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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Oligoastrozytom III - ein neuer Betroffener...  (Gelesen 3031 mal)
Bluebird
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« Antworten #15 am: 19. Mai 2010, 11:28:58 »

Hallo heifen,

natĂŒrlich mag das auf manche Leser verrĂŒckt wirken.
Du bist aber nicht das erste Mitglied im Forum. dass dem Tumor einen Namen verpasst und mit ihm redet oder schreibt. Offensichtlich kapiert Dich "Oskar", und ich hoffe, dass er Dich in der Zukunft in Ruhe lÀsst.
Ich habe es zeitweise mit meinem Meningeom genauso gemacht, aber inzwischen die Komunikation weitestgehend eingestellt. Habe nur noch gemeint "okay, wenn Du meinst, wachsen zu mĂŒssen, ich kenne mindestens zwei fĂ€hige Neurochirurgen, die Dich da rausholen, so what." Was mir aber vor den letzten beiden MRT-Terminen tatsĂ€chlich gelungen ist, ist das milimetergenaue SchĂ€tzen der aktuellen GrĂ¶ĂŸe. Frag mich nicht, wie das funktioniert hat.

Ich muss zum Schluss meines Beitrags Probastel zustimmen, dass jeder Betroffene seinen eigenen Weg finden muss, mit der Krankheit zu leben. Dass jemand sich gegen konventionelle Therapien entscheidet, mag im Einzelfall mutig und individuell richtig sein, kann aber nicht als allgemein gĂŒltig angesehen oder zur Nachahmung empfohlen werden!

Gruß
Bluebird
« Letzte Änderung: 19. Mai 2010, 11:30:40 von Bluebird » Gespeichert

Nicht ohne meinen Schutzengel

Tipps fĂŒr das Beantworten von BeitrĂ€gen
http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,5670.0.html
heifen
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Ich liebe das leben


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« Antworten #16 am: 20. Mai 2010, 10:13:43 »

ich habe nie jdm gesagt, er solle so handeln wie ich jeder muss die verantwortung seiner entscheidungen selber tragen, kann nur sagen , wie es bei mir gegangen ist
manchmal will ich das auch nicht schreiben, aus angst jemand koenne mein verhalten nachahmen, ich bin kein arzt!
ein arzt haette vielleicht weinger skrupel, ich weiss, wie leicht man sich beeinflussen laesst, wenn man krank ist
leider nimmt euch eine entscheidung niemand ab, auch ein arzt nicht, er raet euch nur zu dem, was er fuer die beste therapie haelt
das muss nicht immer die idee aller aerzte sein, man bekommt oft verschiedene optionen
aber entscheiden muss man selber
es geht um den eigenen kopf, nicht um den des arztes, ausserdem hat jeder seine prioritaeten, dem einen ist die motorik am wichtigsten, der andere nimmt nur loesungen in betracht, die ihm sein gehoer und sein augenlicht erhalten
anderen ist es am wichtigsten einen hellen verstand zu bewahren
manchmal geht auch alles total gut, trotz warnung der chirurgen, die einem immer den negativsten fall schildern muessen
bacioni
heifen
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« Antworten #17 am: 14. September 2011, 13:22:43 »

Hallo an Euch alle,

ich habe schon sehr lange nicht mehr geschrieben, aber wie sage ich immer so schön: "Keine Nachrichten sind gute Nachrichten"...

Bei Michael lief bis Dezember 2010 alles ganz gut, aber dann kam es zu einem Progress, minimal, aber immerhin so, dass im Mai eine erneute OP stattfand, um den Progress zu stoppen und noch ein wenig mehr vom Resttumor wegzunehmen.

Bei der OP lief alles gut, eine Bestrahlung des OP Feldes und Resttumors erfolgte dann von im Juni/Juli und beim erneuten MRT im August gab es sehr gute Nachrichten: Alle sichtbaren "Tumorreste" sind weg....
Das sind ganz tolle Aussichten - wenn auch klar ist, dass es vermutlich irgendwann zu einem Regress kommen wird, macht es dennoch Mut!

Und genau aus diesem Grund schreibe ich hier, denn demnĂ€chst jĂ€hrt sich der Tag X zum 3. mal und Michael geht es wirklich sehr gut, er hat (außer der Einnahme das Antiepileptika und gelegentlicher fokaler AnfĂ€lle) keine EinschrĂ€nkungen - und das soll allen anderen Usern mit einem Oligo, die vielleicht gerade erst die Diagnose bekommen haben und sich sehr viele Sorgen machen, Mut machen - ein Hirntumor ist scheiße, aber nicht direkt das Ende!!!!

Micha hat sich leider eine Lymphknotentuberkulose eingefangen, die 6 Monate lang mit Antibiotika behandelt werden muss und zu einiger Unruhe fĂŒhrte (von Pankreaskarzinom ĂŒber Magenkrebs bis hin zu einem Lymphom), aber das ist mehr als zu schaffen.

Liebe GrĂŒĂŸe an Euch alle...
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JohnSteed
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« Antworten #18 am: 29. November 2011, 21:27:42 »

Ich hoffe doch bei Micha ist alles im grĂŒnen Bereich?
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« Antworten #19 am: 15. Dezember 2011, 17:10:57 »

Die nÀchste Kontrolle bei Micha ist vor einer Woche gelaufen und bisher ist alles gut (und bleibt es auch).
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