Im folgenden ist eine alphabetische Liste der bekanntesten Hirntumore zusammengestellt. Ebenfalls enthalten sind häufig gebrauchte alternative Bezeichnungen.
Akustikusneurinome findet man bei Erwachsenen, besonders im mittleren Alter. Frauen sind doppelt so gefährdet wie Männer. Akustikusneurinome machen einen Anteil von 9 % aller Gehirntumore aus.
Übliche Symptome sind Hörminderung auf einem Ohr sowie Surren oder Klingeln im Ohr, seltener verbunden mit Schwindelgefühl. Ergreift der Tumor auch den angrenzenden 7. Nerv (Gesichtsnerv), kann dies zu Lähmung des Gesichtes (Paralyse) und Verlust der sensorischen Empfindsamkeit des Gesichts führen. Weitere Symptome können Schluckbeschwerden, Beeinträchtigung der Augenbewegung, Störung des Tastgefühls und Unsicherheit beinhalten.
Oft ist eine vollständige chirurgische Entfernung möglich.
(Bild)
Es existieren unterschiedliche Klassifikationssysteme zur Einstufung von Astrozytomen. Eines der Systeme stuft diese Tumore in Einteilungen von I bis IV ein. In diesem System tendieren Tumore der Stufe I zur Gutartigkeit (benigne) und Tumore der Stufe IV zu höchster Bösartigkeit (maligne, Glioblastoma multiforme). Andere Systeme, wie das der WHO (World Health Organization), unterteilen die Astrozytome in verschiedene Typen, die eher das Ergebnis widerspiegeln.
Wichtige Arten von Astrozytomen, in aufsteigender Reihenfolge ihrer
Bösartigkeit, sind: das juvenile pilozytische Astrozytom, Astrozytom,
anaplastische Astrozytom und Glioblastoma multiforme. Zusätzlich können
diese Tumore nach dem Ort innerhalb des Nervensystems, an dem sie auftreten,
eingeteilt werden, so Gliom des optischen Nervs oder Astrozytom des Hirnstamms
(bzw. Gliom). Astrozytome können mit Charakteristiken von Oligodendrogliomen
und/oder Ependymomen verbunden sein. Solche Tumore nennt man dann vermischte
Gliome.
Da die Einstufungssysteme voneinander abweichen, haben wir die Astrozytome
in drei Gruppen eingeteilt: Astrozytome niedrigen Grades, Astrozytome mittleren
Grades und Astrozytome hohen Grades.
Die Astrozytome niedrigsten Grades sind juvenile pilozytische Astrozytome und subependymale Riesenzellen-Astrozytome.
Juvenile pilozytische Astrozytome treten hauptsächlich bei Kindern auf. Sie gelten als die gutartigsten Astrozytome. Cerebellare (Kleinhirn) Astrozytome und Gliome des optischen Nervs sind häufig pilozytische Tumore.
Das subependymale Riesenzell-Astrozytom ist der typische ventrikuläre Tumor, begleitet mit tuberöser Sklerose.
Infiltrierende Astrozytome niedrigen Grades sind etwas bösartiger. Sie werden Astrozytome niedrigen Grades oder einfach Astrozytome genannt. Man findet sie oft im Schläfenbereich der zerebralen Hemisphären.
Der Ort des Tumors bestimmt oft die Behandlung. Bei „erreichbaren„ Tumoren ist manchmal eine vollständige chirurgische Entfernung möglich. Nach einer chirurgischen Entfernung ist eine regelmäßige Nachuntersuchung mit MRT oder CT die einzige zusätzlich notwendige Behandlung. Strahlentherapie wendet man bei unvollständig entfernten, inoperablen oder wiederkehrenden Astrozytomen niedrigen Grades an. Chemotherapie ist für diese Tumore, außer bei Wiederauftreten, ungewöhnlich. Intrakavitäre Bestrahlung kann bei zystischen Tumoren wirkungsvoll sein.
Die Astrozytome mittleren und hohen Grades wachsen schneller als Tumore niedrigen Grades und neigen dazu, nahe bei gesundem Gewebe einzudringen. Diese Tumore kehren häufiger wieder als manche Tumore niedrigeren Grades, da ihre Neigung, in umgebendes Gewebe zu streuen, eine komplette Entfernung während eines chirurgischen Eingriffs schwierig macht.
Die Behandlung hängt vom Ausmaß der Streuung des Tumors ab. Chirurgischer Eingriff mit anschließender Strahlentherapie ist die Behandlung der Wahl bei chirurgisch erreichbaren Astrozytomen hohen Grades. Inoperable Tumore behandelt man üblicherweise mit Strahlentherapie. Chemotherapie wird häufig nach dem chirurgischen Eingriff und/oder Strahlenbehandlung eingesetzt: Chemotherapie ist am wirkungsvollsten bei der Behandlung von Astrozytomen mittleren Grades. In der Erforschung befindliche immuntherapeutische Behandlungsmethoden sind ebenfalls verfügbar.
Chordome erscheinen sowohl auf MRT als auch auf CT Bildern, aber zu einer exakten Diagnose ist eine Biopsie notwendig. Beim spinalen (Rückgrat) Chordom ist eine vollständige chirurgische Entfernung möglich. Bei Chordomen an der Schädelbasis ist die übliche Behandlungsmethode der chirurgische Eingriff mit anschließender Bestrahlung. Wegen der Nähe zu empfindlichen Gehirnstrukturen wird anstelle der konventionellen Bestrahlung häufig <charged particle radiation> angewendet.
(Bild)
Ependymome der zerebralen Hemisphäre treten hauptsächlich bei Kindern und Heranwachsenden auf.
Gutartige Ependymome sind häufiger als bösartige. Man unterscheidet drei Gruppen gutartiger Tumore: myxopapillare Ependymome (üblicherweise im Rückgrat auftretend), papillare Ependymome (äußerst selten; sitzen im cerebellopontinen Bereich), und Subependymome (häufig gefunden im 4. Ventrikel und sich ausweitend in einem großen Bereich zwischen Kleinhirn und Medulla). Das Anaplastische Ependymom ist die bösartige Form dieses Tumors. Häufig keimen diese Tumore auf andere Bereiche des Zentralnervensystems aus.
Die übliche Behandlungsmethode ist Operation mit anschließender Strahlungstherapie. Oft ist ein Shunt nötig um den erhöhten intrakraniellen Druck zu vermindern, der diesen Tumor oft begleitet. Bei wiederkehrenden Tumoren wird Chemotherapie eingesetzt und neuere klinische Versuche benutzen Chemotherapie neben Operation und Bestrahlung als Erstbehandlung.
Diese Tumore treten am häufigsten bei Kindern und frühen Heranwachsenden auf. Tumore der Ganglien repräsentieren 0.4 % aller primären Hirntumore.
Der häufigste Auftrittsort ist der temporale Lappen der zerebralen Hemisphären. Sie können ebenso im Rückenmark auftreten.
Diese Tumore sind klein, langsam wachsend und haben deutliche Abgrenzungen. Metastasen und Bösartigkeit sind selten.
Behandlungsweise der Wahl ist Operation.
Die Behandlung dieser Tumore hält sich an die Behandlung der am häufigsten auftretenden Zellen, die im Tumor gefunden werden.
Operation alleine reicht selten aus, da die Zellen des Tumors durch das Gehirn streuen. Deshalb folgt der Operation oder Biopsie fast immer Strahlentherapie. Viele Ärzte befürworten auch aggressive Chemotherapie um ein erneutes Wachsen des Tumors zu kontrollieren. Das Glioblastoma multiforme ist Thema vieler Untersuchungen, da es der häufigste und destruktivste Hirntumor ist.
Während viele Tumore aus einem Mix von Zelltypen bestehen, ist das Glioblastoma multiforme der am meisten gemischte Hirntumor. Diese Eigenschaft macht die Behandlung so schwierig. Während ein Zelltyp auf die Behandlung anspricht und abstirbt, warten andere Zelltypen, diese Stellen zu übernehmen.
Weil einige Systeme Glioblastoma multiforme als ein Klasse 4 Astrozytom einstufen, sei es angeraten, den Teil über Astrozytome hohen Grades zu lesen.
Das optische Chiasma ist die häufigste Auftrittsstelle. Andere häufige Orte sind der optische Nerv und der Hypothalamus.
Symptome von Tumoren diesen Bereichs sind Verlust der Augenschärfe, schnelle Bewegung der Augäpfel, Schielen, Entwicklungsverzögerungen und unnormale Dünnheit.
Das MRT ist das Diagnosegerät der Wahl.
Für Tumore eines optischen Nervs ist die Operation
die Behandlungsmethode der Wahl, Strahlentherapie
für Tumore des Chiasmas. Chemotherapie
kann ebenfalls angewendet werden.
Tumore des Zirbelbereichs
Die Zirbeldrüse liegt im hinteren Bereich des dritten Ventrikels. Tumore dieses Bereichs repräsentieren weniger als 1 % der primären Hirntumore. Dennoch: 3-8 % der Hirntumore in der Kindheit treten in der Zirbelregion auf.
Der häufigste Tumor des Zirbelbereichs ist das Germinom. Germinome repräsentieren mehr als ein Drittel der Tumore dieses Bereichs. Germinome treten am häufigsten bei 10-20 jährigen Patienten auf.
Weitere Tumore dieser Region sind andere Tumore embryonalen Typus, Teratome, Astrozytome, Pineozytome und Pinkus-Tumore.
Embryonale Tumore des Zirbelbereichs sind die einzigen Hirntumore, die durch Tumormarker der cereprospinalen Flüssigkeit diagnostiziert werden können. Die Marker sind Alpha-Fetoprotein und Beta-HCG (human chorionic gonadotropin).
Symptome rühren von verstopftem Hydrozephalus und Verwicklung der optischen Wege. Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Lethargie sowie Doppelsichtigkeit sind üblich.
In Einzelfällen ist eine Operation möglich. Wenn nicht, ist die Biopsie alleine für die Diagnose verwendet. Die übliche Behandlung für solche Tumore ist die Strahlentherapie. Das Germinom spricht besonders auf Strahlentherapie an. Bei Hydrozephalus werden Steroide verschrieben. Ein Shunt kann notwendig werden, wenn der Hydrozephalus durch Steroide nicht kontrolliert werden kann. Chemotherapie zur Anwendung bei Astrozytomen und Germinomen wird erforscht.
Das Hämangioblastom tritt am häufigsten in der Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren auf. Der häufigste Auftrittsort ist das Kleinhirn. Er wächst langsam und bildet keine Metastasen.
Dieser Tumor bewirkt erhöhten intrakraniellen Druck und zerebellare Funktionsstörung. Symptome sind Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit, Gehstörungen und Gleichgewichtsprobleme.
Sowohl CT als auch MRT Bilder ermöglichen die Erkennung des Hämangioblastoms. Vor der Operation wird eine Angiographie erstellt, um die Diagnose zu bestätigen und Informationen über den Blutbedarf des Tumors zu liefern.
Die Behandlung der Wahl ist die Operation. Unvollständig entfernte Tumore oder mit dem Hirnstamm verbundene Tumore können mittels Strahlentherapie behandelt werden.
MRT Bilder sind zur Erkennung dieser Tumore besser geeignet als CT Bilder.
Hirnstamm-Gliome sind nicht immer einzig in der Mitte des Hirnstammes. Sie können ebenso externe Verzweigungen bilden. Wegen ihres Sitzes sind die meisten Hirnstamm-Gliome inoperabel. Eine Biopsie ihrer externen Teile kann dennoch zur Erstellung einer exakten Diagnose möglich sein.
Strahlungstherapie ist für die Fossa posterior die Behandlungsmethode der Wahl. Zur Zeit untersucht wird eine Behandlung mit erhöhter Anzahl kleinerer Strahlungsdosierungen als Ersatz für die konventionelle tägliche Strahlentherapie.
Das Hypophysenadenom wird klassifiziert nach sekretierend und nicht-sekretierend. Die Mehrzahl sind sekretierende Tumore, die man weiter nach dem abgesonderten Hormon sekretiert.
Sondert der Tumor Prolaktin ab, sind bei Männern Impotenz, bei Frauen Ausbleiben der Menstruation und Sekretion von Milch aus der Brustdrüse häufige Symptome. Dies ist das häufigste sekretierende Hypophysenadenom. Sondert der Tumor Wachstumshormon ab, so kommt es zu Gigantismus Akromegalie. Die Sekretion von ACTH führt zur Cushing-Krankheit. Die seltenen TSH sekretierenden Tumore bewirken Schilddrüsen-Überfunktion.
Adenome befallen oft das optische Chiasma. Dies führt zu Kopfschmerzen und Verlust der Sehfähigkeit.
Bei sekretierenden Tumoren ist die operativer Entfernung die Behandlung der Wahl. Bromocriptine ist ein Wirkstoff, der zur Verkleinerung Prolaktin sekretierender Adenome verwendet werden kann. Für größere, nicht sekretierende Adenome folgt auf eine teilweise operative Entfernung Strahlentherapie.
Die Biopsie alleine kann zur Diagnose durchgeführt werden, wenn der Tumor nicht entfernt werden kann. Gelegentlich kann selbst die Biopsie undurchführbar sein. Die Behandlung basiert dann entsprechend dem vermuteten Tumortyp.
Häufig werden Strahlen- und Chemotherapie zur Behandlung hochgradiger inoperabler Tumore oder niedriggradiger inoperabler Tumore mit starken Symptomen angewendet. Andere niedriggradige inoperable Tumore können keiner Behandlung bedürfen. Periodisch wiederholtes CT oder MRT Bilder werden zur Verfolgung des Fortschritts solcher Tumore benutzt.
Kraniopharyngeome treten im sellaren Bereich auf. Sie befallen oft den dritten Ventrikel, den optischen Nerv und die Hypophyse. Es sind örtliche Tumore, die durch Ausdehnung wachsen, Bösartigkeit und Metastasen sind unbekannt.
Erhöhter intrakranieller Druck ist der Grund für viele Symptome dieses Tumors. Andere Symptome resultieren aus den Auswirkungen auf Chiasma opticum und Hypophyse. Fettleibigkeit, verzögerte Entwicklung, herabgesetztes Sehvermögen und geschwollener Sehnerv sind üblich.
Behandlung der Wahl ist die operative Entfernung. Bei unvollständig entfernten Tumoren folgt Strahlentherapie. Bei Kindern unter 3 Jahren wird die Bestrahlung, wenn möglich, hinausgezögert.
Der häufigste Auftrittsort des Lymphoms des Zentralnervensystems ist in der zerebralen Hemisphäre. Mehrere Tumore können vorhanden sein. Metastasen sind üblich.
Zu den Symptomen gehören Verwirrung, Lethargie, Gedächtnisverlust, Muskelschwäche in einem Körperbereich sowie plötzliche Anfälle.
Lymphome des Zentralnervensystems sind sowohl auf CT als auch auf MRT erkennbar, eine exakte Diagnose erfolgt aber anhand einer Biopsie.
Die Durchführung von Operation oder Biopsie hängt von exaktem Ort, Größe und Anzahl der Tumore ab. Strahlentherapie ist oft erfolgreich, da diese Tumore für eine solche Behandlung empfänglich sind. Steroide und Chemotherapie können ebenfalls angewendet werden.
Das Medulloblastom ist ein invasiver Tumor, der häufig über die spinale Flüssigkeit Metastasen zu anderen Teilen des Zentralnervensystems bildet. Er kann den Boden des vierten Ventrikels infiltrieren und sich in dessen Aushöhlung ausweiten. Er kann ebenso die Hirnhaut befallen. Das Medulloblastom kann sich außerhalb des Gehirns und der spinalen Corda ausweiten, obwohl dies selten ist (ca. 5-7%).
Die Behandlung besteht in der operativen Entfernung möglichst großer Teile des Tumors. Bestrahlung des Tumorbereichs und des gesamten Gehirns sowie der spinalen Corda folgen. Sehr junge Kinder werden oft zuerst mit Chemotherapie behandelt. Bestrahlung wird aufgeschoben, bis sie älter geworden sind. Dieser Tumor ist für Strahlentherapie sehr empfänglich.
Hochrisiko-Patienten erhalten Chemotherapie als Teil ihrer Erstbehandlung. Wiederkehrende Tumore können eine Folgeoperation mit anschließender Chemotherapie notwendig machen.
Das Meningeom ist ein langsam wachsender Tumor mit fest formierten Grenzen. Die erzeugten Symptome entstehen eher durch Zusammendrücken als durch Befall von Hirngewebe.
Wenn der Tumor erreichbar ist, ist die Behandlung der Wahl die Operation. Strahlentherapie kann hilfreich sein, wenn der Tumor nicht vollständig entfernt wurde.
Ein bösartiges Meningeom ist weniger häufig. Da es an den gleichen Stellen auftritt wie gutartige Meningeome, ist es schwer nur durch Operation entfernbar. Generell ist Strahlentherapie entweder alleine oder in Verbindung mit experimenteller Chemotherapie angezeigt.
(Bild)
Oligodendrogliome enthalten häufig Astrozytomzellen. Reine Oligodendrogliome wachsen normalerweise langsam und sind relativ niedriggradig, obwohl bösartige Formen möglich sind. Oft sind solche Tumore schon viele Jahre vor der Diagnose vorhanden.
Die Behandlung der Wahl ist die operative Entfernung von soviel Tumorteil wie möglich mit anschließender Strahlentherapie. Die chemotherapeutische Behandlung von Oligodendrogliomen wird zur Zeit erforscht. Wiederauftreten des Tumors ist unüblich.
Bei Kindern ist der häufigste Sitz dieses Tumors in den lateralen Ventrikeln. Bei Erwachsenen ist der häufigste Sitz der 4. Ventrikel.
Plexuspapillome wachsen innerhalb der Ventrikel langsam. Sie blockieren eventuell den Fluß der cerebrospinalen Flüssigkeit. Dies verursacht Hydrozephalus und erhöhten intrakraniellen Druck.
Sowohl mit MRT als auch mit CT Bildern kann dieser Tumor erkannt werden.
Die Behandlungsweise der Wahl ist der chirurgische Eingriff. Die Entfernung des Tumors löst bei der Hälfte der Patienten den Hydrozephalus auf. Die übrigen Patienten benötigen zusätzlich zur operativen Entfernung einen Shunt. Die seltenen inoperablen oder bösartigen Formen dieses Tumors (Plexuskarzinom) können mit Bestrahlung behandelt werden. Im allgemeinen aber ist das Plexuspapillom resistent gegen Strahlentherapie.
Operation mit anschließender Strahlentherapie ist die Behandlung der Wahl. Die Strahlentherapie wird häufig auf das ganze Gehirn und Rückenmark angewendet.
| Extradural | Metastierende Tumore, Chordom |
| Intradural | |
| Extramedullär | Schwannom, Meningeom |
| Intramedullär | Astrozytom, Ependymom |
Einige Symptome spinaler Tumore sind Folge des Zusammenpressens der spinalen Chorda und haben normalerweise (???). Muskelschwäche ist üblich. Befällt der Tumor die spinale Chorda, ist dies üblicherweise mit Schmerzen verbunden.
Die Behandlung spinaler Tumore hängt davon ab, ob der Tumor primär oder metastasierend ist, seiner genauen Auftrittsstelle und seinem Typ. Für intradurale, extramedulläre Tumore ist die Operation die Behandlung der Wahl. Bösartige, teilweise entfernte, oder inoperable Tumore werden mit Strahlentherapie behandelt. Chemotherapie kann ebenso angewendet werden.
Das subendymale Großzellen-Astrozytom ist der ventrikuläre Tumor, der mit tuberöser Sklerose verbunden ist. Es ist ein gutartiger Tumor. Das Foramen Monroi ist der häufigste Auftrittsort. Dieser Tumor tritt bei der Hälfte der an tuberöser Sklerose erkrankten Patienten auf.
Diese Zysten trifft man häufiger im Rückgrat als im Gehirn an. Das Auftreten im Gehirn ist am häufigsten bei Kindern unter 10 Jahren. Dermoidzysten im Rückgrat treten am häufigsten bei jungen Menschen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren auf.
Dermoidzysten des Gehirns werden normalerweise in der Mittellinie des Cerebellums und der angrenzenden Hirnhaut gefunden. Die Höhle des vierten Ventrikels oder an der Hirnbasis unter der Oberfläche der frontalen Hirnlappen sind weitere übliche Auftrittsstellen.
Im Rückgrat erscheinen die Zysten am häufigsten am unteren Ende.
Epidermoidzysten treten am häufigsten bei Erwachsenen mittleren Alters auf. Die häufigste Auftrittsstelle im Gehirn sind der cerebellopontine und der Hypophysenbereich.
Die Behandlung der Wahl ist die operative Entfernung.
