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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Impfungen  (Gelesen 482 mal)
Lucie
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« am: 11. August 2010, 09:00:20 »

Hallo!

Da der Herbst schon fast vor der Tür steht, mache ich mir Gedanken um Impfungen. Gibt es da etwas zu beachten? Bin ja gerade mitten in der Chemo, kann man trotzdem eine Grippe-Impfung machen? Bisher habe ich mich immer nur gegen die normale Grippe impfen lassen, der Impfstoff gegen die Schweinegrippe war mir noch zu neu, deshalb habe ich drauf verzichtet. Macht es in Zukunft Sinn, sich auch dagegen impfen zu lassen? Wie macht ihr das?

Gruß
Lucie
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Bea
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« Antworten #1 am: 11. August 2010, 10:00:57 »

Hallo Lucie,

gerade das Thema Impfung ist oft umstritten.

Da du dich in der Chemo befindest gehe ich nun einfach mal davon aus, dass deine Blutwerte engmaschig kontrolliert werden und du diese auch mit deinem Arzt besprichst. Sprich ihn doch bei dieser Gelegenheit einfach auf die Impfungen an und frage ihn alles was du wissen möchtest.

Ich habe mich damals vor der Chemo gegen Lungenentzündung impfen lassen. Vielleicht auch eher etwas, was zu meiner Beruhigung war - ich weiß es nicht.
Gegen die Schweinegrippe - auch dieses Thema wurde hier schon diskutiert, schau einfach mal nach - würde ich mich generell nicht impfen lassen. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung. Ebenso würde ich mich innerhalb der Chemo nicht impfen lassen wollen. Aber auch hier: meine Meinung, nicht die eines Mediziners  Zwinkernd

LG,
Bea
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fips2
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« Antworten #2 am: 11. August 2010, 10:07:59 »

In der Regel wird VOR einer Chemo der Impfstatus kontrolliert, oder sollte kontrolliert und bei Bedaf aufgefrischt werden.
Es kommt dabei natürlich auf die zeitliche Priorität an. Manchmal bleibt aber leider keine Zeit dazu. Das entscheidet  dann aber jeweils aber der Onkologe von Fall zu Fall.

Auf jeden Fall sollte man bei allen Chemos und der einhergehenden Immunschwäche, bei infektähnlichen Symptomen( Fieber Husten Darmprobleme) sofort den Arzt konsultieren, da hier manchmal schnelles Eingreifen erforderlich ist.
Lieber drei mal unnötig nachgefragt als ein mal zu wenig.
Gruß Fips2
« Letzte Änderung: 11. August 2010, 10:10:00 von fips2 » Gespeichert

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Lucie
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« Antworten #3 am: 11. August 2010, 10:11:22 »

Hallo!

Ich dachte auch immer, dass ich mich gegen Schweinegrippe nicht impfen lassen würde. Dieses Jahr sieht das anders aus - sollte es für mich sicherer sein, würde ich drüber nachdenken.

Vor der Chemo wurde sowas nicht überprüft. Jedenfalls nicht wissentlich. Man hat mir reichlich Blut abgenommen, dass es dabei auch ums Impfen gehen könnte, wurde aber nicht erwähnt. Werde am Montag, wenn ich Termin beim Hausarzt habe zum Blutabnehmen, danach fragen.

Danke euch für eure Tipps.
Gruß
Lucie
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fips2
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« Antworten #4 am: 11. August 2010, 10:17:26 »

Wenn GROSSES Blutbild gemacht wurde, wovon deinen Schilderungen nach auszugehen ist, wurde das sicher mitkontrolliert.
Bei manchen Chemos mit TNFalpha-Blocker-Medikamenten die meist zur Rheuma und MS-Behandlung eingesetzt werden, wird auch noch Tuberkulosetest gemacht.

Fips2
« Letzte Änderung: 11. August 2010, 10:20:19 von fips2 » Gespeichert

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Bluebird
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« Antworten #5 am: 11. August 2010, 10:17:35 »


Hallo,

die Weltgesundheitsorganisation hat den Pandemie-Status der Schweinegrippe aufgehoben.
Das bedeutet, sie hat(te) längst nicht die Tragweite, die ihr vorausgesagt wurde.

Ich werde mich nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen.

LG
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fips2
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« Antworten #6 am: 11. August 2010, 10:35:41 »

Hallo,

die Weltgesundheitsorganisation hat den Pandemie-Status der Schweinegrippe aufgehoben.
Das bedeutet, sie hat(te) längst nicht die Tragweite, die ihr vorausgesagt wurde.

Ich werde mich nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen.

LG
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O Ton unsres Hausarztes.
"Bei der Vogelgrippe hat keiner Feden bekommen und bei der Schweinegrippe hat keiner zu grunzen begonnen. Lächelnd Alles Geldmacherei der Chemiekonzerne und Panikmache um nicht auf den Impfdosen sitzen zu bleiben. Das Risiko der Nebenwirkungen steht, seiner Ansicht nach, in keinem Verhältnis zum Nutzen. Normale Grippeschutzimpfung bei Risikopatienten aber unbedingt ja."

Wir blieben so weit in Absprache, dass wir bei trotzdem Auftretenden Grippesymptomen nicht zu lange warten, wie das der deutsche Michel gern macht, sondern gleich bei Ihm vorbeischauen.
Ich denke, war ein guter Kompromiss.
Es hat auch wunderbar so geklappt.

Fips2
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Toni
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« Antworten #7 am: 11. August 2010, 11:21:57 »

Hallo Ihr Lieben!
Ich habe mich nach der Bestrahlung erst gegen die aktuelle Grippe und vier Wochen später gegen die "Neue" also Schweinegrippe impfen lassen.Ich habe keinerlei Nebenwirkung gehabt, bis auf einer leichten Rötung am Oberarm für einen Tag. Mein Hausarzt und der Strahlentherapeut hatten dringend dazu geraten, zumal ich viel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fahre.
Aber Statistiken sind eh für die Katz...Die WHO kann von mir aus den Status der Pandemie aufheben lassen. Die 250 Todesfälle in Deutschland letztes Jahr betrafen, mit zwei Ausnahmen, Alte und Kranke, wie man zu sagen pflegt...zu dieser Gruppe gehöre ich auch...
Ich weiß, dass Deutschland ein Impf-Muffel-Land ist, und jede öffentlich geführte Diskussion eigentlich umsonst ist. Ich hatte mich beruflich mit den Konsequenzen der Impfmuffelei zu beschäftigen; das hat mir voll und ganz gereicht.
Auch hier gilt: Jeder entscheidet für sich.
Viele Grüße
Toni
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Bluebird
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« Antworten #8 am: 11. August 2010, 11:34:52 »


Zitat
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkündete ein Ende der Aktivität der Schweinegrippe. Allerdings warnten die Experten vor unüblichen Infektionsmustern und Mutationen. In Deutschland diskutieren die Länder noch immer, wer für die übrig gebliebenen Impfdosen haftet.

http://www.cecu.de/gesundheit-nachrichten+M5a20db45450.html



Zitat

Schweinegrippe in Deutschland - ein Überblick
BERLIN (dpa). In Deutschland gab es vom Herbst 2009 bis August 2010 über 226 000 gemeldete Schweinegrippe-Fälle. 258 der Patienten starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Die meisten Fälle gab es im Herbst und Winter 2009. Die wahre Zahl der Infektionen schätzen Experten um ein Vielfaches höher.


Die Impfquote in Deutschland lag bei nur etwa 8 Prozent. In Berlin ließen sich zum Beispiel nur 4,4 Prozent impfen. In Sachsen-Anhalt mit vergleichsweise hoher Impfbereitschaft waren es 11,1 Prozent. Es liegen noch nicht alle Impfdaten aus Deutschland vor.
Die neue saisonale Grippeimpfung im Herbst umfasst auch eine Komponente gegen die Schweinegrippe. Eine Extra-Impfung gegen Schweinegrippe ist deshalb nicht mehr nötig. Auch wer sich gegen Schweinegrippe impfen ließ, sollte sich laut RKI die neue Schutzimpfung geben lassen. Denn in diesem Winter werden wahrscheinlich mehrere Grippeviren zirkulieren.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/article/614765/schweinegrippe-deutschland-ueberblick.html


Ohne weiteren Kommentar meinerseits.

Bluebird


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