Hallo,
ich habe eine kleine Tochter, die seit zwei Jahren mit einem Ponsgliom lebt und das recht gut.
Wir haben die normalen Ausfallerscheinungen mitbekommen [rechter Arm steif, rechtes Bein hinterher gezogen, schielende Augen usw.], als Sie gerade erst 2 Jahre alt war.
Wir haben es uns nicht erklären können, warum Sie nicht mehr richtig gehen oder sogar nicht sehen konnte.
Wir sind aus diesem Grund sofort zu verschiedenen Ärzten gegangen bis uns jemand nach einem CT sagen konnte, dass am Stammhirn etwas ist, was Sie nicht diagnostizieren können.
Wir sind zur Uni Klinik nach Essen und wurden kurze Zeit später mit dieser Situation konfrontiert.
Nach Chemotherapie und Bestrahlung sind wir bei Temodal.
Hier der Link, damit Ihr Euch mal informieren könnt:
http://www.uni-duisburg-essen.de/kinderklinik/departments/onco/index.htmlIch wollte Euch mal auch ein "anderes" Leben schildern, damit nicht alle Eltern den Kopf in den Sand stecken und somit aufgeben. Wir sind sehr dankbar, dass wir unsere Kleine kennenlernen durften. Wir leben jeden Tag mit Ihr aus und geniessen alles, was Sie bis jetzt gelernt hat. Ihr Leben gibt uns soviel Mut für die nächste Zeit, dass wir einfach so weiter machen, ohne unseren eigenen Lebensmut zu verlieren.
Gibt niemals die Hoffnung auf.....bei uns haben sich die Symptome zurückgebildetUnd eines:
Keiner weiss, wie er oder sie zu leben hat.
Wir haben unser Geschenk angenommen...........und haben es in unser Herz eingeschlossen....
Ich hoffe ich konnte irgendjemanden zumindest mit meiner Darstellung der Situation helfen....