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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Stereotaktische Probeentnahme  (Gelesen 3944 mal)
Zeppelin
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« am: 07. Februar 2010, 18:01:39 »

Muß morgen nach Freiburg zum GesprĂ€ch ĂŒber eine Probeentnahme am Gehirn ist das schmerzhaft so ein Eingriff ?




« Letzte Änderung: 07. Februar 2010, 19:05:16 von Bluebird » Gespeichert
Bluebird
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« Antworten #1 am: 07. Februar 2010, 19:05:49 »



Hallo,

Du meinst sicher eine stereotaktische Biopsie. Diese erfolgt unter LokalanÀsthesie, also BetÀubung.
Sprich mit den Ärzten und Assistenten ĂŒber Deine BefĂŒrchtungen und frage dort direkt bitte noch einmal.
Aus eigener Erfahrung kann ich leider nicht berichten.
Ich habe hier einen interessanten Link fĂŒr Dich herausgesucht.

http://www.springerlink.com/content/1017821306044620/

FĂŒr Morgen wĂŒnsche ich Dir alles Gute. Vielleicht möchtest Du Dich nach der Untersuchung wieder hier melden und ein wenig mehr ĂŒber Dich und Deine Erkrankung erzĂ€hlen?
Hier findest Du immer Ansprechpartner und offene Ohren.

LG
Bluebird
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Nicht ohne meinen Schutzengel

Tipps fĂŒr das Beantworten von BeitrĂ€gen
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,5670.0.html
Osterhase
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« Antworten #2 am: 07. Februar 2010, 19:59:33 »

hallo,

ich hab so eine Biopsie gemacht, aber bei mir wurde es unter Vollnakose gemacht, weil ich so ein rießen Schießer bin.

Also im grunde ist es echt kein problem, im nachhinein, du hast ein Pflaster auf dem Kopf (so war es bei mir) und darfst eine Woche keine Haare waschen. Dan bekommst du die Ergebnisse von deinem Arzt in einem persönlichen GesprÀch, und die FÀden werden gezogen. und nach ein paar Wochen geht die Behandlung los.

Also mach dir kein Kopf drum, es wird alles gut, vertrau den Ärzten ich habe es auch gemacht. Im krankenhaus in Großhadern und bereue es nicht.

also viel glĂŒck fĂŒr morgen.
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Man kann es nicht verstehen wenn man es nicht selber erlebt hat.
Jens B
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Wer nicht kÀmpft, hat schon verloren!


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« Antworten #3 am: 07. Februar 2010, 21:01:40 »

Hallo Zeppelin!

Unsere liebe Bluebird hat dir ja schon einen aufschlussreichen Link genannt!
Sie hat recht, frage die Ärzte, was dich da erwartet und auf dich hinzukommt. Frage lieber zu viel und zweimal, als was zu vergessen!
Damit du vor lauter Aufregung manche Frage nicht vergisst, schreibe sie dir ruhig auf! Hier im Forum findest du ĂŒbrigens einen sehr praktischen Fragekatalog. („Spickzettel“) FĂŒr Fragen an den Arzt vor & nach einer Operation. (Benutze die Suchfunktion!) Die Fragen kannst du dir  ausdrucken.
VerstÀndlich, dass du neugierig & bestimmt aufgeregt bist!
Doch Bluebird hat recht, dass diese Art Untersuchung (Biopsie = Gewebeentnahme) schmerzfrei ist. Du bekommst da zwar keine Vollnarkose, sondern nur eine LokalanĂ€sthesie. (örtliche BetĂ€ubung) Doch dies ist völlig schmerzfrei fĂŒr dich und du bekommst nicht viel mit von dem Eingriff!
Übrigens, so unvorstellbar es auch ist, das Gehirn hat kein Schmerzempfinden! Es werden sogar grĂ¶ĂŸere Operation am offenen Gehirn, beim vollen Bewusstsein des Patienten (!) durchgefĂŒhrt, sogenannte Wach OP's.  Schau mal hier im Forum, da gab es auch einige BeitrĂ€ge dazu!
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,3081.msg21793.html#msg21793

Auch ich möchte dir folgenden Link zur Biopsie schicken:

http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/hirnbiopsie/

Auf dieser Seite findest du folgenden Wortlaut zum Thema Hirnbiopsie:
"Entnahme einer Gehirngewebeprobe: Nach Anlage eines Bohrlochs durch den knöchernen SchĂ€del wird mit Hilfe einer Nadel eine Gewebeprobe des Gehirns entnommen und anschließend auf krankhafte VerĂ€nderungen untersucht."

Ich wĂŒnsche dir viel Kraft und eine gute, verstĂ€ndlich ErklĂ€rung fĂŒr morgen!
Vielleicht magst du dich hinterher melden? WÀre schön!

Alles Gute & toi, toi, toi!
LG Jens B
« Letzte Änderung: 07. Februar 2010, 22:11:11 von fips2 » Gespeichert

Klug zu reden ist schwer; klug zu schweigen noch mehr!
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matumaini
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TĂ€gliche Strahlentherapie 1.07.-26.07.2010


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« Antworten #4 am: 16. Juni 2010, 12:05:22 »

Muß morgen nach Freiburg zum GesprĂ€ch ĂŒber eine Probeentnahme am Gehirn ist das schmerzhaft so ein Eingriff ?





Hallo Zeppelin

Ich Denke mal Du wirst hier schon lange nicht mehr mitlesen, eigentlich schade dass jemand hier reinschaut in der Hoffnung Infos und RatschlÀge von Betroffenen zu finden und dann selbst nicht bereit ist seine Erfahrungen zu schildern.
FĂŒr diejenigen welche noch hier hereinschauen werden kann ich meine Erfahrungen mit der stereotaktischen Biopsie erzĂ€hlen.
Das einzig "schmerzhafte" waren die vier Einstiche  der Örtlichen BetĂ€ubung fĂŒr die Schrauben des Ringes.
Selbst das Bohren des Lochs in der SchÀdeldecke ist harmlos, Mund aufmachen sonst klappern die ZÀhne. Von der Biopsie merkte ich gar nichts, auf meine Frage ob er schon bei der Probename ist bekam ich zur Antwort: "Ich bin gleich fertig"

Bereits am nÀchsten Tag bin ich wieder im Park der Uni-Klinik Freiburg herumspaziert, genauso wie es mir der Arzt Tags zuvor versprochen hat

Last Euch nicht zu sehr von dem AufklÀrungsgesprÀch abschrecken, die Risiken und Nebenwirkungen werden schon sehr heftig betont.

Auch ich habe in der Nacht zuvor Gedacht morgen ist es aus, zumal meine ganze bis dato verstorbene Verwanden mich in den TrÀumen besuchte.

Ich hoffe ich kann den Lesern die vielleicht noch folgen werden weiterhelfen, und appelliere an alle welche nach Infos suchen, auch selbst die eigene Erfahrungen und Infos hierzulassen fĂŒr die andere Suchende.

Allzeit gute Befunde und
 Liebe grĂŒĂŸe an alle

Gerhard


« Letzte Änderung: 16. Juni 2010, 12:09:30 von matumaini » Gespeichert

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.

Alexis Carrel
(28.06.1873 - 05.11.1944)
Osterhase
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« Antworten #5 am: 26. August 2010, 23:05:53 »

hallo,

nun wollte ich mich auch noch mal bei diesem Thema zu Wort melden.Ich habe auch diese Art von Biopsie machen lassen.
Ich muss vorab sagen, ich habe es in der Uni Klink MĂŒnchen machen lassen und bin begeistert gewesen.
Gernerell wollte ich noch sagen, dass man diese Biopsie  auch mit Vollnarkose machen kann, wenn man zu sehr Angst hat. Das war bei mir der Fall.

Dass man nach der Biopsie nichts merkt, kann ich auch aus eigenen Erfahrungen bestÀtigen, vlt das einzige, was etwas schmerzhaft war, war das Entfernen der FÀden, aber das ist ja normal.

Wie waren jetzt deine Erfahrungen, nach der Biopsie??Warst du zufrieden??

Dass man davor Angst hat.  ist verstĂ€ndlich. Ich habe mir in der Nacht davor gesagt/gedacht und nieder- geschrieben, ich hatte bis jetzt schöne 19 jahre und kann, egal was passiert. sagen, ich bin stolz auf mein Leben.Wie gesagt, die Ängste kommen nur durch die VorgesprĂ€che, also lasst euch keine Angst einjagen.

Wie waren eure Erfahrungen??

lg
« Letzte Änderung: 27. August 2010, 00:00:29 von Bluebird » Gespeichert

Man kann es nicht verstehen wenn man es nicht selber erlebt hat.
guenni64
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« Antworten #6 am: 05. Mai 2012, 10:01:56 »

Auch ich habe im Juli 2008 in Grosshadern eine Biopsie durchfĂŒhren lassen, allerdings bei vollem Bewusstsein.
Schmerzen versuchten nur die Nadeln der ortlichen BetÀubung am Hinterkopf und an der Stirn, nach der Entfernung des Ringes schwollen die Befestigungspunkte zu richtigen Höcker an.
Die Schmerzen und die Höcker vergingen jedoch wieder schnell.
Der Vorteil die Biopsie bei vollem Bewusstsein durchzufĂŒhren ist dass bei einer eventuellen Blutung der Patient dem Arzt sofort Bescheid geben kann der dann ev.eine Notoperation durchfĂŒhrt.
Klar hört man die Bohrmaschine und wÀhrend der Entnahme bewegte sich meine Kniescheibe.
Das hört sich schlimm an ist es aber nicht. Ich denke unterm Strich ist das die risikolosere Variante..

l.g.

GĂŒnther

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