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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Zufallsbefund Meningeom / Was tun?  (Gelesen 8529 mal)
Ciconia
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Beiträge: 1682


Am Ende ist alles gut-sonst ist es nicht zuende!


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« Antworten #15 am: 10. Mai 2005, 18:31:53 »

Der Befund hört sich wirklich sehr gut an.
Aber 3 Jahre sind trotzdem eine lange Zeit. Ich würde auf einer Kontrolle nach einem Jahr bestehen. Das ist durchaus ein üblicher Zeitraum und wird mit Sicherheit von der Krankenkasse bezahlt.
Alles Gute weiterhin.
LG von ciconia
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sandyz
Gast
« Antworten #16 am: 11. Mrz 2006, 16:33:03 »

Hallo,

vor drei Tagen ist meine Mutter mit Sehstörungen und Übelkeit ins Krankenhaus überwiesen worden.
Das Nativ-CT zeigte einen 3,9x2,5 cm großes Meningeom, mit einem kleinen Hirnödem. Zuerst einmal ist uns der Boden unter den Füßen weggerissen worden, da meine Mama schon 69 Jahre ist und der physische und psychische Zustand nicht der beste ist. Sie hat 16 Bauch-Ops, zwei Lungenembolien und Mamma CA beidseits hinter sich. Vor sechs Jahren ist mein Bruder noch an einem Aortenaneurisma verstorben. Also haben wir jetzt innerhalb von drei Tagen die komplette Diagnostik ausgeschöpft. Ich bin froh, da ich selbst im Krankenhaus arbeite und viele Ärzte kenne die mir doch schnell helfen konnten.
Ab Mittwoch hat sie hochdosiert Kortison erhalten um das Ödem abzuschwellen. Am nächsten Tag habe ich sie zum Neurochirurgen gefahren, dieser konnte durch die Symptomatik eine Blutung oder ein Aneurisma nicht ausschließen. Wir sind ziemlich fertig wieder ins Krankenhaus zurück gefahren, am gleichen Tag habe ich Abends noch einen Termin bei einem Dopplerspezialisten abgemacht, mit dem ich selbst zusammen gearbeitet habe, das cranielle Doppler konnte eine Stenose aussschließen. Er meinte nicht operieren. Am nächsten Tag hatten wir eine Angio-MR- Untersuchung, um die ich mich persönlich gekümmert habe, da der herkömmliche Termin 14 Tage gedauert hätte, diese Terminierung war nur möglich, weil meine Freundin dort arbeitet.
Das Ergebnis war, keine Blutung und kein Ödem !!!!!!!!!!!
Glück im Unglück! Der Radiologe meinte auch, daß eine Op nicht unbedingt erforderlich wäre. Wir haben jetzt beschlossen, keine OP sondern eine jährliche MR-Kontrolle mit KM, um auszuschließen das das Menigeom weiter wächst.  Bei einer 70 jährigen Patientin mit einem teilverkalkten Menigeom ist das Wachstum ja doch langsamer. Beim  Auftreten von Symptomen werden wir reagieren aber es wird ihr sicherlich ohne OP vorläufig, wenn nicht sogar bis zum Lebensende besser gehen.
Ich bin dankbar für die Menschen, die mir ermöglicht haben das ganze Procedere innerhalb kürzester Zeit durchzuführen. Denn das WARTEN mit solch einer Diagnose ist schlimmer, als die Untersuchungen selbst. Man muß immer Risiko-Nutzen abwägen.
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Ulrich
Gast
« Antworten #17 am: 11. Mrz 2006, 19:40:37 »

Jährliche Kontrolle wäre mir persönlich zu "locker". Ich würde das nächste MRT in einem halben Jahr bevorzugen. Und wenn bis dahin kein Wachstum, dann auf 1 Jahr Kontrollabstand gehen.

Im übrigen ist ja immer noch nicht klar, weshalb die Sehstörungen.
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