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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Ist das MRT-Kontrastmittel schädlich?  (Gelesen 19088 mal)
sina
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Der Tod ist länger als das Leben,genieße die Zeit


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« am: 06. Januar 2008, 21:41:10 »

Hi ihr alle,

mal eine frage:

Ist es schädlich wenn man kurzfristig also bei mir dez 07 und jetzt wieder januar 08 ein mrt machen läßt.

dabei wird mir kontrastmittel in die vene gespritzt.

ist dies schädlich?

kennt jemand die zusammensetzung von dem mittel?

ich hatte nämlich ein eleptischen anfall im dez. und dann wurde ein mrt gemacht.

nun hatte ich ein armkontrahieren-der muskeln

mein termin im januar steht schon seit sep 07 als sollte zur konrolle mit einer gamma knife maske gemacht werden, da ich noch 5 kleine menigeom habe.

laut dez 07 sind die tumore nicht gewachsen, nur leider wurde die aufnahme nicht mit der maske gemacht und ich wollte dies jetzt gerne machen,

daher meine frage ist kontrastmittel in hoher form ungesund.

vielen lieben dank

gruss sina
« Letzte Änderung: 06. Januar 2008, 23:13:12 von Ulrich » Gespeichert

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fips2
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« Antworten #1 am: 06. Januar 2008, 22:05:42 »

Das kommt auf das Kontrastmittel an das du gespritzt bekommst.
Hier findest du ein Kontrastmittel und seine Nebenwirkungen.
http://www.mc600.de/forum/index.php?board=12;action=display;threadid=2721;start=msg18371#msg18371

Musst halt mal fragen welches KM verwendet wurde.
Bei unsrem Radiologen ist das Kontrastmittel in den Aufnahmen namentlich und in der Dosis benannt.Meist wird auch das Kontrastmittel im Befundbrief erwähnt.

Gruß Fips2
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Bluebird
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« Antworten #2 am: 06. Januar 2008, 22:13:05 »

Liebe Sina,

ich denke, jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente, auch auf Kontrastmittel. Bei meiner ersten MRT habe ich überhaupt keine Veränderung gemerkt, beim zweiten Mal bekam ich heftigste Nebenwirkungen, so dass inzwischen auf KM-Gabe bei mir verzichtet werden muß. Man hat mir erklärt, dass der Körper nicht unbedingt sofort allergisch reagiert, er entwickelt wohl erst nach und nach Antikörper. Die Assistentin in der Radiologie sagte, die KM bei MRT haben dieselbe Basis, weswegen bei mir kein anderes getestet wird.

Kontrastmittel bei MRT sind aber wohl allgemein sehr gut verträglich und Allergien die große Ausnahme.

LG
Bluebird
« Letzte Änderung: 06. Januar 2008, 22:14:41 von Bluebird » Gespeichert

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sina
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« Antworten #3 am: 06. Januar 2008, 23:16:41 »

hi fips,


vielen dank für den link. hat mir schon sehr geholfen. muss jetzt erstmal nachlesen was mir gespritzt wurde.
sehr interessant war auch was es für nebenwirkung mit sich bringt. bei dem erwähnten kontrastmittel. ich habe nämlich seit oktober heftigen drehschwindel, übelkeitg und hatte schon einen eleptischen anfall, evtl führt dies auch darauf zurück. mal gucken.

dir bluebird auch vielen dank.

allergie habe ich nicht gegen kontrastmittel. es ging mir eigentlich nur darum ob es schädlich für den körper ist.


ich hatte mittlerweile sehr viele mrt. seit dez 06 sind es bis heute 7 stück. finde ich sehr viel oder etwa nicht???

gruss sina
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Ulrich
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« Antworten #4 am: 06. Januar 2008, 23:24:15 »

ich habe nämlich seit oktober heftigen drehschwindel, übelkeit und hatte schon einen epileptischen anfall, evtl führt dies auch darauf zurück.

Das Kontrastmittel ist in 3 Tagen aus Deinem Körper. Viel trinken.

Drehschwindel hat häufig etwas mit dem Hirnstamm zu tun. Epilepsie kann durch das MRT-Kontrastmittel nicht ausgelöst werden; bis jetzt habe ich noch nichts davon gelesen. Frag' Deinen Neurologen.

Allergien sind die häufigsten Nebenwirkungen.
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sina
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« Antworten #5 am: 06. Januar 2008, 23:30:57 »

hi ulrich,

vielen dank für die infos. das wusste ich gar nicht.

habe nämlich seit meiner erkältung im oktober jeden tag drehschwindel. wache in der nacht sogar davon auf. war schon beim hno arzt, klinikum, neurlogen und hausarzt keiner hat was gefunden. bin sehr ratlos.  

will jetzt nochmal zum neurologen und fahre ende des monats wieder zum neurochirurgen, wo ich operiert wurde.

meine erklältung ist weg nur der drehschwindel ist noch da. macht mir sehr zu schaffen. weiß nicht woran es noch liegen könnte.

gruss sina
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« Antworten #6 am: 06. Januar 2008, 23:50:13 »

Hallo Sina,

der Neurochirug wird wahrscheinlich am besten beurteilen können, woran es liegt. Teile ihm auch Deine Bedenken bezüglich der häufigen Kontrastmittelgaben mit. Sollten sich diese nicht widerlegen lassen, könnten die Aufnahmen vielleicht sogar ohne gemacht werden?

Alles Gute - hoffentlich kann dem Drehschwindel abgeholfen werden.
Ist übel, kenne ich noch aus der Zeit vor meiner Diagnose. Bei mir spielte auch ein etwas erhöhter Blutdruck eine Rolle.

LG
Bluebird
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Christa
Gast
« Antworten #7 am: 07. Januar 2008, 00:33:43 »

Epilepsie kann durch das MRT-Kontrastmittel nicht ausgelöst werden; bis jetzt habe ich noch nichts davon gelesen. Frag' Deinen Neurologen.

Hallo Ulrich,
so ganz stimmt das nicht.
Schau mal:
Ich bekomme Magnevist, lies mal dort unter
http://www.bfarm.de/cae/servlet/contentblob/1020658/publicationFile/79575/magnevist.pdf
« Letzte Änderung: 22. Juni 2010, 22:14:49 von Bluebird » Gespeichert
Ulrich
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« Antworten #8 am: 07. Januar 2008, 09:05:15 »

Ja, der Einwand ist richtig. Ich zitiere aus dem Link von Christa:

"Anfallsleiden oder intrakranielle Läsionen können die Inzidenz von Krampfanfällen
erhöhen, wie in seltenen Fällen im Zusammenhang mit der Verabreichung von Magnevist berichtet wurde."
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Bluebird
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« Antworten #9 am: 07. Januar 2008, 11:57:58 »

Hallo zusammen,

wenn ich hier die Informationen lese,  finde ich es schon erstaunlich, dass die Radiologien die Kontrastmittel bei der MRT als völlig harmlos bezeichnen.
Aber ob mit oder ohne Kontrastmittel, bin ich inzwischen der Überzeugung, dass diese Untersuchungen sich generell unterschiedlich auf Patienten auswirken. Ohne KM-Gabe bekomme ich einige TESLA mehr, was beim letzten Mal zu einigen Verwirrungen in meinen Gedankengängen führte. Mein Neurologe hat mir die Möglichkeit bestätigt.
Andererseits ist man als HT-Patient dankbar, dass diese ausgereifte bildgebende Diagnostik zur Verfügung steht.

LG
Bluebird
« Letzte Änderung: 07. Januar 2008, 11:59:50 von Bluebird » Gespeichert

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fips2
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« Antworten #10 am: 07. Januar 2008, 15:27:52 »

wenn ich hier die Informationen lese,  finde ich es schon erstaunlich, dass die Radiologien die Kontrastmittel bei der MRT als völlig harmlos bezeichnen.

LG
Bluebird

Fest steht.Jedes Medikament hat Nebenwirkungen.Sogar Kochsalz und Glucoselelösung bei entsprechenden Vorerkrankungen.

Über die Nebenwirkungen wird man in den seltensten Fällen hinreichend informiert.
Nicht nur bei Kontrastmitteln.Nein auch bei vielen anderen Medikamenten auch.Ich denk hierbei mal so ganz spontan an Kortison.Wie viele Gelenk und Knochenerkrankungen hier herrühren kann man nur schätzen.Auf jeden Fall sinds nicht wenige.Es wird aber vehement von den meisten Ärzten bestritten.Nur wird komischerweise bei höheren Dosen oder bei Einnahmen von Kortison auf einen Osteoperoseuntersuchung hingewiesen,die aber wohlgemerkt der Patient selbst zahlen muss,weil kein Arzt die Notwendigkeit bestätigt, damit die Kosten von der KK übernommen werden müssen.
Bezahlt wirds erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und die Schuld bekommt der Patient auch noch als Selbstverschulden hingeschoben.

Wer hier wohl dahintersteckt lass ich mal offen..........

Es wird vieles verharmlost und im Falle des Falles als unglückliche Umstände dargestellt.
Hier den Nachweis zu bringen,dass eine Folgeerkrankung durch das Medikament ausgelöst wurde,ist für einen Patienten so gut wie unmöglich.

Aber was will man machen wenn man das Medikament unbedingt benötigt?

Einzige Möglichkeit die man hat ist,die Verabreichung so weit als möglich einzuschränken und sich vor allen Dingen nicht ungefragt was injezieren zu lassen nur weils halt grad mal zum Procedere gehört.

Gruß Fips2
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« Antworten #11 am: 07. Januar 2008, 20:06:50 »

 guten abend zusammen,

sehr interessant zu lesen. ich denke mit euren infos  werde ich wohl die nächste mrt aufnahme dann im mai machen lassen.

jetzt im dez 07 war ja alles ok.

würde mich aber freuen noch mehr über kontrastmittel und nebenwirkungen zuz fahren.

evtl kann ich dies ja auch irgendwie auf den einen eleptischen anfall anrechnen.

vielleicht war das zu viel für mich. mittlerweile hasse ich auch die mrt aufnahmen. die ersten 10 minuten sind ok, aber dann zähle ich schon die minuten bis es vorbei ist.

hoffe noch mehr darüber zu erfahren.

schönen abend

gruss sina
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regilu
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« Antworten #12 am: 07. Januar 2008, 21:57:58 »

Gutes Neues Jahr, Ihr Lieben alle.

Mein Mann hatte am 02.01.2008 wieder sein MRT. Nach dem 2. Teil mit Kontrastmittel kam plötzlich die Schwester und sagte, dass die Bilder schlecht wären. Und siehe da, das Kontrastmittel war nicht in die Vehne, sondern daneben in den Arm gespritzt worden!
So hat mein Mann nochmal die gleiche Menge in die Vehne nachgespritzt bekommen.
Sie sagte, dass das nicht schlimm wäre!
Aber fast 1 Woche hat der Arm höllisch weh getan!

Bis jetzt aber sonst keine feststellbaren Nachwirkungen. Hoffe ich wenigstens.

Übrigends was Positives: Das MRT war wieder OK!
Wegen der übrigen Beschwerden (endlich) zum Neurologen.

Liebe Grüsse von regilu
« Letzte Änderung: 07. Januar 2008, 21:59:01 von regilu » Gespeichert

Auch die dunkelsten Wolken haben,  der Sonne zugekehrt,  ihre lichten Seiten!
Friedrich Herter
sina
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« Antworten #13 am: 08. Januar 2008, 00:01:49 »

hi regilu,

auch ein frohes neues jahr.

das ist ja auch eine dumme sache, dass das kontrastmittel nicht in die vene gespritzt wurde.

naja, welche auswirkungen das hat würde mich auch mal interessieren.

aber schön zulesen das alles gut ist.

gruss sina
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« Antworten #14 am: 26. Januar 2008, 14:49:37 »

hi,

war jetzt zur nachuntersuchung in der INI.

dort habe ich nachgefragt ,ob das kontrastmittel schädlich sei und man nicht soviele untersuchungen im jahr machen sollte.

dr. bundschow sagte mir, ich könnte jeden tag viele MRT machen lassen es ist nicht bewiesen ,das das kontrastmittel schädlich ist.

allerdings gilt dies nur für MRT Aufnahmen.
alle anderen Aufnahmen insbesondere CT sind schädlich.

Liebe grüsse Sina
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