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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Ponsgliom  (Gelesen 5186 mal)
Najma
Gast
« am: 30. Mrz 2006, 21:59:30 »

 Hallo
ich habe einen Sohn. er ist 9 Jahre alt Lucian.. Als er zwei war stellten wir nach einem Kernspint fest, er habe ein Ponsgliom mit Infltration ins Kleinhirn. Es sei etwa Walnussgroß. er habe es bestimmt seit geburt.
Irgendwo habe ich mal gelesen,dass sich in der vierten Woche der Schwangerschaft die Gehirnzellen bilden und tatsächlich hatte ich in genau dieser Zeit ein unvergesslich traumatisches Erlebnis
seine Symptome waren Nystagmus und eine leichte Muskelschwäche. Er lernte einfach nicht zu laufen.
seine Prognose war:keine zwie Jahre
Jetzt ist er 9 und lebt mit einer linksseitigen Paräse, ist sehr lebenslustig und geistig klar, ja geradezu emotional hochintelligent. Er kann sogar ein wenig laufen.
Die Ärzte u.a. Sörensen aus Würzburg Berthold aus Köln hielten eine OP für unmöglich. Selbst Chemo sei nicht hoffnungsvoll. Ich war damals so froh, weil ich sowohl mit Chemo, als auch mit OPs so ein schlechtes Gefühl hatte. Ich dachte, gut, dann komm ich in keinen Konflikt, wenn ich diese Art der Therapie verweigern möchte.
Statt dessen krempelte ich mein Leben um, konsequent nach dem Motto:
Wenn jemand wirklich etwas tun kann, dann Lucian selbst. Und das kann er nur, wenn ich ihn in seiner (Kinder haben sie mehr als wir Älteren) Kraft nicht störe.
Seit 7 Jahren nun bin ich für jeden Tag mit ihm dankbar. Ich habe soviele Erfahrungen gemacht, die ich ohne diese so zwingende Diagnose niemals gemacht hätte.
Und doch wünsche ich mir nichts sehnlicher, als das mein Kind gesund wäre.
Aber dies ist mein Traum, nicht seiner.
Dies ist alles so komplex.
Gibt es jemanden bei dem ein Ponsgliom zerfallen ist, der vollkommen davaon genesen ist?
Ich möchte nicht, dass Lucian daran stirbt.
Euch allen wünsche ich alles gute
najma

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breezingbrina
Gast
« Antworten #1 am: 18. Januar 2007, 19:35:45 »

hallo!mein kleiner bruder(17 jahre alt) ist ebenfalls an einem diffus intrinsischen ponsgliom erkrankt.er nimmt an der hit-gbm-d studie teil.bisher hatten wir eigentlich erfolg und wir leben bereits 15 monate mit der diagnose. nun fängt aber der tuor wieder an zu wachsen. was hast du alles mit deinem sohn gemacht?welche therapien usw?wäre dir sehr dankbar für eine antwort, weil wir nicht mehr wirklich weiter wissen!lg
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biggb
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« Antworten #2 am: 05. August 2007, 22:20:09 »

Hallo,

ich habe eine kleine Tochter, die seit zwei Jahren mit einem Ponsgliom lebt und das recht gut.

Wir haben die normalen Ausfallerscheinungen mitbekommen [rechter Arm steif, rechtes Bein hinterher gezogen, schielende Augen usw.], als Sie gerade erst 2 Jahre alt war.
Wir haben es uns nicht erklären können, warum Sie nicht mehr richtig gehen oder sogar nicht sehen konnte.

Wir sind aus diesem Grund sofort zu verschiedenen Ärzten gegangen bis uns jemand nach einem CT sagen konnte, dass am Stammhirn etwas ist, was Sie nicht diagnostizieren können.

Wir sind zur Uni Klinik nach Essen und wurden kurze Zeit später mit dieser Situation konfrontiert.

Nach Chemotherapie und Bestrahlung sind wir bei Temodal.

Hier der Link, damit Ihr Euch mal informieren könnt:

http://www.uni-duisburg-essen.de/kinderklinik/departments/onco/index.html

Ich wollte Euch mal auch ein "anderes" Leben schildern, damit nicht alle Eltern den Kopf in den Sand stecken und somit aufgeben. Wir sind sehr dankbar, dass wir unsere Kleine kennenlernen durften. Wir leben jeden Tag mit Ihr aus und geniessen alles, was Sie bis jetzt gelernt hat. Ihr Leben gibt uns soviel Mut für die nächste Zeit, dass wir einfach so weiter machen, ohne unseren eigenen Lebensmut zu verlieren.

Gibt niemals die Hoffnung auf.....bei uns haben sich die Symptome zurückgebildet

Und eines:

Keiner weiss, wie er oder sie zu leben hat.
Wir haben unser Geschenk angenommen...........und haben es in unser Herz eingeschlossen....

Ich hoffe ich konnte irgendjemanden zumindest mit meiner Darstellung der Situation helfen....
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Doso
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« Antworten #3 am: 19. Mai 2011, 08:07:03 »

Hallo Najma, ich wollte mal nachfragen wie geht es deinem Sohn?

Hallo Biggb, wie geht es euch?
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biggb
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« Antworten #4 am: 19. Mai 2011, 22:09:20 »

Hallo Doso,

meine Kleine wird 8! Jahre alt und hat sich bemerkenswert entwickelt.

Sie ist nun in der Schule und kommt sehr erfolgreich durchs Leben.
Man merkt Ihr die Diagnose von vor über 6 Jahren nicht an.

Sie bekommt, ausser den homöopathischen Sachen, nichts mehr.

Der Ponsgliom ist seitdem stabil und hat aufgehört zu wachsen.

Gibt niemals auf, auch wenn es schwer ist.
Wunder gibt es immer wieder...

Gruß

b
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