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Hunger und Dürrekatastrophe am Horn von Afrika/Ostafrika

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Autor Thema: Hormonersatztherapie (für Frauen im Klimakterium) bei Meningeom  (Gelesen 11765 mal)
Bluebird
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« Antworten #45 am: 11. Mrz 2010, 09:13:48 »



Hallo KaSy,

mit Deinem Beitrag über den Eingriff und die verständnisvollen Ärzte nimmst Du Frauen die Überwindungsängste. Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und endlich Ruhe vor den Wechsljahrebeschwerden.

LG
Bluebird
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Toni
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« Antworten #46 am: 11. Mrz 2010, 12:16:46 »

Liebe KaSy,

mal auf die Schnelle:
Es freut mich so sehr, dass Du es so gut überstanden hast! (War auch nicht anders zu erwarten....)
Aber wenn Du´s übers Herz bringst, geh´ Montag nicht arbeiten! Es wird Dir nicht bekommen, und Du wirst nicht einmal wissen, warum. Beine hoch und lange schlafen, kannst Du das?
Wir werden Dich hier im Forum gut beschäftigen!
So jetzt muss ich los.

Herzliche Grüße

Toni
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #47 am: 12. Mrz 2010, 12:38:05 »

Lieber probastel,
danke für Deine lieben Wünsche

Liebe Bluebird,
danke für die anerkennenden Worte

Liebe Toni,
auch Dir vielen Dank – fürs Bremsen!

Ich habe es tatsächlich gemerkt, als ich nach dem OP-Tag am 9.3.10 zwar am 10.3.10 einen ganzen Tag Ruhe hatte, aber am Tag danach glaubte ich schon wieder Bäume ausreißen oder zumindest die herab gefallenen Äste vom Winter aus dem Garten und von den Gehwegen beseitigen zu können. In kurzen Etappen von 30 min.
Aber nachmittags ging dann gar nichts mehr. Ich wollte nach getaner Arbeit mittags schlafen und war nach 10 min schon wieder wach. Versuchte, mit ruhiger Musik und Rätseln zu entspannen. War aber immer wieder am Heulen.

Wieso? Vermutlich hat meine Psyche nicht kapiert, dass alles gut gegangen ist.
Oder sie hat sich den Auftrag gegeben, mich zu bremsen, was ihr auch gelang.

Ich hatte dann heute, am 12.3.10 den Gyn-Termin und mich packte auf den knapp 10 min Weg das Heulen und ich war dort ganz kleinlaut, gar nicht wie üblich.
Mich zieht auch noch überhaupt nichts zu den Kindern, was mir auch zeigt, dass ich noch nicht so weit bin.
Er hat mir Schlafen „verordnet“ oder etwas Schönes machen, was nicht anstrengend ist, Kaffee trinken oder bummeln gehen, lustige Filme gucken oder sowas.
Ich hab´s kapiert, werde mich dran halten und beim nächsten Termin (22.3.10) wieder obenauf sein  Cool wie immer.

Vielleicht habe ich das nicht so Ernst genommen, weil ich die OP verschlafen habe? Und weil ich ziemlich gleich nach Hause durfte. Objektiv weiß ich doch, dass das durchaus eine nicht unbedeutende Wundfläche ist, die der Körper zu heilen hat.

Und wenn mir solche Erkenntnisse kommen, dann bin ich wieder wütend auf mich, dass ich wieder „alles“ falsch gemacht habe. "Ach Du arme geschundene Seele!" (Mal ´n bisschen Selbstmitleid  Zwinkernd )

Seid lieb gegrüßt
Eure KaSy
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Bluebird
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« Antworten #48 am: 12. Mrz 2010, 12:48:51 »



Liebe KaSy,

Lass die tiefen Emotionen ruhig zu. " Selbstmitleid ", wie Du es nennst, muss auch mal sein. Schließlich handelte es sich um einen Eingriff in die verletzliche Weiblichkeit, organisch und seelisch. Dein sehr behutsamer Gynäkologe hat gegen den Blues doch immer wieder gute Gegenmittel parat  Zwinkernd. Gönne Dir Ruhe und Schönes.

Liebe Grüße für ein erholsames Wochenende

Bluebird
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Ciconia
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« Antworten #49 am: 12. Mrz 2010, 13:47:20 »

Das Gefühl, nach der OP Bäume ausreißen zu können, kenne ich von meinen beiden OP´s. Ist schon ein perverses Gefühl nach einer 9 bzw. 11stündigen OP einfach aufstehen zu wollen und rein gefühlsmäßig einen Marathon laufen zu wollen.
Ist aber eine Folge des hochdosierten Kortisons, welches man während und nach der OP bekommt.

Bekannt ist auch das Kortisolloch nach Absetzen des Kortisons. Der Körper muß erstmal langsam wieder lernen, selbst dieses Hormon zu produzieren. Man fühlt sich dann müde und depressiv.

Wichtig ist nur, langsam auszutesten, was man schon kann und sich immer Ruhepausen zu gönnen, wenn der Körper es verlangt. Ich hatte auch 3 Kinder im Haushalt damals und da ging das einfach nicht. So gab es immer wieder herbe Rückschläge und Leistungstiefs. Allerdings habe ich bis heute, 8 Jahre nach der 2.OP, nicht annähernd meine frühere Leistungsfähigkeit erreicht. Habe mich aber damit abgefunden.

LG
Ciconia
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probastel
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« Antworten #50 am: 12. Mrz 2010, 17:32:20 »

Hallo Kasy,

auch wenn es keine Hirnop war, lasse es ruhig angehen. Die Wunde ist nicht gerade klein, Dein Körper hat noch jede Menge zu reparieren, auch wenn man von Außen nichts sehen kann.

Lasse aber auch Deiner Psyche Zeit  sich zu heilen, schließlich bist Du an der Stelle operiert worden über die sich jede Frau definiert und auch diese Wunde braucht Zeit zu heilen.

Ich drücke Dir die Daumen, dass die beiden Wunde rasch verheilen mögen.

Liebe Grüße

Probastel
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KaSy
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sunshine


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« Antworten #51 am: 26. Mrz 2010, 01:41:57 »

Hallo,Ihr Lieben,
Ich hätte nie geglaubt, dass ich durch eine Ausschabung derart aus dem Gleichgewicht geraten könnte. Mehr als zwei Wochen lang wollte ich mich lieber verkriechen, hab immer mal wieder versucht, mit Freundinnen zu schwatzen, bummeln zu gehen, ins Kino - half alles nicht oder nur kurz. Ganz langsam wache ich aus meinem Tief ab und zu auf.

Da muss die Hirntumor- Psychomacke schon ziemlich zugeschlagen haben, wenn ich derart extrem abstürze. Aber mein Psycho hat mir akut geholfen. Smiley

Habt Ihr eigentlich auch Probleme, wenn Zugänge für irgendwelche Flüssigkeiten gelegt werden müssen, z.B. war das bei mir nun wieder so wegen der Narkose. Ich glaube, das hat mich zusätzlich niedergeworfen, diese Aussicht, dass das immer schlechter und irgendwann gar nicht mehr geht und man einen Port einsetzen muss.  Ärgerlich

Eure Kasy
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Toni
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« Antworten #52 am: 26. Mrz 2010, 15:37:16 »

Liebe KaSy,

meine Ausschabung war vor meiner Meningeom-Geschichte, und hat mich anschließend ebenso umgehauen- ich versuchte es Dir durch die Blume zu sagen, als Du schon am Montag arbeiten gehen wolltest-...
Und auch die Venenzugänge und alles, was dazu gehört, erinnert uns an den bevorstehenden Verfall. Nur Kinderkriegen und Psychotherapie -Schmerzen geben Hoffnung und haben Zukunft.
Mir geht es genau so wie Dir und ich bin froh, wenn ich auf andere Gedanken komme. Als eben so bitter empfinde ich all die schönen Sachen, die ich besitze und die ich nicht mehr werde haben dürfen...
Ist es nicht bescheuert?
In Berlin scheint die Sonne,
viele Grüße,
Toni
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