical teratoid rhabdoid tumor (AT/RT) in adults: review of four cases. J Neurooncol. 2008;88(3):321-30. PMID 18369529
3.↑ Sévenet et al.: Constitutional mutations of the hSNF5/INI1 gene predispose to a variety of cancers. Am J Hum Genet. 1999;65(5):1342-8. PMID 10521299
4.↑ Judkins et al.:INI1 protein expression distinguishes atypical teratoid/rhabdoid tumor from choroid plexus carcinoma. J Neuropathol Exp Neurol. 2005;64(5):391-7.PMID 15892296
5.↑ Haberler et al.:Immunohistochemical analysis of INI1 protein in malignant pediatric CNS tumors: Lack of INI1 in atypical teratoid/rhabdoid tumors and in a fraction of primitive neuroectodermal tumors without rhabdoid phenotype. Am J Surg Pathol. 2006;30(11):1462-8. PMID 17063089
6.↑ Schneppenheim R et al.: Germline Nonsense Mutation and Somatic Inactivation of SMARCA4/BRG1 in a Family with Rhabdoid Tumor Predisposition Syndrome. Am J Hum Genet. 2010 Feb 3. [Epub ahead of print] PMID 20137775
7.↑ Tekautz et al.: Atypical teratoid/rhabdoid tumors (ATRT): improved survival in children 3 years of age and older with radiation therapy and high-dose alkylator-based chemotherapy. J Clin Oncol. 2005;23(7):1491-9. PMID 15735125
8.↑ Chi et al.: Intensive Multimodality Treatment for Children With Newly Diagnosed CNS Atypical Teratoid Rhabdoid Tumor. J Clin Oncol. 2009;27(3):385-9. PMID 19064966


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Rhabdoide Tumoren im Kindesalter
« Antwort #1 am: 25. September 2010, 19:02:53 »
Rhabdoide Tumoren im Kindesalter
Einheitliches Konzept für die Behandlung von Tumoren des Gehirns, der Nieren und des Weichgewebes

Quelle: kinderkrebsstiftung.de

Zitat
Rhabdoide Tumoren sind seltene, hoch aggressive und häufig ungünstig verlaufende Tumorerkrankungen. Auf Grund der Seltenheit dieser Tumoren gibt es in der medizinischen Fachliteratur wenig verlässliche Daten hinsichtlich Häufigkeit, Ursachen und erfolversprechender einheitlicher Behandlungsansätze.  Die meisten veröffentlichten Untersuchungen zu diesen Tumoren bestehen aus kleinen Fallserien oder aus einer Zusammenfassung mehrerer Fallberichte. Vereinheitlichte Behandlungskonzepte befinden sich in verschiedenen Ländern sowohl in Europaals auch in USA in der Planung. Eine von der deutschen GPOH unterstützte Behandlungsstudie für diese Tumoren, unabhängig von ihrer Lokalisation, gab es bislang nicht. Die Therapieoptimierungsstudie RHABDOID 2007 ist die erste Behandlungsempfehlung der GPOH für alle rhabdoiden Tumoren.

Hier weiterlesen: kinderkrebsstiftung.de

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Atypical Teratoid/Rhabdoid Tumor of the Brain
« Antwort #2 am: 26. September 2010, 20:18:51 »
Atypical Teratoid/Rhabdoid Tumor of the Brain

Englisch LINK 1: Cytopathologic Characteristics and Differential Diagnosis

Englisch LINK 2: Cytopathologic Characteristics and Differential Diagnosis

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Atypical teratoid rhabdoid tumor
« Antwort #3 am: 27. September 2010, 13:29:18 »
Quelle (Englisch): wikipedia.org
 
Zitat
Atypical teratoid rhabdoid tumor (AT/RT) is a rare tumor usually diagnosed in childhood. Although usually a brain tumor, AT/RT can occur anywhere in the central nervous system (CNS) including the spinal cord. About 60% will be in the posterior cranial fossa (particularly the cerebellum). One review estimated 52% posterior fossa (PF), 39% sPNET (supratentorial primitive neuroectodermal tumors), 5% pineal, 2% spinal, and 2% multi-focal.[1]

In the United States, three children per 1,000,000 or around 30 new AT/RT cases are diagnosed each year. AT/RT represents around 3% of pediatric cancers of the central nervous system (CNS).[2] Around 17% of all pediatric cancers involve the CNS; it is the most common childhood solid tumor. The survival rate for CNS tumors is around 60%; with AT/RT it is around 10%. Pediatric brain cancer is the second leading cause of childhood death, just after leukemia. Recent trends suggest that the rate of overall CNS tumor diagnosis is increasing by about 2.7% per year. As diagnostic techniques using genetic markers improve and are used more often, the proportion of AT/RT diagnoses is expected to increase.

Because it is highly malignant, AT/RT has a high mortality rate. A survey of 36 AT/RT patients at St. Jude Children's Research Hospital from 1984 to 2003 showed that the two-year event-free survival (EFS) for children under three was 11%, the overall survival (OS) rate was 17%. For children aged 3 years or older the EFS was 78% and the OS 89%.[3] Because most patients with AT/RT are less than three years old (71% in St Jude Study), the overall prognosis for AT/RT is very poor.

Current research is focusing on using chemotherapy protocols that are effective against rhabdomyosarcoma in combination with surgery and radiation therapy.

Google Übersetzung:
Zitat
Atypische teratoiden rhabdoiden Tumor (AT / RT) ist ein seltener Tumor meist im Kindesalter diagnostiziert. Obwohl in der Regel an einem Gehirntumor, AT / RT kann überall auftreten, in das zentrale Nervensystem (ZNS) einschließlich des Rückenmarks. Etwa 60% wird in der hinteren Schädelgrube (insbesondere das Kleinhirn) ist. Ein Beitrag schätzungsweise 52% der hinteren Schädelgrube (PF), 39% sPNET (supratentoriellen primitiven neuroektodermalen Tumoren), 5% Zirbeldrüse, 2% Wirbelsäule und 2% multifokal [1].

In den Vereinigten Staaten, drei Kinder pro 1.000.000 oder ca. 30 neue AT / RT Fälle sind jedes Jahr diagnostiziert. AT / RT entspricht rund 3% der pädiatrischen Krebserkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) [2] Rund 17% aller kindlichen Krebserkrankungen des ZNS betreffen;. Es ist die häufigste solide Tumor Kindheit. Die Überlebensrate für. ZNS-Tumoren liegt bei 60%; mit AT / RT es rund 10% liegt. Pädiatrische Hirntumoren ist die zweithäufigste Ursache für Tod Kindheit, kurz nach Leukämie. Aktuelle Trends deuten darauf hin, dass die Rate der gesamten ZNS Tumordiagnostik wird von etwa 2,7% pro Jahr zunimmt. Als diagnostische Techniken mit genetischen Markern und zu verbessern sind häufiger verwendet der Anteil der AT / RT Diagnosen wird voraussichtlich weiter steigen.

Weil es sehr bösartig ist, AT / RT hat eine hohe Sterblichkeit. Eine Umfrage von 36 AT / RT Patienten am St. Jude Children's Research Hospital von 1984 bis 2003 zeigten, dass die Zwei-Jahres-Ereignis-freies Überleben (EFS) für Kinder unter drei 11%, das Gesamtüberleben (OS) betrug 17% . Für Kinder ab 3 Jahren oder älter die EFS betrug 78% und das OS 89% [3]. Da die meisten Patienten mit AT / RT sind weniger als drei Jahre alt (71% in St Jude Study), die allgemeine Prognose für AT / RT ist sehr schlecht.

Die aktuelle Forschung beruht auf der Verwendung Chemotherapieprotokolle, die wirksam gegen Rhabdomyosarkom in Kombination mit Chirurgie und Strahlentherapie Fokussierung.

Hier weiterlesen (Englisch): wikipedia.org
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Re:Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor - Prognose
« Antwort #4 am: 27. September 2010, 16:38:49 »
Prognose

Quelle (Englisch): wikipedia.org

Zitat
The prognosis for AT/RT has been very poor, although there are some indications that an IRSIII-based therapy can produce long-term survival (60 to 72 months). Two-year survival is less than 20%, average survival postoperatively is 11 months, and doctors often recommend palliative care, especially with younger children because of the poor outcomes.[citation needed] Recently a protocol utilized by a multicenter trial reported in the Journal of Clinical Oncology resulted in a 70% survival rate at 2–3 years, with most relapses occurring within months, leading to hope that there is a point beyond which patients can be considered cured.[33]

Patients with metastasis (disseminated tumor), larger tumors, tumors that could not be fully removed, or tumor recurrence, and who were younger than 36 months had the worst outcomes (i.e., shorter survival times).[citation needed]

A retrospective survey from 36 AT/RT St. Jude Children's Hospital patients from 1984 to 2003 showed that the Two-year event-free survival (EFS) for children under three was 11%, the overall survival (OS) rate was 17%. For children aged 3 years or older the EFS was 78% and the OS 89%.[3] A retrospective register at the Cleveland Children's hospital on 42 AT/RT patients found median survival time is 16.25 months and a survival rate around 33%.[citation needed] One-quarter of these cases did not show the mutation in the INI1/hSNF5 gene

Google Übersetzung
Zitat
Die Prognose für AT / RT ist sehr schlecht, obwohl es einige Anhaltspunkte, dass ein IRSIII-basierte Therapie langfristige Überleben (60 bis 72 Monate) produzieren können, sind. Zwei-Jahres-Überlebensrate beträgt weniger als 20%, mittlere Überlebenszeit nach der Operation beträgt 11 Monate, und die Ärzte empfehlen oft Palliativversorgung, vor allem mit jüngeren Kindern wegen der schlechten Ergebnisse. Vor kurzem wurde ein Protokoll, das von einer multizentrischen Studie genutzt berichtet im Journal of Clinical Oncology führte zu einer 70% Überlebensrate nach 2-3 Jahren, wobei die meisten Rückfälle innerhalb von Monaten, was zu hoffen, dass es einen Punkt, an dem Patienten als geheilt werden können [33].

Patienten mit Metastasierung (disseminierte Tumorzellen), größere Tumoren, Tumoren, die nicht vollständig entfernt werden konnte, oder Wiederauftreten des Tumors, und wer waren jünger als 36 Monate waren die schlimmsten Folgen (dh kürzere Überlebenszeiten). [Bearbeiten]

Eine retrospektive Untersuchung von 36 AT / RT St. Jude Children's Hospital Patienten von 1984 bis 2003 zeigten, dass die Zwei-Jahres-Ereignis-freies Überleben (EFS) für Kinder unter drei 11%, das Gesamtüberleben (OS)-Rate 17%. Für Kinder ab 3 Jahren oder älter die EFS betrug 78% und das OS 89% [3]. Eine retrospektive Register an der Cleveland Kinderkrankenhaus auf 42 AT / RT Patienten gefunden mediane Überlebenszeit ist 16,25 Monate und eine Überlebensrate um 33%. [Bearbeiten] Ein Viertel dieser Fälle zeigte nicht die Mutation im Gen INI1/hSNF5.

Hier weiterlesen (Englisch): wikipedia.org
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Re:Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor
« Antwort #5 am: 12. Juli 2011, 11:29:52 »
Ein Kind mit einem ATRT (so habe ich es jedenfalls verstanden) wurde in einem Film in der ARD am 11.7.11 gezeigt

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7664986

Diese Kind wurde in Heidelberg von einem Prof. Witt behandelt. Der Tumor kam aus dem Spinalkanal, an der Medulla oblongata vorbei Richtung Hirnstamm (man sah für ein paar Sekunden MRT-Bilder), zuerst erfolgte die Operation / Entfernung eines Wirbeldorns, der auf den Tumor und diesen dann auf das Atemzentrum drückte, dann Chemotherapie, zum Schluß Protonentherapie.



Kommentar:

Der kleine Patient war vielleicht anderthalb Jahre alt, konnte gerade laufen. Das Beispiel zeigt meines Erachtens die Ambivalenz der modernen Medizin (Fluch und Segen), in der Haut der Eltern, die das entscheiden mußten, hätte ich nicht stecken wollen.

Dum spiro, spero = So lange ich atme, hoffe ich. (Cicero, ad Atticum 9,11)

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