Eine
Broschüre der Verbraucherzentrale.
Weitere Links:
Patientenverfügung des VdK. Eine .pdf-Datei
http://www.wdr.de/tv/recht/testament.htmlhttp://www.hospize.de/verweise/stellung.htmhttp://www.ksr-reutlingen.de/cms/index.php?article_id=54http://www.patientenverfuegung.de/-----------
Hier eine Vorlage:
PatientenverfügungFür den Fall, daß ich,
Name
geb.
Straße Nr.
PLZ Ort
durch Krankheit, Unfall oder sonstige Umstände meine Handlungsfähigkeit verloren habe und nicht mehr in der Lage bin, meinen Willen zu äußern, verfüge ich:
Für mich soll durch einen Behandlungsvertrag ein Arzt verpflichtet werden, meine Gesundheitsstörungen und Leidenszustände zu heilen.
Für den Fall, daß Heilung nicht möglich ist, wünsche ich durch den/die behandelnde/n Arzt/Ärztin eine Leidens- oder Schmerzlinderung, auch wenn durch die Anwendung solcher Mittel mein Leben verkürzt wird. Für mich gehören zu Leidenszuständen auch schwere Atemnot, dauerndes schweres Erbrechen und unerträgliche Angstzustände.
Der/Die behandelnde Arzt/Ärztin soll lebenserhaltende Maßnahmen abbrechen oder unterlassen, wenn feststeht, daß dadurch nur das Sterben oder Leiden ohne Aussicht auf Besserung verlängert würde. Insbesondere sollen Apparate zur Aufrechterhaltung oder Unterstützung von Organfunktionen dann nicht eingesetzt werden, Herzschrittmacher und ähnliche medizinische Hilfen sollen entfernt werden.
................................................................ ......................................................................
Ort, Datum Unterschrift
Hiermit wird bestätigt, daß Vorgenannte/r (Name) zum Zeitpunkt der Unterschrift im Vollbesitz der geistigen Kräfte war.
................................................................ ......................................................................
Ort, Datum Unterschrift von Arzt/Ärztin
Vorsorge-VollmachtFür den Fall, daß ich meine Geschäftsfähigkeit verloren habe und außerstande bin, meinen Willen zu bilden und zu äußern, oder in meiner natürlichen Einsichtsfähigkeit derart beeinträchtigt bin, daß ich mein Selbstbestimmungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten nicht mehr wirksam auszuüben vermag, bevollmächtige ich die folgenden Personen, mich jeweils einzeln in dem im einzelnen benannten Aufgabenkreis der Personen- und Vermögenssorge zu vertreten und Entscheidungen für mich zu treffen.
I. Für den Fall eines akuten, möglicherweise vorübergehenden Handlungsbedarfs:
Name, Straße Nr. Ort, Tel.
Name, Straße Nr. Ort, Tel.
(Anm. (später löschen) zwei sind besser als einer, falls einer nicht erreichbar ist)
Die benannten Personen haben ihr Einverständnis erklärt.
AUFGABENKREIS
A. Im Bereich der Personenvorsorge
- Ausübung des Aufenthaltsbestimmungsrechts;
- Abschluß eines Behandlungsvertrages gemäß meiner Patientenverfügung;
- Entscheidungsbefugnis über freiheitsentziehende oder unterbringungsähnliche Maßnahmen (z.B. Anbringen von Bettgittern, Fixieren von Gurt, Verabreichung betäubender Medikamente oder dergleichen);
- Zustimmung zu oder Ablehnung von ärztlichen Behandlungen oder Eingriffen;
- Geltendmachung meines in der Patientenverfügung niedergelegten Willens über einen Behandlungsabbruch oder die Einstellung lebensverlängernder Maßnahmen einschließlich der Abschaltung medizinischer Geräte, Ausbau eines Herzschrittmachers oder dergleichen.
B. Im Bereich der Vermögensvorsorge
- Befugnis über meine Konten zu verfügen, um die Kosten für den Krankenhaus-, Heim- oder Anstaltsaufenthalt (einschließlich der Transport- und Arztrechnungen) zu finanzieren und meine Verpflichtungen des täglichen Lebens (einschließlich der Haushaltsführung und etwaiger Unterhaltsverpflichtungen) zu begleichen;
- Geltendmachung ausstehender Ansprüche (z.B. gegen Sozialversicherungsträger, Krankenkassen, Pflegeversicherung, Beihilfestellen, Sozialhilfe) sowie sonstiger Versorgungsbezüge.
II. Für den Fall eines dauerhaften Handlungsbedarfs:
Name etc. s.o
Name etc. s.o
AUFGABENKREIS
A. Im Bereich der Personenvorsorge
- wie IA
B. Im Bereich der Vermögensvorsorge
- wie I B
- Kündigung des Mietvertrages und Auflösung der Wohnung;
- Kündigung etwaiger Angestelltenverhältnisse im häuslichen Bereich;
- Verkauf oder Schenkung des Mobiliars;
- Verwaltung meines Vermögens und evtl. Verfügung darüber (z.B. Vermietung, Kauf und Verkauf von Immobilien, Wertpapieren und dergl.) sowie Fertigung der Steuererklärungen.
Zu I und II:
Sollte die Bestellung eines Betreuers erforderlich werden, soll eine der genannten Vertrauenspersonen vom Vormundschaftsgericht eingesetzt werden.
Sollte ich aufgrund meines Zustandes außerstande sein, diese Vollmacht zu widerrufen und besteht Anlaß zu der Annahme, die Vollmacht könnte mißbraucht werden, soll ein Vollmachtsbetreuer gem. § 1896 Abs. III BGB eingesetzt werden.
Die Feststellung über meine fehlende Geschäfts- und natürliche Einsichtsfähigkeit muß von einem Arzt getroffen werden.
Ich habe die Patientenverfügung und die Vorsorge-Vollmacht an folgenden Stellen hinterlegt:
Bei meinen persönlichen Unterlagen
Bei den beiden Bevollmächtigten
Bei meiner Hausärztin
................................................................ ......................................................................
Ort, Datum Unterschrift