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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Panische Angst vor erneuten Ausfällen  (Gelesen 407 mal)
colosch
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Beiträge: 1


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« am: 05. Juli 2010, 11:36:08 »

hallo
ich bin im mai 2010 op worden und zwar schon das dritte mal und meine ängste werden immer größer,ich bin einer der alles mit mir selbst ausmachen will und alles in mir rein "frisst"...aber im grunde genommen geht es mir innerlich garnicht so gut..hab heut schon wieder angst vor dem november ,wo ich wieder zur kontrolle muß....hab schon mein linkes augenlicht verloren durch den tumor,wo ich auch viele einschränkungen habe.und die größte angst ist auch noch mein rechtes augenlicht zu verlieren,das macht mkich mit der zeit schon irre.ich weiß auch nicht wo man sich hin wenden kann,um ruhiger zu werden..schlafe nicht ,bin nur noch nervös und mein blutdruck ist deshalb oft an der grenze...
« Letzte Änderung: 05. Juli 2010, 19:22:59 von Bluebird » Gespeichert
probastel
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Beiträge: 917


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« Antworten #1 am: 05. Juli 2010, 12:58:48 »

Willkommen im Forum Colosch,

es ist schön, dass Du den Weg zu uns ins Forum gefunden hast. Wenngleich der Grund wie immer leider kein positiver ist. Wir alle hier sind entweder selbst betroffen oder aber haben Angehörige, die betroffen sind.

Wir kennen Deine Ängste und Befürchtungen und haben sie alles schon mal mehr oder weniger stark durchlitten. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut tut über den Tumor, die OP(s) und die Ängste zu reden die einen beschäftigen.

Möchtest Du uns nicht schreiben wie es Dir bis dato ergangen ist und was Du erleben musstest? Eventuell hat hier doch ein Forumsmitglied einen Rat für Dich, der Dir weiterhilft.

Beste Grüße

Probaste
« Letzte Änderung: 05. Juli 2010, 19:23:12 von Bluebird » Gespeichert

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

Antoine de Saint-Exupéry
Jens B
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Beiträge: 1236


Wer nicht kämpft, hat schon verloren!


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« Antworten #2 am: 05. Juli 2010, 16:55:03 »

Hallo Colosch,

auch ein herzliches Willkommen von mir!

Probastel hat recht, es wäre hilfreich, wenn du mehr berichten könntest.
Aber es ist schon der erste Schritt, dass du hier schreibst!
Auch mir half & hilft es enorm, dass ich mich hier mitteilen kann.
Das Forum ist für einen da, nimmt sich seiner Sorgen, Ängste & Probleme an & beantwortet alle Fragen, soweit dies möglich ist. Hier findest du immer Gehör!
Wie schon gesagt, es ist gut & richtig, dass du hier von deinen Problemen schreibst! Sei gewiss, wenn auch nicht Probastel oder ich dir "helfen" können, so kann es bestimmt jemand anderes im Forum! Warte nur ab!

Aber ich würde dir trotzdem noch empfehlen, professionelle Hilfe [z.B. Psychiater), der sich deinen (Verständlichen!) Ängsten annimmt anvertrauen und da Rat & Hilfe suchen!
Außerdem hilft es den meisten, wenn sie ihre Sorgen in einer Selbsthilfegruppe besprechen können. Dies tue ich übrigens auch seit kurzem & kann so etwas nur empfehlen! Nach dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid.  Zwinkernd
Man fühlt sich nicht mit seinen Nöten allein, findet Zuhörer, bekommt Anregungen & Tipps und ein Erfahrungsaustausch wird möglich. Außerdem ist es sehr (!) gut, wenn man "sich öffnet"!

Wäre schön, wenn du dich hier wieder meldest! Alles Gute und toi, toi, toi.

LG Jens B

PS: Du bist nicht allein, Kopf hoch!


« Letzte Änderung: 05. Juli 2010, 19:23:28 von Bluebird » Gespeichert

Klug zu reden ist schwer; klug zu schweigen noch mehr!
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Bluebird
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Beiträge: 3985



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« Antworten #3 am: 05. Juli 2010, 19:35:26 »

Hallo Colosch,

Du hast einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gewählt, als Du Dich hier angemeldet hast. Deine Angst ist panisch, schreibst Du. Du hattest bereits 3 Operationen wegen eines Meningeoms  - oder bist Du von mehreren der Tumore betroffen?
Du kennst uns nicht und bist vielleicht deshalb sehr sparsam mit Deinen Informationen. Ich kann das verstehen, wäre aber sehr nett, wenn Du ein wenig mehr von Dir preisgeben könntest.
Wo wurdest Du operiert? Hast Du bereits mehrere fachärztliche Meinungen eingeholt?
Ist trotz der kritischen Lokalisation evtl. eine Bestrahlung in Erwägung gezogen worden?

Gibt es in Deinem Umfeld Menschen, die Dich unterstützen und mit denen Du über Deine Furcht reden kannst? Ansonsten würde ich Dir empfehlen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die wird Dir die Krankenkasse ganz sicher bewilligen.
Ich bin selbst Meningeombetroffene und hatte anfänglich ebenfalls extreme Ängste - sogar vor der MRT-Röhre.  Mir haben die Gespräche zumindest in dieser Hinsicht sehr geholfen.
Du solltest das wirklich in Angriff nehmen.

LG
Bluebird
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Nicht ohne meinen Schutzengel

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