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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Akustikusneurinom  (Gelesen 9934 mal)
mtbleibi
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Ein Glas ist halbvoll und nicht halbleer


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« Antworten #45 am: 21. November 2009, 18:05:08 »

Hallo liebe Akustiker, ich werfe meine Berichte mal nach vorne, da ich eine Frage habe. Bei mir wurde ja wie gesagt über eine subokzipitale Kraniektomie rechtsseitig das AN entfernt.
In letzter Zeit habe ich auf der betroffenen Seite immer das Gefühl, als wenn ich Wasser im Ohr habe. Neige ich den Kopf nach links, dann gluckert es ab und zu. Und wenn ich mit den Fingern die Haut über dem OP-Gebiet etwas drücke, dann gluckert oder knarzt es auch. Merkwürdig, oder  Huch
Anmerken möchte ich noch, dass es mir eigentlich sau gut geht und ich nur die verminderte Hörfähigkeit auf der betroffenen Seite habe. Aber das mit der Hörleistung hat meiner Meinung nach auch etwas nachgelassen.
Vielleicht gibt es ja jemanden, der ähnliche Erlebnisse hat. Augen rollen
Ein schönes Wochenende wünscht
Peter
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mtbleibi
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Ein Glas ist halbvoll und nicht halbleer


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« Antworten #46 am: 27. Oktober 2011, 08:44:19 »

Hallo Akustiker,
ich schmeiße mich mal wieder nach vorne, da es neue vielleicht verwunderliche Erkenntnisse gibt. Also, meine OP ist ja jetzt fast 6.Jahre her. Bei der Kontrolluntersuchung im Jahr 2010 wurde kein Rezidiv festgestellt und mein Prof hat gesagt, er will mich erst in drei Jahren wieder sehen. Gut so, hab ich gedacht. Es gibt ja auch nichts, was dagegen spricht. Ab und zu noch ein wenig Kopfschmerz, der Schwankschwindel im dunkeln, die Hörminderung und der Tinitus, den ich gut verdrängen kann.
Dann hatte ich jetzt im September anfangs unerklärbare, starke Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich. Nach einer Woche gesellte sich eine Erkältung dazu. Habe dann meinen HNO-Arzt aufgesucht und der zeigte sich etwas besorgt bzgl. der Kopfschmerzen. Er veranlaßte dann ein MRT. Leider musste ich dieses MRT in einer Radiologie durchführen lassen, die ich persönlich nicht mag. Meine eigentliche Praxis hatte keinen kurzfristigen Termin frei. Nun denn und es kam, wie es kommen mußte. Für die Kopfschmerzen gab es eine Erklärung, nämlich eine massive, beidseitige Nebenhöhlenentzündung. Aber dann der Hammer.Plötzlich hat die Radiologin den Verdacht auf ein Rezidiv geäußert. An der OP-Stelle hat sie ein Gebilde gesehen, welches Kontrastmittel aufnimmt. Am Anfang ihres Bericht war es 2,9 cm groß und am Ende des Bericht 2,9 mm  Huch.
Mit dieser Erkenntnis bin ich dann diese Woche zu meinem Prof nach Hannover gereist. Hab ihm auch gleich gesagt, dass ich ihn eigentlich nicht so schnell wieder sehen wollte. Er hat sich die Bilder angeschaut und mit den vorhergehenden verglichen. Er war ganz ehrlich und sagte, dass er Chrirurg ist und kein Radiologe. Auf einem aktuellen Foto ist auch wirklich mehr Kontrastmittelaufnahme erkennbar. Aber er gab auch zu Bedenken, dass es unterschiedliche Geräte sind und daher eine unterschiedliche Bildgebung. Er zeigte mir ein aktuelles Foto und verglich dieses mit einem Alten und da war kein Unterschied zu erkennen. Kurzum, er kann nicht mit Sicherheit sagen, ob sich da wieder was gebildet hat oder nicht.
Auf jeden Fall ist jetzt erstmal Entspannung angesagt,sagte er.
Er möchte mich in einem Jahr mit aktuellen Bildern wieder sehen und dann kann man sagen, ob es Fisch oder Fleisch ist.
Also, ich geh da immer noch entspannt mit um. Für mich ist das immer noch Narbengewebe und nichts anderes. Und wenn doch, geht die Welt auch nicht unter. Auf jeden Fall such ich dann meine alte Radiologie auf und die kennen meinen Kopf Grinsend
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Herbstzeit und einen schnell vorübergehenden November.
Gruss Peter
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probastel
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« Antworten #47 am: 27. Oktober 2011, 10:08:12 »

Hallo Peter,

2,9 cm oder 2,9 mm - letzendlich handelt es sich um einen Kommafehler. Doch wenn es sich um 2,9 cm handeln würde, dann hättest Du richtige Probleme... Natürlich spricht es nicht für den Radiologen, wenn er sich solch einen Schnitzer leistet. Wie Du bereits angedeutet hast, ist es nicht leicht zwischen Tumor- und Narbengewebe zu unterscheiden, doch wenn es keine Veränderung in den Bildern gab, woher soll dann der Tumor kommen. Ok, es ist nicht leicht ein Jahr zu warten, aber ich glaube Du hast allen Grund entspannt an die Sache ranzugehen.

Ich wünsche Dir die Kraft die Du für diese Herangehensweise benötigst und natürlich drücke ich Dir die Daumen.

Probastel
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Sanne68
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« Antworten #48 am: 28. Oktober 2011, 08:52:18 »

Hallo Peter,

ich kann deine Sorgen grade gut nachfühlen, bei mir hat sich ja leider bestätigt, daß es ein Rezidiv ist. Ich habe aber hier irgendwo mal einen Bericht von einem Patienten gelesen, wo alles nur falscher Alarm war und er völlig umsonst in Angst und Schrecken versetzt wurde. Leider finden ich den Beitrag nicht.

Bei mir war zuerst auch der Verdacht, daß es nur an unterschiedlichen Schnittebenen lag, da ein MRT ja nie 100% die selben Bilderebenen darstellt. Da bei dir ja ein anderes Gerät in einer anderen Praxis im Spiel war und dein Neurochirurg keinen Unterschied zum alten MRT entdecken kann, würde ich auch deinem NCH vertrauen, der kennt dich am besten.

Ich drücke dir jedenfalls von Herzen die Daumen für deine Gesundheit. Ich geh jetzt nochmal diesen Bericht suchen, der hat mir damals echt ganz viel Mut gemacht, weil auch die Technik sich mal irren kann.

Viele Grüße Sanne68

Edit: gefunden  Grinsend

http://www.hirntumor.de/forum/index.php/topic,7128.0.html
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2011, 08:54:57 von Sanne68 » Gespeichert
mtbleibi
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Ein Glas ist halbvoll und nicht halbleer


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« Antworten #49 am: 28. Oktober 2011, 11:57:57 »

Ganz lieben Dank für eure Wünsche.
Also ich gehe auch weiterhin entspannt mit dieser Sache um. Ich zähle jetzt also nicht die Tage bis zur nächsten MRT-Sitzung. Selbst, wenn es sich bewahrheiten sollte, geht die Welt nicht unter.
Ich gehe auch weiterhin davon aus, dass es kein Rezidiv gibt. Punkt!!
Euch allen ein schönes Wochenende
Peter
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Sanne68
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« Antworten #50 am: 28. Oktober 2011, 12:22:30 »

Das ist die richtige Einstellung, vor allem bei dem sonnigen Wetter.
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #51 am: 29. Oktober 2011, 00:55:20 »

Hallo, Peter,
solltest Du doch mal unruhig werden, würde ich mich an deiner Stelle an den Radiologen wenden und nachfragen, ob es nun 2,9 mm oder 2,9 cm waren. Aber ich wünsche Dir natürlich die entspannte Ruhe.
KaSy
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Wenn man schon im Müllkasten landet, sollte man schauen, ob er bunt angemalt ist.
mtbleibi
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Ein Glas ist halbvoll und nicht halbleer


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« Antworten #52 am: 16. November 2011, 18:08:13 »

Hallo,

habe heute den Verlaufsbericht meines Prof. aus Hannover bekommen. Dort steht nun wortwörtlich:Die mitgebrachten MRT-Aufnahmen zeigen im Vergleich zu den Voraufnahmen aus dem letzten Jahr keine Größenzunahme oder Veränderung der Kontrastmittel-aufnehmenden Struktur in der Resektionshöhle des AN rechts.  Grinsend Grinsend Grinsend
Was ich damit sagen will, es ist wohl sehr wichtig, bei den Kopfaufnahmen auf eine genaue Platzierung
zu achten.
So kann ich jetzt ganz entspannt bis zum nächsten Herbst warten.

Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit

Peter
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« Antworten #53 am: 17. November 2011, 09:42:15 »

Das ist ja super, ich freu mich mit dir Smiley
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