HirnTumor-Forum

Autor Thema: Wieder zum MRT  (Gelesen 750434 mal)

Offline TinaF

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2190 am: 01. Oktober 2019, 07:38:03 »
Hallo KaSy,

herrje, das ist ja eine lange Wartezeit! Hoffentlich bekommst du sie gut rum, ohne dir zu viele Gedanken zu machen.

Das Thema Kontrastmittel hat mich auch immer wieder mal beschäftigt. Mein letztes MRT war im Dezember 2017, das war in Ordnung und weder NC noch Neurologe halten weitere MRT für nötig. Ich denke aber, dass ich mich eher für ein MRT mit Kontrastmittel entscheiden würde, einfach damit es bestmöglich ausgewertet werden kann. Bei einer Allergie sieht es natürlich anders aus. Und wenn man z.B. alle drei Monate in die Röhre einfahren muss, dann sieht es natürlich auch anders aus. Dann hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera und muss abwägen, welches Risiko man eher eingeht: Evtl. bei den Aufnahmen was zu übersehen oder Gefahr zu laufen, dass sich das KM doch irgendwann auf den Körper auswirkt. 

Mein Zahnarzt war lieb, wir stehen uns sehr "nah" ::), allein im September war ich schon viermal bei ihm. Insgesamt war das mein fünfter Termin bei ihm dieses Jahr, zuvor war ich von Februar bis April zehnmal bei meinem alten Zahnarzt, bis ich dann dachte, es wird Zeit für einen neuen. Wenn alles planmäßig verläuft, muss ich jetzt nur noch dreimal hin, allerdings verlief bisher nichts planmäßig...

Ich drücke weiterhin die Daumen für einen stabilen Befund.

TinaF
Es passiert nichts umsonst, es hat alles seinen Sinn!

Offline KaSy

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2191 am: 03. Oktober 2019, 12:57:22 »
Meine liebe Radiologin schreibt von einer nahezu Größenkonstanz.
Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.

Der Hirntumor hat einen geänderten und deswegen nicht weniger wertvollen Menschen aus uns gemacht!

Offline Smarty

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2192 am: 22. Oktober 2019, 22:10:56 »
Hallo ihr Lieben !

Es ist wieder soweit  ??? Am Donnerstag um 8.15 Uhr muss mein Mann wieder in die Röhre. Dabei haben wir ja jetzt einen längeren Abstand von
4 Monaten.
Das erste Mal kann ich nicht dabei sein, da ich seit Montag eine neue Arbeitstelle habe. Ich hoffe sehr, daß alles beim Alten geblieben ist !
Besprechung ist am 5.11.19 in Tübingen. Auch das muß/darf mein Männe selbst meistern  ;)

ÜBer eure gedrückten Daumen würde ich/wir uns freuen.
Es ist schön, wenn jemand an uns denkt  :)

Grüße an alle
Smarty

« Letzte Änderung: 07. November 2019, 18:20:37 von Smarty »
Manche Menschen verdienen nicht was sie bekommen. Und andere bekommen nicht, was sie verdienen.

Offline KaSy

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2193 am: 22. Oktober 2019, 22:46:11 »
Liebe Smarty,
Ich war am Montag bei meiner Neurochirurgin, die mich länger kennt (als der neue kompetente Chefarzt), und beim Chef-Radioonkologen (der einen jungen Arzt dabei hatte) und alle fanden die MRT-Bilder gut und mich ("Nach dem, was Sie durchgemacht haben ...") auch gut und haben sich mit mir gefreut.

Das wünsche ich Deinem "Männe" für das MRT und Euch beiden für die Wartezeit und Deinem "Männe" für die Besprechung auch!

Alles Gute auch Dir für die neue Arbeitsstelle!
KaSy

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Offline TinaF

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2194 am: 23. Oktober 2019, 07:09:51 »
Liebe Smarty,

meine Daumen sind euch sicher. Dein Mann schafft das, auch wenn er allein hin muss. Mein Mann wollte mich auch immer begleiten, aber mir war das gar nicht so recht, diese Kopf-MRT waren irgendwie "meine" Sache, ich kann das nicht so gut beschreiben. Und spätestens in der Röhre ist man eh allein... Aber du wirst ja an ihn denken und ihn in Gedanken begleiten, also ist dein Mann gar nicht wirklich allein.

Kommt mit guten Nachrichten wieder!

LG TinaF
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Offline Smarty

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2195 am: 25. Oktober 2019, 23:07:37 »
Hallo ihr Lieben !

vielen Dank fürs Daumendrücken  :D.
Liebe KaSy, es freut mich sehr, daß sich deine Ärzte zusammen mit dir über das gute Ergebnis freuen !!! So soll es sein und auch bitteschön bleiben  ;D

Mein Männe hat es auch ohne mich hinbekommen. Der Doc hat ihn ohne Besprechung nach Hause geschickt und es hieß von ihm, daß
alles unverändert sei.
Den Bericht warten wir noch ab; er kommt meist 3-4 Tage später.
Und am 5.11. geht mein GöGa allein nach Tübingen zur Besprechung. Er bekommt das natürlich auch ohne mich hin; es ist aber komisch, nicht dabei
zu sein. Ich war ja die letzten 5 Jahre immer mit dabei.

Ich wünsche euch alles Gute, daß vor allem gesundheitlich alles im grünen Bereich bleibt :)

Ganz liebe Grüße
Smarty
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2019, 16:57:22 von Smarty »
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Offline Smarty

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2196 am: 30. Oktober 2019, 16:56:40 »
Hallo ihr alle

der Bericht vom Radiologen ist gestern gekommen. Alles wie bereits gesagt, o.k.
"Keine kontrastmittelaufnehmenden Veränderungen, keine Raumforderungswirkung, keine Mittellinienverlagerung". Aber er schreibt von seinem
Eindruck einer langsamen Progredienz der T2 Läsionen im langfristigen Verlauf seit 2017.

Weiß jemand von euch, was das * bedeutet ?

Wünsch euch was  :D

LG smarty
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Offline KaSy

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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2197 am: 30. Oktober 2019, 18:13:21 »
Liebe Smarty,
zunächst mal ist es nicht sehr schön von Eurem Radiologen, dass er Euch einen Befund mit nicht so ganz verständlichen und sogar negativen Inhalten direkt schickt.

Auch wenn Ihr keine Neulinge seid, ist doch jede nicht ganz klare Aussage dazu geeignet, Euch maximal zu verunsichern.

Ich hatte auch geglaubt, dass mir kein Radiologie-Befund mehr etwas anhaben kann und doch war ich im April 2019 wegen eines Wachstums des bestrahlten Resttumors von einem Millimeter (in nur einer Richtung) fix und fertig. Meine Radiologiepraxis darf keinen Befund an die Patienten herausgeben, das geht nur über den überweisenden Arzt. Meine Hausärztin hatte den Befund unbedenklich gefunden und ihn mir von den Schwestern aushändigen lassen. Ich las ihn, stutzte, ging aus der Praxis, setzte mich ins Auto ... und die Tränen liefen nur so. ICH hatte die Möglichkeit, wieder in die Praxis zu gehen und die Ärztin nahm sich dann auch Zeit für mich, um mich zu beruhigen, was ihr jedoch nicht so ganz gelang. Erst die Fachärzte schafften das, weil sie auch die Bilder vom MRT sahen. Gleichzeitig merkten beide (NC und Strahlenärztin), wie verrückt mich der 1 mm machte und verlängerten deswegen jeder den Kontrollzeitraum.

Das war die Vorrede, warum ich es gut finde, dass man keinem Patienten einen MRT-Befund aushändigen sollte, weder den mit der Erstdiagnose noch den 50. Befund.

T2- Gewichtung: Das ist ein Begriff aus der MRT-Praxis und im Zusammenhang mit der T1-Gewichtung zu verstehen. Dabei geht es um die mehr oder weniger große Beweglichkeit von Molekülen im Gewebe im Vergleich zur normalen Beweglichkeit. Der Radiologe benötigt beide Gewichtungen, um das, was er sieht, gut einschätzen zu können.

Kurz gesagt sieht ein Tumor in der T2-Gewichtung heller aus als seine Umgebung.
Bei Deinem Mann ist also der Tumor seit 2017 im MRT heller geworden, was von einer erhöhten (? ? ?) Stoffwechselaktivität (? ? ?) innerhalb des Tumors kommen könnte (? ? ?), ohne dass es eine Größenzunahme gibt (? ? ?).

Wie bedeutend das ist, können nur die Fachärzte sagen!
Genauso, ob etwas getan werden sollte, und wenn ja, was, ...

Ich habe nur rein fachlich halbwegs Ahnung, persönlich kann ich Euch nur raten, möglichst ruhig auf den Termin am Dienstag zu warten.

Vielleicht solltet Ihr es künftig vermeiden, MRT-Befunde zu hören und zu lesen, ohne dass ein Facharzt dabei ist, der sofort die Bedeutung und eventuelle Optionen nennen kann. Das könnte Euch sehr viel Aufregung ersparen.

Es muss nichts Dramatisches bedeuten, kann aber - und diese Situation ist einfach sehr "doof"!

Macht Euch möglichst ruhige Tage, bis Dein Mann sich das erklären lässt. Er schafft das! Er wird das auch verstehen!

Ja, ich weiß, es ist eine sehr unschöne Situation, vor allem nach den hoffnungsvollen Monaten.

Es ist jetzt sehr früh etwas mehr oder weniger Bedeutendes gesehen worden und die Fachärzte werden das deuten und darauf aufbauen können.

Eure KaSy
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2019, 18:32:33 von KaSy »
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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2198 am: 05. November 2019, 16:17:54 »
Liebe Smarty,
Schreibe doch bitte, was die Besprechung am 5.11. in Tübingen ergeben hat !?
KaSy
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Offline Smarty

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« Antwort #2199 am: 05. November 2019, 22:45:15 »
Hallo KaSy

mein Mann war ja heute allein in Tübingen. Ich hab ihn natürlich gesagt, er möge heute den Doc danach fragen (wegen dem T2).
Zum einen sagte mein Mann, daß "unsere" Radiologie ein neues Gerät hat - und du weißt ja bestimmt, daß jedes Gerät anders ist und je nachdem wie die  Ärzte das interpretieren  ;).
Normalerweise spricht ja unser Radiologe nach den Aufnahmen mit uns; leider dieses Mal nicht - warum auch immer.

Das passiert, wenn man die Männer mal alleine was machen läßt und nicht dabei ist  :)

Der NC heute war lt. Aussage von ihm recht zufrieden mit dem Verlauf bzw. dem MRT - er sagte meinem GöGa, daß er wohl eine minimale ??? Verbesserung sehen würde und alles im grünen Bereich sei.
 
Wir müssen uns keine Sorgen machen, da alles soweit stabil/unverändert ist
Den nächsten Termin haben wir jetzt erst am 10. März 2020.

Ich hoffe, ich konnte dich beruhigen !

Liebe Grüße
Deine Smarty
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Offline Smarty

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« Antwort #2200 am: 02. März 2020, 18:15:41 »
Hallo ihr Lieben  :)

morgen ist wieder mal unser MRT Termin.
Inzwischen sind wir da schon "alte Hasen", da wir im Sommer 6 Jahre dabei sind.

Wir freuen uns immer über gedrückte Daumen für ein gutes stabiles MRT. Dran sind wir um 16.20 Uhr ....

LG und dankeschön schonmal !

Smarty
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« Antwort #2201 am: 02. März 2020, 22:13:01 »
Es wird gut, muss es einfach!
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« Antwort #2202 am: 03. März 2020, 07:12:45 »
Hallo Smarty,

ich drücke deinem Mann ganz fest die Daumen! Kommt mit guten Nachrichten wieder!!!

LG TinaF
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« Antwort #2203 am: 11. März 2020, 21:47:58 »
Hallöle ihr da draussen  ;)

unser MRT war soweit gut. Es gab - wie immer - keine Kontrastmittelaufnahme und es ist alles (gottseidank) stabil. Die anschließende Besprechung fiel (bzw. findet wohl nicht mehr statt. Außer es gibt Auffälligkeiten.

Ich glaube eigentlich, daß die Radiologen dafür keine Zeit mehr haben. Die haben immer viel zu tun  ;) >:(. Der Radiologe ist ja bei den MRTs dabei wenn mein Mann in der Röhre ist.
Den schriftlichen Bericht haben wir letzten Freitag bekommen. Aber so richtig verstehen tun wir diese Berichte nicht, auch wenn wir bald 6 Jahre "dabei" sind.

Gestern waren wir in Tübingen. Die Ärzte sind mit meinem Mann (und dem Verlauf) sehr zufrieden.
Zukünftig werden wir nicht mehr von den NCs betreut; sie geben uns in die Hände der neurologischen Abteilung der Uniklinik weiter zur Behandlung / Besprechung.
Diese Ärztin kann ebenfalls unsere Fragen beantworten - sie ist auch bei den Tumorboards usw. dabei.

Wir haben jetzt wieder eine Änderung der MRT-Intervalle  :) Vor einem 3/4 Jahr waren wir noch 4x im Jahr im MRT. Danach - bis zum heutigen Tag - alle 4 Monate.
Jetzt ist der Zyklus vom MRT auf 6 Monate verlängert worden  :D. Den neuen Termin erhalten wir mit dem aktuellen Bericht von der gestrigen Besprechung.

Euch da draußen wünschen wir wie immer alles Gute und gute Befunde.
Und ich hoffe, daß es jetzt endlich Frühlig werden kann ! Der Dauerregen bei uns ist inzwischen nicht mehr schön.

Liebe Grüße
Smarty
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Antw:Wieder zum MRT
« Antwort #2204 am: 11. März 2020, 22:22:27 »
Hallo, Smarty,
das klingt nach etwas längerer Sicherheit für Euch und das kann man Euch nur wünschen!

Seid Ihr eigentlich mit der Arbeitssituation Deines Mannes vorangekommen?

Ich wünsche Euch einen baldigen Frühling!
Bei mir ist er schon da. Es blühen Schneeglöckchen, Krokusse, Osterglocken, Forsythien. Die Rosen, Sträucher und die Hecke zeigen nicht nur Knospen, sondern entfalten erste Blättchen. Zu früh, aber schön! Ab und zu sitze ich draußen in der Abendsonne, ein wenig Gartenarbeit geht ja auch noch.

Alles Gute Euch!
KaSy

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