Hallo Marga,
vielleicht ist es möglich, die Untersuchung grundsätzlich ohne Kontrastmittel durchzuführen.
Die MRT-KM sind auf Gadolinium-Basis aufgebaut. Nur ein geringer Prozentsatz der Patienten, die sich der Untersuchung unterziehen, reagieren allergisch. Allerdings ist es durchaus möglich, dass sich die Form der allergischen Reaktion von Mal zu Mal verstärkt, weil sich die Abwehr langsam aufbaut. Das kann fatale Folgen haben bis zum anaphylaktischen Schock. Es ist jedoch möglich, Prophylaxe zu betreiben, wenn eine KM-Gabe unumgänglich ist.
Das ist eine Möglichkeit:
Prophylaxe bei Patienten mit bekannter Kontrastmittelallergie
Dem Patienten müssen entweder 32mg Methylprednisolon (Urbason) oder 40mg Prednisolon oral verabreicht werden.
1. 6-18 Stunden vor der intravenösen Kontrastmittelgabe
2. 2 Stunden vor der intravenösen Kontrastmittelgabe
Außerdem verabreicht der Radiologe unmittelbar vor der intravenösen Kontrastmittelgabe 2 Ampullen Tavegil, 2 Ampullen Ranitidin und 250mg Solu-Decortin.
Ich selbst reagierte ab der 1. Kontrolluntersuchung sehr allergisch mit Schwindel, Atemnot, Taubheitsgefühl und Übelkeit, so dass ich seither kein Kontrastmittel während der MRT verabreicht bekomme.
Das Mittel selbst baut sich über die Nieren ab, weshalb zur reichlichen Flüssigkeitsaufnahme geraten wird.
Ob die MRT-KM schädlich sind, darüber herrschen zumindest im Forum unterschiedliche Meinungen.
http://www.hirntumor.de/forum/index.php?board=12;action=display;threadid=2721;start=msg18371LG
Bluebird