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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Befund: Oligoastrozytom WHO II  (Gelesen 17870 mal)
Eibl
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« am: 23. August 2008, 19:42:39 »

Hallo zusammen,

ich bin 40 Jahre alt und bei mir wurde  am 05.08.08 per MRT ein "niedrig malignes gliom" (2,1 cmgroß) festgestellt.
Dies wurde aber nur durch Zufall festgestellt, weil ich so eigentlich null Beschwerden habe.

Ende Juni war ich in der Türkei im Urlaub, und wurde dort mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.
Dort wurde dann routinemäßig ein CT gemacht, und etwas auffälliges bemerkt (keine genaue Doagnose).
Der Arzt meinte es könnte von einer alten Verletzung stammen.

Also kaum zurück in Deutschland, gehe ich zum Radiologen, und der stellt eben dieses "niedrig malignes gliom" fest.

Nach dem ersten Schock, war ich an der UNI Klinik in Regensburg bei Prof. Dr. Hau.
Der meinte, dass er das "Ding"  in meinem Kopf erstmal beobachten möchte.
Nächstes MRT findet am 23.09.08 statt.

Jetzt meine Fragen:

Was heisst eigentlich "niedrig malignes gliom" ? ist das eher gut oder schlecht. WHO 1-4 ??

Wenn so ein Tumor nicht wächst, kann man den einfach drin lassen?
Oder muss/soll zwingend operiert werden (tumor liegt ganz aussen)
Wie gesagt..ich habe momentan absolut keine Beschwerden.

Ich wäre dankbar für alle Infos.

Danke!

Gruß Eibl
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2009, 14:25:28 von Eibl » Gespeichert
Ulrich
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« Antworten #1 am: 23. August 2008, 19:58:47 »

Niedrig malignes Gliom = Astrozytom °I oder °II.
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Bea
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Es geht immer weiter


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« Antworten #2 am: 24. August 2008, 08:20:23 »

Hallo Eibl,

willkommen hier im Forum.

Falls du es noch nicht gelesen hast, so möchte ich dir z.B. zu dieser Seite raten: http://www.mc600.de/forum/index.php?board=30;action=display;threadid=402

Es gibt Tumoren, die kann man beobachten. Dabei kommt es nach meinem Wissen auf die Lage und die Größe an. Wichtig hierbei ist aber die Beratung durch (meiner Meinung nach) mind. zwei kompetente Fachärzte.
Es gibt auch Behanslungsmethoden die nur bis zu einer bestimmten Tumorgröße greifen. Deshalb muß das alles wirklich ganz genau abgeklärt werden.
Ebenso würde ich klären in wie weit eine Biopsie nötig ist bzw. Sinn macht.

Hier kannst du auch noch wissenswertes - auch bezüglich der WHO-Grade und der Differenzierungen von Astrozytomen lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Astrozytom

Alles Gute & LG,
Bea
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kramescha
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« Antworten #3 am: 01. September 2008, 17:56:39 »

Hallo Eibl!

Ich habe auch ein niedrig malignes Gliom. Das heißt eher gutartig.
Bei mir ist es WHO II was gut ist. Ich kenne nämlich nur Kinder die WHO I haben...

Bei mir wurde der Tumor zum Teil entfernt. Übrigens in Regensburg!
Er musste entfernt werden da der Tumor epileptische Anfälle verursacht hat. DAs ist geschehen weil der Tumor so groß war das mein Hirn keinen Platz mehr hatte (Einfach ausgedrückt)

Der Rest des Tumors ist weiterhin in meinem Kopf und ich gehe alle drei Monate zum Kernspin.
Auch bei mir wird nur beobachtet. Erst wenn dieser Tumor wieder wachsen würde bräuchte ich eine weitere Behandlung.

Bei weiteren Fragen fragen!
Liebe Grüße
Kramescha
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Auch aus Steinen welche dir im Wege liegen kann man wunderbares bauen
Eibl
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« Antworten #4 am: 05. September 2008, 10:36:26 »

@ Kramescha

Wann wurdest du denn operiert, und vor allem wie geht es dir jetzt?
Ich hab nämlich schon ein bißchen Angst vor der OP.
Auf der anderen Seite möchte das " Ding " so schnell wie möglich aus meinem Kopf haben.


Gruß Eibl

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kramescha
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« Antworten #5 am: 08. September 2008, 14:09:43 »

Hallo Eibl,

ich wurde am 03.03.08 in der Uniklinik operiert und bin jetzt alle 3 Monate im Bezirkskrankenhaus bei Frau Dr. Dudel zur Nachsorge.
Mir geht es jetzt sehr gut und ich habe keine Probleme muss eben nur alle 3 Monate in den Kernspin um zu überprüfen ob der Tumor sich ruhig verhält. Bei dem ersten Termin hatte ich wahnsinnige angst weil ich nicht glauben konnte das der Tumor einfach nicht mehr weiter wächst, doch es war so und bis heute hat sich auch nichts verändert. Es geht mir immer besser und ich denke das ich wieder so belastbar bin wie vor der OP.  Mein Tumor war größer als deiner und hat deshalb epileptische Anfälle verursacht deshalb hatte ich keine Entscheidung ob ich eine Operation möchte oder nicht.

Wenn Herr Dr. Hau der Meinung ist man könnte momentan beobachten würde ich darauf vertrauen. Eine Zweitmeinung ist natürlich immer gut! Allerdings würde ich auf jeden Fall auf die OP verzichten wenn es möglich ist. Du musst ja momentan auch keine Chemo oder ähnliches machen, oder? Besser kann es ja nicht sein.

Nach der OP hast du nämlich schon noch länger probleme! Selbst ich mit meinen 19 Jahren hatte mit den Nachfolgen zu kämpfen. Auch dein im Hirn entstehen Narben und meist hat man auch eine Schwellung nach der OP. Die war bei mir 3 Monate nach der OP noch vorhanden. Ich habe erst als  sie wieder weg war erkannt das mich diese Schwellung beeinträchtigt hat.

Ich würde dir empfehlen eine Zweitmeinung einzuholen allerdings kann ich nicht verstehen wie du das Risiko einer OP auf dich nehmen willst wenn du keine Beschwerden hast!

Grüßle
kramescha
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Fry1304
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Denkt positiv, negatives gibt es sowieso....


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« Antworten #6 am: 15. November 2008, 20:57:36 »

Hallo Eibl,

bin durch Zufall auf dieses Forum gestossen, da ich die gleiche Diagnose habe wie du. Ich bin 28 und bei mir wurde im April durch Zufall ein niedrig malignes Gliom entdeckt.  Zur Zeit bin ich im Bezirksklinikum Regensburg in Behandlung. Am Anfang wurden nach einer stationären Aufnahme alle 3 Monate Kontrollaufnahmen gemacht um zu sehen wie sich der Tumor entwickelt. Da er bis jetzt konstant geblieben ist werden jetzt alle 6 Monate Aufnahmen gemacht, die nächsten im März 09.

Ich muss sagen, dass ich anfangs ganz unbeeindruckt von der Diagnose war. Jetzt muss ich allerdings zugeben, dass mich dieses Thema innerlich sehr belastet und mich im täglichen Leben nicht mehr los lässt. Komisch finde ich es auch, dass Anfangs meine Kopfschmerzen von einer Stirnhöhlenentzündung stammten, ich diese jetzt aber unter Stress bekomme. Zudem spielt ab und zu dann auch mein Magen verrückt. Hast du, oder evtl. jemand der das liest Erfahrungen mit so etwas???

Bin dadurch ziehmlich verunsichert.


Danke schon mal!

Mfg Fry
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dietmar
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« Antworten #7 am: 16. November 2008, 23:10:06 »

Hallo Eibl!!

Ich habe die gleiche Zufallsdiagnose und werde alle 6 Monate kontrolliert - inzwischen seit 2,75 Jahren. - Wie lange wird das noch gutgehen? eine Op ist ausgeschlossen - angeblich Unentschlossen

Ich bin geschockt wie viele von Euch ebenfalls diesen Zufallsbefund haben (niedriggradiges Gliom)
der auch mein Leben völlig aus der Bahn geworfen hatte.

@Fry: Ich habe auch massive Magenprobleme - ich denke/ hoffe es ist der Psychostress..??

LG Manu
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Eibl
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« Antworten #8 am: 17. November 2008, 17:35:17 »

@fry1304
@manu

Ich hatte meine erste MRT Kontrolluntersuchung am 23.09.08.
Ergebnis: keine Veränderung
Die nächste MRT hab ich am 15. Dezember wieder.
Anschließend mache icheinen Termin mit dem Bezirksklinikum bei Dr. Hau.
Dann werde ich auch das Thema OP ansprechen.

Soweit ich das beurteilen kann, bin ich völlig beschwerdefrei.
Ich schiebe zwar alles, wenn mich was zwickt, auf den Tumor.
Aber das ist wohl alles Einbildung.

Ich hab zwar keine Beschwerden, und ich denke auch nicht all zu oft darüber nach, aber mein Leben hat  sich schon grundlegend gändert.

Wenn ich längere Strecken mit dem Auto unterwegs bin, oder mal zur Ruhe komme, denke ich oft über den Tod nach.
Dann frage ich mich schon wie lange ich es noch mache..1 Jahr 2 Jahre 10 Jahre ?
Und daher denke ich, dass dieser Tumor ein Teil von uns ist...den kriegen wir nicht mehr aus unserem Kopf...auch wenn wir ihn operieren.
Das einzige was wir hoffen können ist, dass er sich noch lange ruhig hält.

Gruß Eibl
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Fry1304
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« Antworten #9 am: 17. November 2008, 22:02:19 »

@manu
@ Eibl

Hi manu, sag mal kommen die Magenbeschwerden einfach so, oder eher unter Belastung? Würd mich schon interessieren. Bei mir ist das Problem so, dass ich beruflich sehr zwischen Belastung und Entlastung wechsle, dies verursacht bei mir dann Kopfschmerzen, Magen/Darmprobleme und innere Ängste was sich in gelegentliches Herzrasen oder Schweissausbrüchen bemerkbar macht. Das was mich etwas stört ist die Tatsache, dass ich zwar von den meisten Ärzten ein verständnis bekomme, von meinem Arbeitsmediziner jedoch gesagt kriege: " so schlimm ist das doch nicht, eigentlich fehlt mir ja nichts" das ist natürlich dann auch die Ursache, dass ich mir viele gedanken mache wie z.B. "Ist es nur Einbildung oder doch nicht, halten mich jetzt einige für einen Simulanten, der will sich ja nur drücken usw..." und so komm ich nie aus dem Denken darüber raus, ist irgendwie wie ein Kreisverkehr ohne Ausfahrt!


Bin da im Moment echt in ner besch.... Situation.
Wenn ich einen Arm verloren hätte, könnte es ja jeder sehen. Aber wer kann schon bei mir in den Kopf schauen, wenn ich eine normale Arbeit habe bin ich ja beschwerde frei. Und jeder sagt dem fehlt nichts, also was hatt er denn....und gehts dann wieder in die Belastung dann fängts wieder an wie oben beschrieben. Echt das geht mir voll an die Nieren!!!



Gruss Fry
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Hannelore
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« Antworten #10 am: 18. November 2008, 16:53:23 »

Hallo Eibl,

Habe eben deine Beiträge gelesen und frage mich:

Wie kommt man zu der Diagnose "niedrig malignes Gliom", wenn man keine Biopsie vorgenommen hat ? ? ?

liebe Grüße

Hanne
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« Antworten #11 am: 18. November 2008, 20:26:50 »

Hallo Eibl,

Habe eben deine Beiträge gelesen und frage mich:

Wie kommt man zu der Diagnose "niedrig malignes Gliom", wenn man keine Biopsie vorgenommen hat ? ? ?

liebe Grüße

Hanne


Hallo Hanne,

keine Ahnung...das haben die Ärzte anhand der MRTs zu mir gesagt.

Gruß Eibl
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« Antworten #12 am: 18. November 2008, 20:27:23 »

Hi Hanne.
Deine Frage ist berechtigt und ich würde sie auch mit Skepsis aufnehmen.

Aber den Bildern nach,sieht man,dass die äußere Struktur der Raumforderung glatt und klar abgegrenzt ist.Ja, wenn es nicht in der Hirnmasse drin läge, könnte man fast denken es wäre ein Meningeom.
Ich gehe davon aus,dass der Radiologe das genau so interpretiert hat.
Wäre die Malignität höher,wären bestimmt die Randbereiche stärker ausgefranst,was natürlich auch die Resektion bedeutend erschweren würde.
Meiner Meinung nach ist das auch ein Gesichtspunkt unter dem die Malignität von Tumoren festgelegt wird.Logisch wäre es schon.

Gruß Fips2
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Berichtet bitte auch auch über Positives. Erfolge und Positives motiviert!

Berichtet auch im Klinikbewertungsthread über Eure Erfahrungen.

Infos und Forum über Clusterkopfschmerz.
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http://thunderhillbassets.de.tl/Home.htm
Eibl
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« Antworten #13 am: 19. November 2008, 14:08:05 »

Hallo Eibl,

Habe eben deine Beiträge gelesen und frage mich:

Wie kommt man zu der Diagnose "niedrig malignes Gliom", wenn man keine Biopsie vorgenommen hat ? ? ?

liebe Grüße

Hanne




Hallo Hanna,

ich hab den Befund nochmal rausgeholt.
Dort steht:

"Maximal 2,1 cm großer links frontaler corticaler Tumo ohne perifokales Ödem. Bei dem Befund dürfte es sich aufgrund Signal-und Kontrastmittelverhalten am ehesten um ein niedrig malignes Gliom handeln. Kein Hinweis für einen Zweittumor, keine Liquorzirkulationsstörung"

Mit diesem Befund bin ich damals an die Uni Klinik in Regensburg gegangen.
Dort hat mit Dr. Hau diesen Befund bestätigt.

Zu 100 % kann man dies aber wohl nur sagen, wennman eine Biopsie macht.
Davon haben sie mir aber erstmal abgeraten.

Ich mach jetzt erstmal am 15.12 mein nächstes MRT.
Damit geh ich dann an die Uni Klinik.
Im März 09 möchte ich dann ein funktionelles MRT an Uni Klinik machen, um zu sehen wie und ob man den Tumor entfernen kann.

Wie gesagt, bei mir wollten sie wohl nix überstürzen, weil ich null Besschwerden hab.
Aber scha mer mal.....

Gruß Eibl
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Hannelore
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« Antworten #14 am: 19. November 2008, 17:57:56 »

Dann drück ich Dir mal ganz fest die Daumen für den nächsten MRT-Termin.

Gruß

Hanne
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