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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Vorstellung Bettinchen---OP oder Nicht-OP  (Gelesen 4033 mal)
Bettinchen
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Im AlltÀglichen das Wunderbare sehen !!!!


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« am: 26. Mai 2008, 14:32:43 »

Hallo zusammen,
habe dieses Forum vor einigen Tagen entdeckt, bin aber noch ganz neu hier und hoffe einige RatschlÀge zu bekommen.
Nachdem ich vor 2 1/2 Jahren immer wieder und regelmĂ€ssig Probleme mit linksseitigen Kopfschmerzen hatte, wurde ich zunĂ€chst mit Schmerzmitteln gegen MigrĂ€ne behandelt. Da aber alle anderen Symptome fehlten, wurde ein CT gemacht auf dem eine grĂ¶ĂŸere Kalkablagerung auf der linken Hirnseite festgestellt wurde. Mein Hausarzt schickte mich dann noch zum MRT ins Krankenhaus, wo unter der Kalkablagerung ein Meningeom festgestellt wurde, zwischen Groß- und Kleinhirn an der harten Hirnhaut.
Viel mehr Informationen erhielt ich damals nicht. Wohl auch weil ich zunÀchst mal geschockt war und nicht genug gefragt habe.
Laut der damaligen Aussage des Neurochirurgen, muss ich dieses schon seit vielen Jahren haben und es wÀre kein Grund zur Beunruhigung.
Die Kopfschmerzen blieben, sind aber seit Anfang des Jahres schlimmer geworden. Ohne Schmerzmittel 2-3 mal am Tag geht nichts mehr, auch schlafe ich sehr schlecht, weil die Schmerzen oft mitten in der Nacht anfangen.
Leichtes "kribbeln" am linken Arm und linken Bein habe ich seit ein paar Tagen, weiss aber nicht, ob das ĂŒberhaupt was damit zu tun haben kann
oder ich mich jetzt nur verrĂŒckt mache.
Nachdem ich jetzt wochenlang versucht habe einen Termin in der neurochirurgischen Ambulanz im Krankenhaus zu bekommen, ist es jetzt am Mittwoch soweit.
Im Moment regiert die Angst, was ich tun soll oder muss.

Bin fĂŒr jede Info oder Reaktion dankbar, da ich niemanden kenne, der mir weiterhelfen kann.
Viele GrĂŒĂŸe
Bettina
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fips2
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« Antworten #1 am: 26. Mai 2008, 15:02:09 »

Hallo Bettinchen
Willkommen im Forum.

Was mich stutzig macht ist eine Aussage von dir dass deinn Kopfschmerzen nachts plötzlich kommen.

Frage.
Treten die Schmerzen streng einseitig auf?
Kommen und gehen sie recht schnell?
Wie lange halten die Schmerzen an?
Hast du ein gerötetes Auge auf der betreffenden Seite?
TrÀnt dein Auge und lÀuft die Nase auf der Schmerzseite?
Bist du wÀhrend der Schmerzen extrem unruhig und willst/musst hin und her laufen.

Wenn diese Syptome bei dir zutereffen sollten empfehle ich dir folgende Homepage http://clusterhomepage.de/waisclus.htm

Gern darfst du mich in diesem Falle auch per PN kontaktieren.
Ich nenn dir dann ,je nach dem wo du wohnst Ärzte die sich damit auskennen.

Ach ja.Sollten die Kalkablagerunge  sowie das Meningeom auf den Sinus Cavernosus oder die Aorta carotis drĂŒcken,ist der Clusterkopfschmerz quasi vorprogrammiert,da die GefĂ€ĂŸe auf die Nerven in Sinus cavernosus drĂŒcken und das tut richtig aua.

Gruß Fips2
« Letzte Änderung: 26. Mai 2008, 15:14:56 von fips2 » Gespeichert

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Bettinchen
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« Antworten #2 am: 26. Mai 2008, 15:27:45 »

Hallo Fips2,
danke fĂŒr die schnelle Nachricht und den Link. Ja die Kopfschmerzen treten nur an der linken hinteren Seite auf und kommen recht schnell. Meist halten die Schmerzen schon 1-2 Stunden an, hatte es aber auch schon, dass sie schnell wieder weg waren. Augenrötung/-trĂ€nen oder laufende Nase habe ich bisher noch nicht gehabt. Was allerdings zutrifft ist die extreme Unruhe.
Man kann weder ruhig sitzen noch liegen.
Gruß
Bettina
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fips2
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« Antworten #3 am: 26. Mai 2008, 15:51:28 »

Dann sprich beim Neurologen mal den Clusterkopfschmerz an.

Beschreib ihm,dass die AnfĂ€lle meist nachts kommen und deine Unruhe sowie die trenge Einseitigkeit der Schmerzen wĂ€hrend der Attacken,das ist Typisch fĂŒr Cluster-Kopfschmerz  oder Bing-Horton Neuralgie.
Mag sein, dass dir das Naselaufen und TrÀnenbzw rötung der Augen nicht so stark ausgeprÀgt ist.Meinen Frau dachte auch anfangs,der Schmerz treibt ihr einfach nur die TrÀnen in die Augen.Das sind dann aber Symptome.
Auch wirken normale MigrĂ€nemittel hier nicht.Es mĂŒssen schon Triptane als Nasenspray oder zur Injektion unter die Haut sein.Alles andre braucht zu lange bis es wirkt.

Gruß Fips2
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Bettinchen
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« Antworten #4 am: 26. Mai 2008, 15:54:12 »

Danke fĂŒr den Hinweis, werde ich am Mittwoch auf jeden Fall ansprechen.

Gruß
Bettina
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Bluebird
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« Antworten #5 am: 26. Mai 2008, 16:31:16 »

Hallo Bettina,

fĂŒr mich wĂ€re in der Situation folgendes entscheidend:

1. Hat sich das Meningeom verĂ€ndert (GrĂ¶ĂŸe/Struktur/Lage)
2. Ist das Meningeom die Ursache fĂŒr Deine Beschwerden
3. WĂŒrde eine OP eine Verbesserung bringen?

Außerdem wĂŒrde ich mir eine weitere Meinung in einer Neurochirugischen Klinik einholen. Im Regelfall zahlt dies die KK. Eine schriftliche Beurteilung ist kostenlos, eine persönliche Beratung z.B. in der Privatklinik INI kostet ca. 100 Euro.

Verkalkungen um Meningeome deuten eher darauf hin, dass der Tumor eingekapselt ist und sein Wachstum einstellt.

Sollten also andere GrĂŒnde fĂŒr Deine argen Kopfschmerzen vorliegen, wĂŒrde ich mir sehr grĂŒndlich ĂŒberlegen, ob eine OP angezeigt ist.

FĂŒr das bevorstehende GesprĂ€ch wĂŒnsche ich viel GlĂŒck. Nimm am besten einen Bogen mit den wichtigsten Fragen an den Neurochirugen mit.

LG
Bluebird
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Bettinchen
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« Antworten #6 am: 27. Mai 2008, 09:30:42 »

Danke nochmals fĂŒr die Hinweise. Habe den ganzen Abend gestern mir Notizen gemacht, damit ich morgen alle meine Fragen loswerde.
Auch meinem Mann habe ich gestern noch vom Forum erzĂ€hlt und vor allem die Hinweise zu den Kopfschmerzen. Ihm war wohl schon öfter aufgefallen, dass ich mir stĂ€ndig die Nase putze, wenn die Kopfschmerzen da sind, und mir oft das linke Auge dann zuhalte. Ist mir selbst nie aufgefallen, hab ich wohl mehr im Unterbewusstsein gemacht und nicht mit den Kopfschmerzen in Verbindung gebracht bzw. nur als Schutzmaßnahme gesehen, wenn die Schmerzen sehr schlimm sind. Mal sehen was der Neurochirurg in der Klinik morgen sagt.
Freue mich auf jeden Fall ĂŒber alle weiteren Hinweise, Tipps und Erfahrungen.
Gruß
Bettina
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fips2
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« Antworten #7 am: 27. Mai 2008, 09:59:52 »

Hallo Bettinchen
Da siehst du mal wie man sein eigenes Verhalten oft falsch einschÀtzt.Gut dass dein Mann dich so genau beobachtet hat.

Ich möchte dich nur auf einen Aussage die evtl. kommt vorbereiten wenn du Clusterkofschmerz ansprichst.
Vielel Ärzte sind,wenn sie Clusterkopfschmerz ĂŒberhaupt kennen, noch der veralteten Meinung, dass CK eine reine MĂ€nnerkrankheit ist.
Es kommt dann meist die Aussage: Das kann nicht sein. Sie sind eine Frau und Cluster bekommen nur MĂ€nner.

Dem ist nicht so.
Die Frauenquote liegt bei rund einem Drittel der Betroffenen.
Ich kann dir außer meiner Frau noch bestimmt 20 betroffene Frauen bringen,die ich persönlich kenne die definitiv an Cluster leiden.Die Dunkelziffer ist weit höher,da Frauen oft,wegen dieser falschen Meinung, auf MigrĂ€ne  falsch behandelt werden.

Zur Op deines Meningeoms will ich dir noch folgendes sagen und Rat geben,wenn das mit dem Clusterkopfschmerz zutreffend sein sollte.
Sollte ein OP des Menigeoms nicht unbedingt indiziert sein,Weiles ruht oder verkapselt ist, versuche die OP so lange wie möglich hinauszuziehen.Es sei denn dein M wĂ€chst und die Gefahr besteht ,dass  es GefĂ€ĂŸe oder Nerven ummauert.

Ich sag dir auch den Grund warum.
Meine Frau litt  schon vor der Kbf-Meningeom-OP an Clusterkopfschmerzen.Aber nur episodisch,d.h. sie hatte Pausen zwichen den Attackenintervallen von mehreren Wochen.Es bestand damals aber noch keine Diagnose darĂŒber.Die OP verstĂ€rkte leider den Clusterkopfschmerz weil genau der relevante Bereich des Sinus cavernosus durch die OP zusĂ€tzlich gereizt wurde.So wurde sie vom Episodiker zum Chroniker mit tĂ€glich bis zu 12 Attacken.

Eine Garantie wirst du wohl von keinem Arzt bekommen, dass deine Beschwerden sich nach der OP verbessern oder verschlechtern, da das Keiner voraussehen kann.

Ich will dir nur unsre Erfahrungen weitergeben und dich ĂŒber die Risiken aufklĂ€ren,damit du einen fĂŒr dich möglichst effetive Entscheidung fĂ€llen kannst.

Wie gesagt, FĂŒr weitere Fragen stehe ich dir gern zur VerfĂŒgung.

Gruß Fips2
« Letzte Änderung: 27. Mai 2008, 10:17:57 von fips2 » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 27. Mai 2008, 10:32:09 »

Hallo Fips,
danke fĂŒr die Infos.
Was ich in den letzten beiden Tagen an Tipps und Infos bekommen habe und ich in den BeitrĂ€gen gelesen habe, gibt mir zumindest das GefĂŒhl auf den Termin morgen besser vorbereitet zu sein.
Werde auf jeden Fall berichten, was man mir gesagt hat. Das Forum ist echt eine grosse Hilfe.

Gruß
Bettina
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Bettinchen
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« Antworten #9 am: 29. Mai 2008, 09:57:51 »

Der Termin ist ohne Ergebnis verlaufen, da kein MRT und keine Angiographie wegen NotfÀllen gemacht werden konnten. Ist alles auf nÀchsten Donnerstag verschoben. Also wieder warten angesagt.
Auf die Frage nach Clusterkopfschmerzen habe ich eigentlich keine richtige Antwort bekommen. Erstmal sollte ich die Aufnahme abwarten.
Zuletzt wĂ€re ja kein Anhalt fĂŒr eine Raumforderung gewesen und bevor die neuen Aufnahmen nicht da sind, konnte er mir auch nicht viel sagen.

Habe mir auch nochmals die Unterlagen der Radiologie vom letzten mal geben lassen, da steht genau dass das Meningeom am linken Temporallappen dorsobasal in Angrenzung an das Tentorium liegt aber kein Anhalt fĂŒr eine Raumforderung erkennbar. Ausserdem eine deutliche Verkalkung des Kortex und eine Verdickung des angrenzenden Tentoriums.

Der Neurochirurg hat mich dann noch nach anderen Symptomen wie Sehbeschwerden gefragt, aber die hab ich ja nicht. Bin also im Moment genauso schlau wie vorher, muss halt abwarten bis nÀchste Woche. Dann werde ich aber auch wohl nur eine Kurzinfo vom Radiologen bekommen, da der Neurologe nicht da ist.
Irgendwie schien mir alles dort etwas chaotisch abzulaufen.

Nun gut, bin weiterhin fĂŒr jede Erfahrung anderer oder Infos dankbar.
Viele GrĂŒĂŸe
Bettina

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« Antworten #10 am: 29. Mai 2008, 10:15:47 »

Du hast ne PN von mir liebes Bettinchen.
Notfalls kannst du mich auch anrufen.
Gruß Fips2
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« Antworten #11 am: 29. Mai 2008, 21:15:24 »

Hallo Bettina,

Dein Fall weicht vermutlich von den ĂŒblichen Meningeomerkrankungen ab. Somit ist verstĂ€ndlich, dass aktuelle MRT-Aufnahmen zur Beurteilung und Abstimmung des weiteren Vorgehens benötigt werden. Falls Dir die Aussagen nach Betrachtung der Aufnahmen unzureichend erscheinen, kannst Du eine Zweitmeinung in einer weiteren Klinik anfordern.

Ich hoffe, Du bist nicht allzu nervös bis nĂ€chsten Donnerstag. Und natĂŒrlich drĂŒcke ich weiterhin die Daumen.

LG
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« Antworten #12 am: 30. Mai 2008, 07:10:39 »

Hallo Bluebird,
scheint mir mittlerweile auch so, dass mein bisheriger Befund von den anderen etwas abweicht. Versuche mir auch die ganze Zeit klar zu machen, dass es mich ja auch viel schlimmer hÀtte treffen können, wenn ich so viele andere Berichte sehe. Das positiv-Denken hört dann meistens auf, wenn die Kopfschmerzen wieder heftig sind.
Habe aber fĂŒr mich selbst schon beschlossen auf jeden Fall mir eine zweite Meinung einzuholen, weil ich einfach (vor allem nach dem Termin am Mittwoch) so ein bisschen das GefĂŒhl habe, dass die Ärzte meine Fragen eigentlich nicht wirklich beantworten, weil sie selbst nicht so sicher sind.

Auf jeden Fall warte ich jetzt erstmal auf Donnerstag und versuche mich bis dahin abzulenken.
Viele GrĂŒĂŸe
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« Antworten #13 am: 06. Juni 2008, 07:05:36 »

Hallo zusammen,
gestern sind nun endlich die neuen MRT-Aufnahmen gemacht worden. Der Neurologe war nicht da, daher konnte ich im Anschluss nur kurz mit dem Radiologen sprechen.
Der meinte dann, dass sich was verĂ€ndert hat. Wie genau es sich verĂ€ndert hat, wollte oder konnte er mir dann auch nicht beantworten, dazu mĂŒsste er sich spĂ€ter erstmal die Aufnahmen noch genauer ansehen und mit den alten vergleichen. Bevor er sich dann wieder ganz schnell davon gemacht hat, hat er mich dann noch gefragt, ob schon einmal eine Biopsie gemacht worden wĂ€re.
Habe ihm dann gesagt, dass das bisher noch nicht gemacht wurde.
Erstmal war ich heilfroh das schonmal hinter mir zu haben und jetzt auch ein Ergebnis zu bekommen (GesprÀch mit dem Neurologen ist am nÀchsten Mittwoch).
Im nachhinein macht mich die Frage nach der Biopsie ganz verrĂŒckt, weil das heisst doch eigentlich, dass sie nicht genau wissen, was es eigentlich ist und vielleicht auch doch nicht wissen, ob es gut oder bösartig ist. Oder ist das so ĂŒblich ?
Bin total verunsichert (mal wieder) und hab jetzt wieder panische Angst, was jetzt kommt.
Wenn mir jemand was zu der möglichen Biopsie sagen kann, wÀre ich froh.

Viele GrĂŒĂŸe
Bettina
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« Antworten #14 am: 06. Juni 2008, 07:21:30 »

Hallo Bettinchen
Deine Unsicherheit ist verstÀndlich.Die Frage vom Radiologen aber eigentlich normal.

Biopsie ist eine Gewebsentnahme der Raumforderung mittels Hohlnadel,die dann Pathologisch untersucht wird.Oder nach einer Resezierung der Raumforderung vorgenommen wird.Es wird dabei die endgĂŒltige Art der Raumforderung und deren MalignitĂ€tsgrad( hab ich das jetzt richtig geschrieben? Danke Uli),Art der gut oder bösartigkeit,festgestellt.

Falls eine Biopsie vorlag,weil deine Raumforderung bekannt ist, kann er nĂ€here Angaben darĂŒber machen und Prognosen zu den sichtbaren VerĂ€nderungen stellen.
Manchmal sind die Aufnahmen nicht eindeutig vom Radiologen zu deuten,weil er nur die Form der Raumfordeung sieht.Hier gibt es bestimmte Silhouetten an denen er eine VORSICHTIGE Diagnose aus seiner Sicht stellen könnte.Ein Meningeom sieht von der Silhouette anders aus als ein Gliom.
Aber wenn die Form halt abweicht, oder dazwischen liegt, wirds fĂŒr ihn schwierig.Er ist zwar Arzt,aber kein Spezialist fĂŒr alle Erkrankungen.
Deshalb,so unsre Erfahrung,die Befunde des Radiologen nicht zu hoch bewerten.Das kann leicht daneben gehen.Da werden Rezidive genannt,die Panik verbreiten beim Patienten, und bei RĂŒcksprache mit dem Neurochirurgen stellt sich das "Rezidiv" als blutstillende Einlage heraus. (Selbst Erlebt)

Also bleib ruhig und warte erst mal ab was der Neurochirurg dazu sagt.Es muss nicht so schlimm sein wie du dir denkst oder der Radiologe vermutet.

Ich hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.

Gruß und schönes Wochenende.
Auch wenns schwer fÀllt.Unternimm die Tage etwas,was dich von diesen Gedanken ablenkt,bis zum Termin.

Fips2
« Letzte Änderung: 06. Juni 2008, 10:31:15 von fips2 » Gespeichert

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